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07. Februar 2012

ED zufrieden mit stabiler Ertragslage

Jahresbilanz für 2011 vorgelegt.

LAUFENBURG/RHEINFELDEN (BZ). Die Energiedienst Holding mit Sitzen in Laufenburg und Rheinfelden hat 2011 ein "stabiles Ergebnis" erzielt und zeigt sich damit zufrieden. "Das ist durchaus ein Erfolg", sagte Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zur Bilanz.

"Die Energiebranche befindet sich in Zeiten der Energiewende im Umbruch", erklärte Steiger. "Das vergangene Jahr war für die Branche turbulent. Es hat sich ausgezahlt, dass wir seit 15 Jahren konsequent auf Ökostrom setzen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Konzepts ist die Marke Naturenergie, mit der wir weiter auf Erfolgskurs sind." Die ED-Gruppe verkaufte 8,7 Milliarden Kilowattstunden Strom, zehn Prozent mehr als 2010. Während der Stromabsatz im eigenen deutschen Netzgebiet sich mit 3,3 Milliarden Kilowattstunden leicht rückläufig war, stieg die Nachfrage außerhalb des eigenen Netzgebiets auf 1,6 Milliarden kWh.

Energiedienst hat 2011 die Gesamtleistung um 15 Prozent von 813 auf 932 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nahm um zwei auf 102 Millionen Euro (Vorjahr: 104 Millionen Euro) ab. Das Unternehmensergebnis lag mit 88 Millionen Euro um ein Prozent niedriger als 2010 (Vorjahr: 89). Als Ursache dafür führt das Unternehmen an, "dass die positiven Einflüsse, wie beispielsweise die Mehrproduktion des neuen Kraftwerks Rheinfelden und höhere Netzentgelte, die negativen Effekte, unter anderem Wertberichtigungen von Netzanlagen in Folge von Konzessionsverlusten sowie die schlechte Wasserführung, nicht vollständig kompensieren konnten". Das Vorjahresergebnis sei zudem durch die Auflösung latenter Steuern beeinflusst gewesen.

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Durch den Rückgang der Investitionen stiegen die liquiden Mittel von 109 auf 161 Millionen. Die Eigenkapitalquote vor Gewinnausschüttung stieg von 55 auf 56 Prozent.

Autor: bz