Künftig weniger Energiekosten

Martin Wunderle

Von Martin Wunderle

Do, 12. Juli 2018

Löffingen

Stadt profitiert von einem Förderprogramm des Bundes.

LÖFFINGEN. Die Stadt Löffingen hat als finanzschwache Gemeinde in den vergangenen beiden Jahren Fördermittel des Bundes bekommen, um die Energieeffizienz stadteigener Gebäude zu steigern oder die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Lampen umzurüsten. Davon hat die Stadt regen Gebrauch bemacht.

So wurde in den vergangenen zwei Jahren in mehreren Straßen in Löffingen und Dittishausen die Straßenbeleuchtung, wo die Umstellung von der alten HQL-Technik auf Natrium Dampf Beleuchtung noch nicht erfolgt ist, auf die neue LED-Technik umgestellt. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme beliefen sich auf rund 107 000 Euro, wo für die Stadt auf einen Zuschuss des Bundes von 70 730 Euro zurückgreifen konnte, so dass an Eigenanteil noch rund 36 000 Euro die Stadtkasse belasteten.

Im Haus des Gastes in Dittishausen wurde eine neue Lüftungsanlage für 43 385 Euro eingebaut. Dafür konnte die Stadt eine Förderung des Bundes von 30 000 Euro entgegennehmen, so das aus Eigenmitteln noch 13 835 Euro zu bezahlen waren.

Im Rathaus in Göschweiler wurde eine neue Pelletheizung eingebaut, nachdem die alte Anlage in die Jahre gekommen war. Die Gesamtkosten lagen bei rund 49 000 Euro. Gefördert wurde dieser Umbau mit 27 000 Euro. Der Eigenanteil, den die Stadt aufbringen musste, betrug demnach noch rund 19 000 Euro.

Insgesamt liegt die Förderung des Bundes damit bei fast 128 000 Euro, die Gesamtkosten liegen bei fast 200 000 Euro. Die Stadt Löffingen selbst hat lediglich rund 59 000 Euro dazu beigetragen müssen. Alle Maßnahmen wurden in den Jahren 2016 und 2017 umgesetzt.

Der Finanzrahmen ist jetzt ausgeschöpft

Damit ist auch der Finanzrahmen, den der Bund für Löffingen zur Verfügung gestellt hat, ausgeschöpft, so dass in diesem Jahr keine weiteren Investitionen über dieses Programm mehr geplant sind. Zum Jahresende läuft das Förderprogramm aus. Fünf Milliarden Euro umfasst das Programm, das zur Entlastung der kommunalen Haushalte den finanzschwachen Gemeinden in der gesamten Bundesrepublik zur Verfügung gestellt wird. Ob eine Gemeinde als finanzschwach eingestuft wird, richtet sich nach der Höhe der Einnahmen aus der Gewerbesteuer.