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10. April 2014

Industrie kann aufatmen

Schuster zur EEG-Umlage.

LÖRRACH (BZ). Armin Schuster, Bundestagsabgeordneter der CDU im Wahlkreis Lörrach/Müllheim, begrüßt in einer Mitteilung die Entwicklungen bei der Reorganisation der EEG-Umlage. Bestehende Anlagen der Industrie, die Strom für deren eigenen Verbrauch herstellen, blieben weiterhin von der Umlage befreit. Darauf habe sich das Bundeskabinett geeinigt. Anderenfalls wären Industriestandorte wie Rheinfelden oder Grenzach-Wyhlen erheblich betroffen gewesen, schreibt Schuster. Der Abgeordnete habe bereits im März an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geschrieben und darauf hingewiesen, dass Industriestandorte durch eine nachträglich erhobene Umlage auf eigenproduzierten Strom gefährdet würden. Im Übrigen begrüße er es, dass dieses Anliegen auch durch die Initiative des Rheinfelder Oberbürgermeisters Klaus Eberhardt (SPD) unterstützt worden sei.

Schuster habe durch seinen Austausch mit den Unternehmen am Hochrhein von der Problematik erfahren. Die Firma Evonik decke beispielsweise in Rheinfelden 97 Prozent ihres Strombedarfs mit selbstgewonnener Energie aus Wasserkraft und Kraft-Wärme-Kopplung. Die EEG-Umlage würde sich für diesen Strom auf einen Millionenbetrag summieren. Anlagen, die künftig neu entstünden, müssten sich aber mit 20 Prozent der EEG-Umlage an der Energiewende beteiligen.

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Autor: bz