Land fördert Albbruck besonders

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 07. September 2018

Albbruck

Bis 2023 Schwerpunktgemeinde.

ALBBRUCK (BZ). Albbruck wird vom kommenden Jahr an für fünf Jahre Schwerpunktgemeinde im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Das geht aus einer Mitteilung des baden-württembergischen Ministeriums für ländlichen Raum hervor. Laut dieser Mitteilung erhält Albbruck wie übrigens auch Tengen im Kreis Konstanz, Kirchheim an der Ries im Ostalbkreis, Mulfingen im Hohenlohekreis und Leutkirch im Kreis Ravensburg einen Mittelrahmen für den Fünf-Jahres-Zeitraum, Fördervorrang und einen um zehn Prozent erhöhten Fördersatz bei gemeinwohlorientierten Projekten innerhalb des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum. "Damit erhalten die Gemeinden eine gesichertere finanzielle Basis, um auch schwierigere Projekte auf den Weg zu bringen", sagt Minister Peter Hauk (CDU).

Freude auch bei Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. In einer Meldung des Regierungspräsidiums wird sie zitiert: "Tengen und Albbruck haben diese Anerkennung verdient. Beide Gemeinden haben mit ihren Ortsteilen überzeugende Entwicklungskonzepte vorgelegt. Sie können nun in den nächsten fünf Jahren mit den Fördermitteln des Landes zukunftsweisende private und öffentliche Investitionen anstoßen. Diese Anerkennung zeigt eindrucksvoll, welche wirtschaftliche Bedeutung auch in finanzieller Hinsicht der LändlicheRaum für das Land Baden-Württemberg hat." Für Albbruck gehe es weit überwiegend um Projekte im Bereich Wohnen mit einem Gesamtförderbedarf von rund 1,9 Millionen Euro, schreibt das Regierungspräsidium.