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08. Juli 2010

Für Technik und Naturwissenschaften begeistern

Zwei Jungakademiker des Berufsorientierungsprogramm "Coaching4future" zu Gast an der Mathilde-Planck-Schule Lörrach.

  1. Zwei junge Biologen machten den Schülern mit Innovationen ein naturwissenschaftliches Studium schmackhaft. Foto: BZ

LÖRRACH (BZ). Zwei informative und anregende Stunden erlebten dieser Tage die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen der beruflichen Gymnasien an der Mathilde-Planck-Schule in Lörrach. Das neue Bildungswerk der Landesstiftung war mit zwei Jungakademikern des Berufsorientierungsprogramms "Coaching4future" zu Gast. Zum Thema "Leben retten" erfuhren die Schüler des Biotechnologischen und des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums, wie eine junge Frau trotz amputierter Unterschenkel eine erfolgreiche Leichtathletin und ein gefragtes Model werden konnte. Medizintechniker, Materialwissenschaftler, Physiker und viele andere Naturwissenschaftler haben ihr Know-how eingebracht, um durch Prothesen ein fast normales Leben zu ermöglichen.

Die jungen Zuhörer verfolgten der Darstellung weiterer Innovationen wie kostengünstige Pflanzenkläranlagen oder die Herstellung probiotischer Schokolade, mit denen die beiden Biologen Henriette Gruber und Orfeas Dintsis die Perspektiven eines naturwissenschaftlich-technischen Studiums veranschaulichten. Denn das ist das Anliegen von "Coaching4future": Schülerinnen und Schüler für ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu begeistern und damit Vorbehalte aus dem Weg zu räumen.

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In ihrer Berufsorientierung unterstützt werden die Schüler durch ein zum Programm gehörendes Internetportal. Hier können frühzeitig Kontakte zu Hochschulen und Ausbildungsstellen geknüpft und die Eignung für den MINT-Bereich kann getestet werden. Die Gymnasiasten jedenfalls waren begeistert und fanden es durchaus attraktiv zum Beispiel als Textilingenieure oder Chemiker mit daran zu arbeiten, dass wir dank funktioneller Kleidung ohne Koffer auf eine sechswöchige Reise gehen können.

Autor: bz