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11. Oktober 2016

Es hapert an der Kommunikation

Gespräch zu Güterzügen.

LÖRRACH (BZ). Die Deutsche Bahn, der Landkreis Lörrach, die Kommunen an der alten Rheintalstrecke sowie die IG Bohr wollen die Kommunikation verbessern. Das sei bei einem Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigte für Baden-Württemberg, Sven Hantel, vereinbart worden, teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster am Montag mit, der zu dem Treffen eingeladen hatte. Hantel habe Verständnis gezeigt für Anwohner, die genervt sind von Güterzügen, die sie nachts aus dem Schlaf reißen. Den Grund für den Ärger sah er auch in einem Kommunikationsproblem begründet: Bei der Eröffnung des Katzenbergtunnels sei die Erwartung geweckt worden, die Kernforderung 6 könne umgehend erfüllt werden. Besser wäre es gewesen, transparent zu machen, dass erst nach Fertigstellung der Bauarbeiten im Umfeld des Tunnels möglichst alle Güterzüge von der Altstrecke verschwinden könnten.

Schuster formulierte als Ziel, gemeinsam Transparenz zu erarbeiten. Der Erste Landesbeamte Ulrich Hoehler hielt es für geboten, die Kommunikation zu verbessern. Nach dem Ende des Projektbeirats seien in den nördlichen Abschnitten der Rheintalbahn gute Kommunikationsprozesse etabliert worden. Diese fehlten im südlichsten Abschnitt noch. Gemeinsam sollten die offenen Sachfragen und Kommunikationsprobleme erörtert werden. Hantel begrüßte die Initiative des Landkreises. Die Bahn sei an Transparenz interessiert. Wenngleich dadurch das Problem bis zum Ende der Bauarbeiten nicht verschwinden werde, könne man doch die Zwangslagen offenlegen, die eine Umlenkung von Güterzügen auf die Altstrecke nötig machten.

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Autor: bz