Freude übers Wahlergebnis

Wolfgang Beck

Von Wolfgang Beck

Sa, 14. März 2015

Lahr

Der Lahrer SPD-Ortsverein zieht eine zufriedene Bilanz / Stabile Mitgliederbasis.

LAHR. Der SPD-Ortsverein Lahr hat in der Mitgliederversammlung am Donnerstag in Sulz auf eine erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit geblickt. Dabei wurden langjährige Genossinnen und Genossen geehrt (Bericht folgt). Im Amt bestätigt wurde der Vorstand mit Mark Rinderspacher an der Spitze. Zur neuen Stellvertreterin wurde Heike Wieseke gewählt.

Alte Kämpfer der Lahrer Sozialdemokratie, die teilweise über halbes Jahrhundert kommunalpolitische Akzente in der Kernstadt und in den Stadtteilen gesetzt haben, saßen am Donnerstag neben Juso-Vertretern und jungen Neumitgliedern. "Wir möchten uns in der SPD einbringen", zeigten die Jungen couragiert politisches Engagement für die unterschiedlichsten Posten im Ortsverein und bei den Delegiertenwahlen.

Der Rückblick im Ortsverein fiel positiv aus: Vorsitzender Mark Rinderspacher, der einstimmig wiedergewählt wurde, nannte als das kommunalpolitische Ereignis im vergangenen Jahr das gute Abschneiden der Sozialdemokraten bei den Gemeinderatswahlen. Die Aktivitäten des Ortsvereins listete Schriftführerin Monika Weismann im Detail auf. Der Ortsverein zeigt mit 147 Mitgliedern stabile Zahlen. Als erfreulich wurde bewertet, dass mit Diana Frei (Mietersheim) und Norbert Bühler (Kuhbach) zwei SPD-Ortsvorsteher in den Stadtteilen gewählt wurden. Dass ein Kommunalwahlkampf auch seine Ausgabenseite hat, belegte Uta Dreyer im Kassenbericht. So seien die Rücklagen zwar geschrumpft, doch die Kasse immer noch gut gefüllt.

Den Bericht aus der SPD-Gemeinderatsfraktion erstattete Hermann Kleinschmidt. Der finanzpolitische Sprecher beleuchtete den städtischen Haushalt, der dank der Mithilfe der Sozialdemokraten mit Augenmaß gestaltet worden sei. Kleinschmidt umriss die Vorhaben in Lahr wie Landesgartenschau, Sporthalle und Schulerweiterungen, die zur Zufriedenheit der Lahrer SPD ausfallen.

Dass die Stadtentwicklung sichtbare Spuren zeigt, belegte Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller mit Beispielen aus der Kommunalpolitik. Ein großes Kompliment machte Müller dem Gemeinderat ("fleißig und belastbar") wie auch den Mitarbeitern in der Verwaltung. Ihnen durch eine gute Bezahlung eine große Wertschätzung ihrer Arbeit entgegen zu bringen, sei in Ordnung, sagte er.

Neben der Kommunalpolitik richtete Müller auch den Blick auf die Landtagswahl 2016. Hier sei es wichtig, wieder einen SPD-Landtagsabgeordneten vor Ort zu haben. Mit diesem Ziel will Karl-Rainer Kopf erneut kandidieren, gab er in der Versammlung bekannt. Er stellte seine politischen Schwerpunkte vor, mit denen er sich zum Ziel gesetzt habe, die gute Arbeit der Grün-Roten Regierung in Stuttgart 2016 fortzusetzen.