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06. Februar 2012

Männer? Erst ab 22 Uhr!

Beim Wiiberklatsch feierten die Frauen erstmal alleine – und lachten dabei über die, die fehlten.

  1. Federn und Tüll flogen wild über das Parkett. Foto: Melanie Dramac

LAUFENBURG-BINZGEN. Zahlreich sind die Damen in üppigen Roben, ausgefallenen Hüten und riesigen Federboas im Clubheim des FC Binzgen erschienen und legten manch wilden Tanz aufs Parkett. Denn gute Laune war angesagt beim Wiiberklatsch der Enzebächle-Füchs am Freitag .

Alleinunterhalter Otti aus Bad Säckingen wusste genau, was die Damen hören wollten und so wurde getanzt, geschunkelt und gesungen. Gerade bei den typischen Fasnachtsliedern wie "Das rote Pferd" und dem "Fliegerlied" hielt es keinen mehr auf seinem Platz. "Es freut uns immer sehr, die altbekannten Damen am Wiiberklatsch wiederzusehen und es waren in diesem Jahr auch einige neue Gesichter dabei", so Gaudifuchs Angela Studinger, die den Abend organisierte.

Zwischen den Tanzrunden gab es in einem kleinen Programm kräftig was zu lachen: Die Jungfüchse des Vereins ließen es sich nicht nehmen, etwas beizutragen. So gab es großen Applaus für eine Abordnung des Männerballetts "India Deluxe". Mike Rüd, Tino Tamburello, Tobias Balbierz und Lutz Zweig schwangen ihre Hüften in orientalischer Kluft. Als "Spice Girls" traten Viola Schneider, Elena Kurz, Nina Seib, Antje Schlageter und als einziger Mann auf Stöckelschuhen und im Minirock Manuel Studinger auf. Doch das war noch immer nicht der humoristische Höhepunkt des Abends. Den lieferten Daniel Studinger und Philipp Scheible, die sich gesanglich über die Haarentfernung bei Männern unterhielten und durchgehendes Gelächter und laute Zugaberufe erhielten. Ab 22 Uhr waren dann die Herren der Schöpfung im Clubheim wieder willkommen. Sie ließen sich nicht lange bitten: Die bekannt gute Stimmung bei den Binzger Wiibern lockte zur späteren Stunde so einige Ehemänner und unerschrockene Fußballer in das Clubheim. Ausgelassen wurde gemeinsam in bester Fasnachtlaune gefeiert und die Federboas flogen bei Discofox und dem wilden Twisten nur so übers Parkett.

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Autor: Melanie Dramac