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19. Oktober 2010 15:25 Uhr

Georg-Scholz-Haus

Kunst aus dem Elztal und aus Basel

Das Georg-Scholz-Haus-Kunstforum hat fürs Wochenende gleich zwei Ausstellungen vorbereitet: Im Schülercafé und im Musikraum des Georg-Scholz-Hauses sind Arbeiten von Elztäler Künstlern zu sehen, im gesamten Haus stellt die Baslerin Susanne Fankhauser aus.

WALDKIRCH. Im Rahmen der "Waldkircher Kulturwochen" bietet das Kunstforum einigen seiner Mitglieder die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren. Es sind engagierte Künstlerinnen und Künstler, die einen Einblick in ihr Schaffen geben und gleichzeitig zeigen, wie vielfältig Kunstinterpretation sein kann. Beteiligt sind Susanne Banholzer, Stephanie Blasius-Glatz, Rita Böttcher, Karin Friedrich-Erhardt, Andreas Heinzelmann, Günter Henning, Susanne Hippenmeyer, Helma Köller, Roland Krieg, Waltraud Lindemann und Tina Reuter.

Nur am Wochenende

Diese Ausstellung ist ausschließlich am Wochenende 23./24. Oktober, jeweils 11 bis 18 Uhr, zu sehen (Eröffnung am Samstag um 11 Uhr, Volker Lindemann wird begrüßen; musikalische Begleitung durch Miriam Banholzer und Marie Hesslinger).

Susanne Fankhauser

"Nach dem Schnee" heißt ein langgestrecktes Bild im großen Saal des Georg-Scholz-Hauses: Dieses Bild gibt der Ausstellung der Basler Künstlerin Susanne Fankhauser den Namen. Gegenüber ist auf dem hochformatigen Bild der Rücken einer Tänzerin zu sehen, deren Kleidung über die Hüfte gerutscht ist, denn sie steht im Handstand.

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In Susanne Fankhausers Bildern werden auch anatomische Normen gebrochen, um "Bedeutungsdifferenzen" zu schaffen. In ihren Kopfstudien führen geringfügige Verschiebungen der Kopfhaltung und der am Kopf liegenden Fingerspitzen zu veränderter Bedeutung – Hilflosigkeit, Schmerz, Konzentration. Susanne Fankhauser will die im Bild verborgenen "Bedeutungsebenen" enthüllen. Interessant sind auch die direkt auf die weiße Wand gemalten Bilder.

Bis 5. Dezember

Vernissage für diese Ausstellung ist am Sonntag, 24. Oktober, um 11 Uhr. Nach der Eröffnung durch Volker Lindemann wird die Basler Kunsthistorikerin Isabel Friedli in das Werk einführen. Die Musik dazu kommt vom Trio Behringer/von der Goltz/Wäschle, ZMF-Preisträgern 2010. Die Ausstellung dauert bis 5. Dezember und wie immer gibt es ein Begleitprogramm mit Kunstgespräch, Schreibnacht, Lesung und Filosofischem Forum.

Autor: Eberhard Weiss