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25. Januar 2012
Basteln an der Vision 2022
Der Lahrer Schwarzwaldverein arbeitet an einer Perspektive für seine weitere Zukunft.
LAHR (BZ). Wie steht der Lahrer Schwarzwaldverein in zehn Jahren da? Wie kann er sich weiterentwickeln? An der Zukunftsperspektive 2022 hat der Vorstand des Vereins in einer zweitägigen Klausurtagung in der Lahrer Hütte gearbeitet und erste praktische Schritte ins Auge gefasst.
Mit Blick auf das Jahr 2022 sprudelten die Ideen bei den Vorstandsmitgliedern nur so. Konkret wurden unter anderen genannt: Werbeprämien, GPS-Wandern, Spielgeräte auf der Lahrer Hütte, Angebotsvielfalt ausweiten, Bekanntheitsgrad erhöhen, vernetzen, Feierabend-Stammtisch, Newsletter, Facebook, weitere Wanderführer gewinnen.Nach dem Motto "viele kleine Dinge ergeben etwas Großes", verpflichtete sich jedes Vorstandsmitglied zu zwei Aufgaben, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen. Die Zettel mit den darauf notierten Aufgaben sollen von nun an in jeder Vorstandssitzung gut sichtbar ausliegen. "Wir wollen ja schließlich nicht, dass die Aufgaben in Vergessenheit geraten, sondern wir wollen etwas bewirken", bekräftigte Burkhard Kühne. Der Verein arbeite daran, zukünftig attraktiv für Jung und Alt zu sein und mit modernem Corporate Identity aufzuwarten.
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Hierfür wurde auch schon viel getan, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins. Seitdem die neue Homepage am Start sei, informierten sich die Mitglieder vermehrt über das Internet. Das zeigten die deutlich gestiegenen Zugriffszahlen. Die aktive Ansprache sei trotz allem das wichtigste Mittel bei der Gewinnung neuer Mitglieder, stellte Claus Schlewitz heraus. Daher wolle die Ortsgruppe der Öffentlichkeitsarbeit vermehrt Aufmerksamkeit schenken. Ein Mosaikstein sei auf diesem Gebiet die Lahrer Hütte auf dem Geisberg. Sie mausere sich zu einem Besuchermagneten. Die Zahl der Wanderer am Wochenende steige kontinuierlich an. Die ständige Modernisierung und die Pflege des Hauses zahlten sich aus, die Belegungszahlen nähmen jedes Jahr zu. "Wir können stolz auf unsere Arbeit sein", so Hüttenvogt Karl Ertl.
Dass Öffentlichkeitsarbeit auch Geld kostet, sieht man beim Schwarzwaldverein nicht als ein Problem an. "Wir sind finanziell gut aufgestellt und können ruhig mal Geld in die Hand nehmen, um unsere Ideen in die Tat umzusetzen", erklärte Rechner Thomas Milde.
Natürlich sollen auch die Mitglieder bei der Vision 2022 mitreden dürfen. Mit der Einladung zur kommenden Hauptversammlung soll deshalb ein Fragebogen verschickt werden, der den Mitgliedern die Möglichkeit bietet, Verbesserungsvorschläge und Wünsche einzureichen. "Uns interessiert, wo die Mitglieder Handlungsbedarf sehen, über welche Kanäle sie sich informieren und wie unser Programm ankommt. Mit der Befragung erreichen wir über 700 Mitglieder, wir hoffen auf eine hohe Rücklaufquote", so der Vorsitzende Andreas Kaufmann.
Die Ergebnisse aus der Auswertung des Fragebogens werden in einer Vorstandssitzung analysiert und fließen in die Zukunftsperspektive ein. Gleichzeitig will der Verein auch sein Leitbild formulieren, das ihn die nächsten zehn Jahre tragen soll.
Autor: bz
