Handreichung reicht nicht

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 06. September 2018

Lörrach

Regionale CDU-Abgeordnete fordern vereinfachte Zollverfahren.

LÖRRACH (BZ). Deutsche Kfz-Werkstättenbetreiber sehen sich weiter einer großen Unsicherheit und einem enormen Bürokratieaufwand gegenüber, wenn sie Aufträge von Kunden aus der Schweiz annehmen. Auch eine Handreichung der Generalzolldirektion, die mit der Europäischen Kommission über die vergangenen Monate abgestimmt wurde, vereinfache die Situation nicht wesentlich, urteilen die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster und Felix Schreiner in einer Mitteilung.

Die Handreichung sei eine erste Hilfestellung: "Die Komplexität der Zollverfahren stellt die Kfz-Betriebe aber weiterhin vor große Schwierigkeiten." Zudem wurden die beiden Abgeordneten darüber informiert, dass eine weitergehende Vereinfachung der bürokratischen Vorgaben nicht möglich sei. Somit wird es vorerst dabei bleiben, dass Werkstätten bei wertsteigernden Tätigkeiten hohe finanzielle Sicherheitsleistungen hinterlegen müssen. "Das ist enttäuschend. Es geht dabei schnell um Millionenbeträge, die ein kleines Unternehmen hinterlegen muss", so die Abgeordneten. Das behindere den grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Die CDU-Politiker fordern den Bundesfinanzminister auf, auf Vereinfachungen auf europäischer Ebene hinzuwirken und wollen sich sich direkt an die Europäische Kommission wenden.