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07. Juni 2010
Viel Freude beim Teamlauf
Für 221 Läuferinnen und Läufer beim 1. Lahrer Teamlauf gilt das olympische Prinzip.
LAHR. Zu einem Erfolg mit hohem Spaßfaktor wurde der erste Lahrer Teamlauf, den die Laufarena Ortenau am Freitagabend organisiert hat. 221 Läuferinnen und Läufer in 73 Teams machten sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf eine fünf Kilometer lange Strecke rund um das Kasernengelände und den Fischerknab. Etwa 200 Zuschauer feuerten beim Start und Ziel der AKAD die Freizeitläufer mit La-Olà-Wellen an.
Stärkstes Teilnehmerfeld waren die Kuhbacher Kühe und Cowboys mit elf Teams und 33 Teilnehmern, die bei der After-Run-Party gefeiert wurden. Nicht die professionellen Läuferinnen und Läufer standen im Mittelpunkt des ersten Lahrer Teamlaufs, das als Nachfolgeveranstaltung zum Stadtlauf aus der Taufe gehoben wurde."Im Team zu laufen macht einfach mehr Spaß", sagten die Organisatoren Frank Haist und Verena Utz von der Laufarena Ortenau, die in der Wissenschaftlichen Hochschule hinter dem ehemaligen Kasernengelände beheimatet ist. "Jeder sollte sich angesprochen fühlen", so Bastian König, der als Moderator die Teams vorstellte und die Laufbedingungen erläuterte.
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Über 200 Teilnehmer, darunter Frauen, Männer, Kinder, Jugendliche und Mixmannschaften fühlten sich angesprochen, sich auf die fünf Kilometer lange Strecke zu begeben. Verschiedene Kategorien machten ein breites Teilnehmerfeld im Freizeitbereich möglich: Privat-Teams, die sich beispielsweise Spaßläufer und Rennmäuse nannten, Firmen-Mixed-Teams und andere spontan zusammengewürfelte Laufgemeinschaften aus der gesamten Ortenau machten den Reiz und den Spaßfaktor der Veranstaltung aus.
Der 2,5-Kilometer lange Rundkurs, der von der AKAD über den Hohbergweg, die Feuerwehrstraße, Langenmarckstraße und wieder zurück über den Rosenweg und den Fischerknab zweimal durchlaufen werden musste, war für alle Teilnehmergruppen trotz der hohen Temperaturen von etwa 25 Grad am Abend für alle ohne Schwierigkeiten zu bewältigen. "Der Anstieg zum Fischerknab war die einzige Herausforderung", sagte Cowboy Herbert Faißt von den Kuhbacher Kühen. Nach einer 20-Kilometer-Wanderung am Freitagvormittag ließ es sich der Hobbyläufer nicht nehmen, beim ersten Lahrer Teamlauf am Abend teilzunehmen. Mit 25 Minuten bewältigte er die zwei Durchläufe in der 5-km-Distanz.
Schnellster Läufer war Dominic Neumann vom Elite-Running-Team, der zur Verblüffung der Fans und Bürgermeister Guido Schöneboom bereits nach etwas mehr als einer Viertelstunde (15:39 Minuten) auf den Parkplatz der AKAD einlief. Das Team war übrigens auch mit den beiden weiteren Läufern Lukas Nägele und Ulrich Benz das schnellste Trio. "Wir hätten uns eine anderen Streckenverlauf gewünscht", drückte Karin Hupfer vom Physio-Team Hupfer & Baader bei der After-Run-Party das aus, was sich viele Teilnehmer bei einer Neuauflage des Lahrer Teamlaufs wünschten: Mehr weg vom Straßenbelag hin zum Gelenk schonenden Waldboden zwischen Kuhbach und Reichenbach.
Autor: Wolfgang Beck
