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08. Dezember 2009
"Was fürs Leben lernen"
Breakdance-Kurse der Kaltenbach-Stiftung stärken das Selbstbewusstsein benachteiligter Kinder
LÖRRACH. Neben der Hilfe für Not leidende Familien und Einzelpersonen fördert die BZ-Weihnachtsaktion "Hilfe zum Helfen" Aktivitäten sozialer Initiativen und karitativer Verbände. Einige Projekte, die vergangenes Jahr unterstützt wurden, stellen wir in loser Folge vor.
Breakdance ist nicht nur angesagt, sondern auch eine sinnvolle Sportart, die den Tänzern viel abverlangt. Seit November letzten Jahres bietet die Kaltenbach-Stiftung einen Breakdance-Kurs für Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren an. Der Kurs findet ein Mal pro Woche statt und ist für alle offen, doch sind die meisten Teilnehmer Kinder des Kaltenbach-Horts, in dem sie unter der Woche an den Nachmittagen betreut werden. Das Geld, um die Personal- und Materialkosten für den Kurs im Jahr 2009 zu decken, kam von der BZ-Weihnachtsaktion 2008.
"Gucken, was man so draufhat." "Was fürs Leben lernen." "Weil man hier was mit den Muskeln macht." Die Gründe der Kinder für ihre Teilnahme am Kurs sind unterschiedlich, doch in einem Punkt sind sich die rund zehn Teilnehmer einig: "Breakdance macht Spaß." Und den Spaß sieht man ihnen an, wenn ihr Lehrer Vladislav Petruk (17) die Musik aufdreht und die Kinder zeigen können, was sie im Lauf des Jahres gelernt haben: Tracks, Swipes, Back Spins, Head Spins. Und auch ohne etwas von Breakdance und der HipHop-Bewegung zu verstehen, sieht jeder sofort: Dieser Sport erfordert viel Körperbeherrschung.
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Die Förderung der kognitiven Ebene, dass die Kinder ihre Schritte und Bewegungen ganz bewusst ausführen müssen, ist ein wesentlicher Aspekt des Breakdance, so der Kursbegleiter und Projektleiter Alexander Keil. Aber es werden hier auch noch andere Bereiche gefördert: Dies sei im Tanz in der Gruppe die Rücksichtnahme auf die anderen und vor allem das Darstellungsvermögen der Kinder, also die Art, sich persönlich und körperlich zu präsentieren. Und Selbstbewusstsein zu erlangen, auch wenn es zuhause oder im Alltag manchmal Probleme gibt, sei, so Keil, bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Spendenkonten: 3131 bei Volksbank Dreiländereck (BLZ 68390000), 1008820 bei Sparkasse Lörrach-Rhf. (BLZ 68350048)
Autor: Claudia Gabler


