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09. Februar 2012

Neues Gerät zur Diagnose

Der Freundeskreis Klinikum investiert rund 16 000 Euro.

  1. Chefarzt Werner Lindemann (rechts) und Professor Günter Mangold inspizieren das vom Freundeskreis finanzierte Gerät. Foto: Klinikum

LAHR (BZ). Dank des Freundeskreises Klinikum Lahr ist die Diagnostik in der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie erheblich vereinfacht worden: Ein neu entwickeltes Gerät ermöglicht eine vollständige diagnostische Untersuchung der Gefäße. Dies betrifft insbesondere die Fachbereiche Angiologie (Gefäßerkrankungen) und die Phlebologie (Venenerkrankungen, insbesondere Krampfadern).

Der Freundeskreis hat die Neuanschaffung des rund 16 000 Euro teuren Gerätes finanziert. Für den Chefarzt der Klinik, Werner Lindemann, liegen die Vorteile des Geräts auf der Hand: "Die verschiedenen Funktionen werden alle über eine neu entwickelte Software angesteuert, somit sind keine Einstellungen am Gerät notwendig. Alle Untersuchungen erfolgen vollautomatisch." Nach der Messung würden die erhaltenen Druckwerte berechnet und mit den Kurven ausgedruckt beziehungsweise gespeichert, so Lindemann. In der Patientendatenbank würden nicht nur Patienteninformationen, Anamnese und Diagnosen, sondern auch jeder Messwert der Untersuchungen mit den Kurven gespeichert. Dadurch könne der Verlauf der Krankheit des Patienten einfach und schnell durch Anzeige auf dem Monitor oder Ausdruck kontrolliert werden. "Dies alles macht unsere Arbeit leichter," lautet Lindemanns Fazit.

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Autor: bz