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04. Februar 2012
RHEINFÄLLE: Unter Nachbarn
Ein – noch lebender – Philosoph hat es sinngemäß einmal so auf den Punkt gebracht: Was Laufenburg und Bad Säckingen als allervorteilhaftestes Alleinstellungsmerkmal gemeinsam haben, ist der tolle Nachbar in ihrer Mitten. Und das Schönste an den beiden Städten ist die Straße nach Murg. Nun scheint diese von Hans-Jürgen Dietrich, dem Ehrenpräsidenten der Murger Narrenzunft, in ungetrübter Weisheit formulierte Tatsachenbeschreibung neue übergreifende Aktivitäten zu
generieren. Der erste der drei Faißen ist für die Wälder des Vierten Faißen von Laufenburg neuerdings der Tag des großen Aufmarschs in der Münster-, Bäder-, Trompeter- und Geschlossener- Minigolfplatz-Stadt. Hatten sich Hansi Schwander und sein Gefolge voriges Jahr noch mit einem Narrenbaum zum Wäldertag aufgemacht, so rotteten sie sich diesmal – mit Bürgermeister Ulrich Krieger als prominentestmöglichem Beistand – zusammen, um die Wälderhochrheintrasse Bad Säckingen – Laufenburg zu eröffnen. Und wo? Am A-98-Anschluss Rothaus in … Murg! (Siehe oben.) Die geistig-geistliche Unterstützung der Wälder aus der Zwei-Bahnhöfe-Stadt für die der Ein-Bahnhof- Stadt sollte sich dann noch potenzieren durch das Mittun von Heilig-Geist-
Pfarrer Klaus Fietz beim Treiben unter den Türmen St. Fridolins. Das ist fast schon verdächtig viel der Aufbauhilfe West. "Wer den Feind umarmt, macht ihn bewegungsunfähig", sagt ein Sprichwort aus Nepal.
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Autor: Winfried Dietsche
