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05. April 2016

Einbrecherschutz wird Zukunftsthema

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Projekte im Landkreis Lörrach.

  1. Die KfW will Wohnungen vor Einbrechern schützen. Foto: dpa

LÖRRACH (BZ). Die Förderbank des Bundes KfW hat im vergangenen Jahr 2015 im Landkreis Lörrach Förderzusagen in Höhe von 96 Millionen Euro für insgesamt 1245 Projekte gemacht. Gegenüber dem Vorjahr 2014 mit einer Summe von 119 Millionen Euro und 1363 geförderten Projekten sei die Förderung leicht rückläufig gewesen, berichtet Armin Schuster, CDU-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Lörrach-Müllheim in einer Pressemitteilung.

Mit 1127 Projekten oder 1825 Wohneinheiten lag dabei der Schwerpunkt wie in der Vergangenheit im Bereich Wohnen, vor allem auf der Verbesserung der Energieeffizienz und dem Eigentumserwerb. Beim Wohnen wurden 59 Millionen Euro (2014: 69 Millionen Euro) investiert, heißt es weiter in der Mitteilung. Sehr positiv entwickle sich die Gewährung von Krediten (2015: 155/2014: 24 Wohneinheiten) und Zuschüssen (2015: 83/2014: 3 Wohneinheiten) zum altersgerechten Umbau, wofür sich die Kreisseniorenunion in der Vergangenheit stark gemacht habe. Da seit vergangenen November mit diesem Instrument auch Maßnahmen zur Einbruchssicherung gefördert werden, rechnet Schuster mit einer weiter steigenden Nachfrage. Die KfW reagiere auf Initiative der Bundesregierung einmal mehr auf aktuelle Herausforderungen. Bereits mit moderaten Investitionen könnten Einbrecher wirkungsvoll abgehalten werden. Die Polizei empfehle die Nachrüstung von Fenstern und Türen auf Widerstandsklasse 2 (Pilzkopfzapfen-Beschläge, einbruchhemmende Verglasung (P4A-Glas) und meist einen abschließbaren Fenstergriff). Das Gesamtvolumen der KfW-Förderung habe mit 79,3 Milliarden Euro einen neuen Höhepunkt erreicht. "Das um sechs Prozent auf 50,5 Milliarden Euro gestiegene inländische Fördervolumen setzt wichtige Impulse für die deutsche Wirtschaft", schreibt Schuster. Hervorzuheben sei die Flüchtlingsunterstützung. Die KfW-Bankengruppe unterstützt Bund, Länder und Kommunen bei der Schaffung von 150 000 Plätzen in Flüchtlingsunterkünften. International fördert die KfW weitere 70 Vorhaben mit Flüchtlingsbezug in 20 Ländern mit 1,4 Milliarden Euro.

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Autor: bz