Weil am Rhein

Kugelhandgranate aus dem Ersten Weltkrieg am Schlipf gefunden

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 14. Dezember 2018 um 18:26 Uhr

Weil am Rhein

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte heute schnell Entwarnung geben. Polizei kommt ohne Straßensperren und Evakuierung aus.

Am Freitagvormittag entdeckte ein Baggerfahrer bei Grabungsarbeiten im Unteren Schlipfweg in Altweil unmittelbar vor dem Zollübergang einen verdächtigen Gegenstand, der einer Handgranate ähnelte. Sofort stellte man die Arbeiten ein und verständigte das Polizeirevier. Dies geschah um 10.25 Uhr. Ein Foto des Fundes, das die Polizei an den Kampfmittelbeseitigungsdienst übermittelte, bestätigte den Verdacht. Nach Lage und Aussehen stuften die Sachverständigen die Granate aber nicht als sonderlich gefährlich ein und beschränkten den Sicherheitsradius auf wenige Meter. Damit kam die Polizei ohne Straßensperrungen oder gar Evakuierungen aus. "Nur die Baustelle blieb gesperrt", so Polizeisprecher Jörg Kiefer. Die Experten, die nach eineinhalb Stunden Fahrt vor Ort waren, identifizierten den Fund als eine alte Kugelhandgranate deutscher Bauart aus dem Ersten Weltkrieg. In der Granate waren keine Explosivstoffe mehr vorhanden, somit bestand auch keine Gefahr. Sie wird nun fachgerecht entsorgt. Gegen 13 Uhr war der Einsatz beendet.