Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

23. November 2009

Lahrer sollten auch Lahrer Wein trinken

Erste Lahrer Weinnacht im Getränkehaus Junker / 30 Tropfen vom Schutterlindenberg angeboten

  1. Bei der ersten Lahrer Weinnacht wurden 30 verschiedene Weine der Winzergenossenschaft Lahr sowie aus den Weinbaubetrieben Kammerer und Weingut Stadt Lahr zum Verkosten angeboten. Links im Bild Harald Pfaff für die Winzergenossenschaft Lahr. Foto: christoph breithaupt

LAHR (wob). Mit 30 Tropfen vom Lahrer Schutterlindenberg ist der Getränkemarkt Junker in die erste Lahrer Weinnacht gestartet. Zu den Gaumenfreuden im festlich gestalteten Verkaufsraum in der Vogesenstraße gehörten Weine der Winzergenossenschaft Lahr, vom Kammererhof sowie von der Familie Wöhrle vom Weingut Stadt Lahr.

Mit der Idee, die Weine vom Schutterlindenberg (noch) bekannter zu machen, stießen die Lahrer Winzer rund um den Lahrer Hausberg bei Martin Junker offene Türen ein. "Lahrer, trinkt Lahrer Wein" war denn auch die Botschaft bei der ersten Lahrer Weinnacht. Der Gastgeber, der sich mit der Lahrer Winzergenossenschaft, dem Kammererhof sowie dem Weingut Wöhrle verbündete, um im stilvollen Rahmen, bei romantischer Klaviermusik und Gesang durch das Duo "Unikat" (Gaby und Armin Heuberger) 30 Weine zu zelebrieren, sorgte zusammen mit der Breisgauer Weinprinzessin Simone Schwaab aus Denzlingen für einen Abend mit Weingenuss und Informationen rund um die Arbeit der Winzer im Weinberg und im Keller.

Mit einem "Hinkenden Boten"-Sekt ließen es sich Gäste und Gastgeber gut gehen, ehe Martin Junker den Familienbetrieb vorstellte. Seit 20 Jahren ist der Getränkehändler in Lahr. Vor einem Jahr hat Junker den Vertrieb der Weine des Kammererhofs übernommen. Die neueste Verbindung habe sich jetzt mit der Lahrer Winzergenossenschaft ergeben, wie der Small-Talk mit Frank Jenne und Harald Pfaff von der Winzergenossenschaft zeigte. "Der Ansturm auf unsere Weine hielt sich bisher in Grenzen", so Jenne. "Der heimische Rebensaft mit seinen charakteristischen Noten soll jetzt bekannter werden", sagte Junker zum neuen Vertriebsweg im eigenen Hause. Dass der Lahrer Wein in der Qualität gut, aber unterrepräsentiert sei, war die Auffassung der Erzeuger vom Schutterlindenberg. "Der Weintrinker ist auch Entdecker", gab Junker die Philosophie vor. Die Vertreter der Winzergenossenschaft, des Kammererhofs sowie vom Weingut der Stadt Lahr waren sich einig, dass der Jahrgang 2009 ein "Klassejahrgang" wird. Dem Urteil konnte sich die Breisgauer Weinprinzessin Simone Schwaab nur anschließen, die betonte, dass der Trend zu qualitativ guten und leichteren Weinen vorherrsche.

Werbung


Mit den Lahrer Tropfen Werbung zu machen, liege auch im Interesse der Stadt Lahr, unterstrich Martina Mundinger vom Stadtmarketing. Sie verwies dabei auf die kulinarischen Stadtführungen, die Wissenswertes über Lahr und die Weine zum Gegenstand hätten. Dass die Lücke im Verkauf der Lahrer Weine jetzt im Getränkemarkt Junker geschlossen werde, freute die Vertreterin der Stadt. "Wir haben mit der Stadt noch viele Pläne, unsere Tropfen bekannt zu machen", blickte Junker in die nahe Zukunft einer Marketingstrategie von Stadt und Winzer am Schutterlindenberg. Die Gäste der Weinnacht goutierten sichtlich die Tropfen, angefangen vom Müller-Thurgau über die grauen und weißen Burgunder bis hin zum Spätburgunder, Weißherbst und einem Schwarzriesling.

Autor: wob