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04. Februar 2012
Montags offen für Jugendliche mit Behinderung
Treff im Eisenbahnwaggon.
LAUFENBURG (BZ). Die grenzüberschreitende Jugendarbeit setzt sich seit ihrem Anbeginn im Jahr 2001 für die Integration und für die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur ein. Zu den Angeboten, die sich diesem Anliegen verpflichten, kommt nun ein neues. Der Jugendtreff im Eisenbahnwaggon bei der Hans-Thoma-Schule auf der badischen Seite bietet als "bedeutende Neuerung im Bereich der offenen Arbeit der beiden Jugendtreffs", wie Leiter Balder Wentzel sagt, einen zusätzlichen Öffnungstag jeweils montags von 15 bis 17 Uhr besonders für Jugendliche mit Behinderung an. "Auch mit diesem neuen Angebot möchten wir eine Plattform schaffen, auf der sich Jugendliche verschiedener Mentalität kennen lernen und begegnen können", teilt Wentzel mit. Wie alle anderen Anlässe sei auch dieses Angebot grenzüberschreitend für deutsche und Schweizer Jugendliche – und natürlich auch für nicht behinderte.
Die Idee dazu hatte die Sozialpädagogin Nadine Bressau, die das begleitende Wohntraining der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen des Landratsamts leitet. Sie wird als Betreuerin mit vor Ort sein – und zwar wieder am übernächsten Montag, da der Treff am kommenden Montag wegen eines Ausflugs ausfällt. Den Jugendlichen mit Behinderung stehen indes auch die anderen Angebote der Jugendarbeit offen, so das grenzüberschreitende Boxtraining und die Möglichkeit, im Musikstudio "Mallow Recordz" eigene Musik zu machen.
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Balder Wentzel, Telefon 004162/8742666.
Autor: bz
