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18. April 2011

Das Happy End bleibt aus

Irena Mikitenko Siebte bei ihrem Marathon-Comeback in London.

LONDON (sid). Anschluss an die Weltelite geschafft, doch kein Comeback mit Happy End: Ein Jahr nach ihrem verletzungsbedingten Ausstieg erreichte Irina Mikitenko (Gelnhausen) beim 31. London-Marathon in guten 2:24:24 Stunden das Ziel. Aber statt eines dritten Triumphes an der Themse reichte es gegen hochklassige Konkurrentinnen nur zu Platz sieben. "Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt. Mehr war nicht drin", sagte die 38-Jährige, die entkräftet und halbwegs glücklich mit empor gereckter Hand das Ziel erreichte.

Irina Mikitenko, die 2008 und 2009 nach Siegen in der britischen Hauptstadt die mit je 500 000 Dollar (345 000 Euro) dotierte Saisonwertung der World Marathon Majors gewonnen hatte, musste angesichts der hochkarätigen Konkurrenz auch einsehen: Es wird sehr schwierig werden, die internationale Karriere bei den Olympischen Spielen 2012 in London mit dem ersehnten Gold zu beenden, zumal das Rennen dann im Sommer stattfinden wird.

Auf ihren Start bei der diesjährigen Weltmeisterschaft im südkoreanischen Daegu (26. August bis 4. September) hatte Mikitenko früh verzichtet. "Sie ist keine Hitzeläuferin. Die Temperaturen dort sind nichts für sie", sagt Alexander Mikitenko, der 1996 mit seiner Frau als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen war.

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Der 31. London-Marathon mit rund 55 000 Läufern und Läuferinnen wurde zum kenianischen Festival. Mary Keitany und Emmanuel Mutai kassierten nach ihren Siegen jeweils 55 000 Dollar (rund 38 000 Euro) Siegprämie. Keitany dominierte in ihrem ersten großen Rennen über die 42,195 Kilometer in erstklassigen 2:19:18 Stunden – fast exakt Mikitenkos deutscher Rekordzeit (2:19:19).

Mutai verfehlte in 2:04:40 Stunden den im Jahr 2008 in Berlin aufgestellten Weltrekord des Äthiopiers Haile Gebrselassie lediglich um 41 Sekunden und verdiente sich als nun drittschnellster Läufer der Geschichte auch für den Streckenrekord in London einen Sonderbonus.

Autor: sid