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17. Juni 2017

Wenn Teddy operiert werden muss

Kreiskrankenhaus bietet wieder eine Aktion, um Kindern die Angst vor der Behandlung zu nehmen.

  1. Peter Fichtner (Oberarzt Unfallchirurgie und Orthopädie) und Krankenschwester Nadine Reif freuen sich auf kleine Patienten. Foto: Dagmar Barber

EMMENDINGEN. Ein Teddy mit Bauchschmerzen, eine Puppe mit gebrochendem Arm oder ein Elefant mit Rüsselbruch - die engagierten Ärzte therapieren die kranken Patienten und stehen den Besitzern mit Rat und Tat zur Seite. Für besondere Notfälle gibt es sogar ein Puppen-Röntgengerät sowie einen Teddy-Operationssaal.

Beide Seiten profitieren von der Aktion, so Peter Fichtner, Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie im Emmendinger Kreiskrankenhaus. Die Kinder, die ihre Angst vor Arztbesuchen verlieren ebenso wie die Ärzte und Krankenschwestern, die auf diese Weise weniger panische Kinder behandeln, erklärt Krankenschwester Nadine Reif.

Das "Teddy- und Puppenkrankenhaus" vom Kreiskrankenhaus hat beispielsweise schon Kindergartenkinder eingeladen. Wie das funktioniert? Zusammen mit dem Arzt operiert das Kind sein Kuscheltier. Der flauschige Teddy bekommt eine Narkose. Dann beginnt der Eingriff. Das Kind ist ganz bei der Sache und angezogen wie ein richtiger Operateur und weiß, wie wichtig es ist, dass hier nichts schiefgeht. Darüber haben die Kindergartenkinder zuvor mit den Mitarbeitern des Klinikums gesprochen.

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Ziel dieser Aktion ist es, den Kindern die Angst vor einem Arztbesuch oder gar einem Aufenthalt im Krankenhaus zu nehmen. Gemeinsam mit ihren Kuscheltieren können die Kleinen durchspielen, was es heißt, untersucht und behandelt zu werden. Auch der Sinn eines Röntgenbildes und die Notwendigkeit von Laboruntersuchungen werden erklärt. Für die Begleitpersonen gibt es Kaffee und Kuchen, für die Kinder Erfrischungen.

Info: Am 24. Juni von 14 bis 16 Uhr können die Kleinen ihre kranken Kuscheltiere in der Klinik vorstellen: In Haus B (Neubau), bei schönem Wetter auf der Außenfläche im Erdgeschoss. Sonst innen.

Autor: Dagmar Barber