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15. März 2017

Leserbriefe

  1. Investor Uwe Birk stellt bei der Infoveranstaltung seine Pläne für den Altenberg vor. Foto: W. Künstle

INFOS ZUM ALTENBERG
Wenn das kein Eigennutz ist...
Zur Bürgerinformationsveranstaltung zum Bebauungsplan Altenberg ("Austausch der bekannten Positionen"/BZ vom 13. März):
Was war das Ergebnis nach über drei Stunden Vortrag und Diskussion? Die IG-Altenberg mit Frau Benz und den Herren Himmelsbach und Schmidt an der Spitze, lehnen eine Bebauung, egal ob sozialer Wohnungsbau oder gehobene Bebauung, grundsätzlich ab. Auch die von der Firma Bauwert vorgeschlagene reduzierte Bebauung (15 Prozent bebaute Fläche, wo gibt es solche minimale Verdichtung in Lahr) wird grundsätzlich abgelehnt. Nein, nein, man will auf keinen Fall eine Nachbarschaft. Sollen die Menschen doch bauen, wo immer sie wollen, nur nicht in unserer Nachbarschaft. Begründet wird diese Ablehnung mit Argumenten wie Verkehr, Klima, höhere Mieten und so weiter. Was sind die Konsequenzen aus der Ablehnung?
» Verkehr: keine Neubebauung in der Oststadt, in Kuhbach, Reichenbach, Seelbach. Das trägt ja zum sogenannten Chaos auf der B 415 bei.
Parken: Wer hat in der Innenstadt ein Anrecht auf eine Parkmöglichkeit vor dem Haus? Aber in der Bürklinstraße wird das gefordert, plus Besucherparkplätze.

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» Klima: Stopp der Bebauung in Hosenmatten II, keine weitere Bebauung in Hanglagen, wobei die Riegelbebauung in der Talsohle viel stärker das Kleinklima in der Stadt beeinflusst. Aber da wird verdichtet, jeder Quadratmeter bebaut und auf die Nachbarn keine Rücksicht genommen, siehe Neubau am Goethebrunnen.
Mieten: Wenn durch Neubauten die Mieten in Lahr steigen, dann wäre es doch konsequent, einen Baustopp zu fordern. Ich bin gespannt, ob die Grünen im Gemeinderat einen solchen fordern.

Die denkmalgeschützten Häuser plus Gesamtareal sollen laut IG Altenberg saniert werden, aber auf Kosten der Lahrer Steuerzahler, und so genutzt werden, dass die Bewohner der Bürklinstraße und der Straße am Altvater ihre Ruhe haben. Wenn das kein Eigennutz ist, dann versteh ich die Welt nicht mehr.

Alfred Klausmann, Lahr

Bild mit den Neubauten erschreckt ja schon
Das Bild mit den projektierten Neubauten erschreckt ja schon. Viel einfacher wäre doch: Stadt und Land und Denkmalschutzbehörde subventionieren einen Bauträger so, dass er auch noch wirtschaftlich die bestehenden Gebäude sanieren und in adäquaten Wohnraum umbauen kann. Das Thema wäre vom Tisch und das schöne Bild des Altenbergs bleibt erhalten. Manfred Speicher, Lahr

Autor: Alfred Klausmann, Lahr