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21. November 2008
"Suchthilfenetzwerk" ins Leben gerufen
Experten aus mehreren Einrichtungen im Kreis streben abgestimmte Kriterien ihrer Arbeit an
KREIS EMMENINGEN (iwi). Der Kreis schließt mit anderen Verbänden und Einrichtungen einen Vertrag für das "Kommunale Suchthilfenetzwerk". Dies hat der Sozialausschuss des Kreistags bei seiner Sitzung im Kreisseniorenzentrum in Kenzingen beschlossen.
Mit im Boot im "Suchthilfenetzwerk" sind der Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg (AGJ), der Arbeitskreis Rauschmittel (AKRM), der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation (bwlv) und das Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen. Die Gründung dieses Netzwerkes hat das Land "empfohlen", hieß es zur Begründung. Es werde Mitvoraussetzung für die künftige Suchtberatung sein. Ziel des Netzwerkes ist es, die Versorgung suchtgefährdeter und suchtkranker Menschen und derer Angehöriger weiterzuentwickeln. Auch solle die Zusammenarbeit intensiviert und verbindlicher gestaltet werden.
FWV-Kreisrat Fritz Schlotter (Teningen) fragte nach, worin denn die "Verbindlichkeit" bestehe. Sozialdezernent Josef Rombach sah dies im zweimaligen Treffen der Zuständigen, der Einrichtung einer Steuerungskonferenz und der angestrebten Einigung über die Erfolgskriterien gegeben. Rombach verwies dabei auf den Umstand, dass der Kreis keinen eigenen Suchtbeauftragten habe und die in diesem Bereich anfallende Arbeit im Landratsamt mit bewältigt werde.
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FDP-Kreisrätin Bettina Stumpf-Maroska (Endingen) hieß die bessere Koordinierung der Suchtbekämpfung für gut. Der Kreistag habe diese Koordination schon länger gefordert, ergänzte sie. Grünen-Kreisrat Alexander Schoch (Waldkirch) regte an, dass das Netzwerk dem Kreistag über seine Tätigkeit und Erfolge Bericht erstatten soll.
Autor: iwi



