In- und Ausland

Polizei stößt bei Kinderporno-Ermittlungen im Kreis Waldshut auf 29 weitere Verdächtige

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 19. September 2018 um 14:24 Uhr

Kreis Waldshut

Auf die Tatverdächtigen waren die Beamten bei der Wohnungsdurchsuchung eines 38-Jährigen aus dem Landkreis Waldshut gestoßen. 14 Verdächtige aus Deutschland konnten bereits identifiziert werden.

Das Ermittlungsverfahren gegen einen 38 Jahre alten, im Landkreis Waldshut lebenden Deutschen wegen Verbreitens von kinderpornographischen Schriften hat die Beamten des Kriminalkommissariats Waldshut-Tiengen auf die Spur weiterer Tatverdächtiger geführt. Wie aus einer Meldung der Polizei hervorgeht, wurden bei einer Durchsuchung zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt.

Bei der Auswertung konnte nicht nur der Tatverdacht gegen den Mann erhärtet werden, sondern auch die Spur zu weiteren Tatverdächtigen im In- und Ausland aufgenommen werden, mit denen der 38-Jährige kinderpornographisches Material getauscht oder solches verschickt und erhalten haben soll.

Sechs Kontakte kamen aus dem Ausland, 23 offensichtlich aus dem Inland, von denen 14 identifiziert werden konnten. Gegen diese 14 Verdächtigen hat die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen Ermittlungsverfahren eingeleitet und an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden im gesamten Bundesgebiet abgegeben. Die Erkenntnisse über die sechs ausländischen Kontaktadressen wurden dem Bundeskriminalamt übermittelt. Der im Landkreis wohnhafte Beschuldigte wurde nach Angaben der Polizei zwischenzeitlich zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.