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20. Juli 2012

Goldener Antritt

Der Hohenfelser Axel Kolaczewitz ist deutscher Seniorenmeister.

  1. Für Senioren-Länderkampf nominiert: Axel Kolaczewitz von der LG Hohenfels. Foto: ralf görlitz

LEICHTATHLETIK (neub/mat). Tolle Erfolge feierten die Leichtathleten der LG Hohenfels bei der deutschen Seniorenmeisterschaft in Erfurt. Sechs Hohenfelser gingen in verschiedenen Altersklassen an den Start und holten vier Medaillen, fünf landeten unter den Top Ten. Pech hatte Hardy Flum. Er musste wegen einer Oberschenkelzerrung im 5000-Meter-Lauf nach zwei Runden aufgeben.

Gold holte sich in der Altersklasse M50 Axel Kolaczewitz über 1500 Meter in 4:25,11 Minuten. "Es war ein eher taktisches Rennen. Ich war in diesem Jahr schon schneller", sagt der Hohenfelser. Die erste Runde war verhalten. Kolaczewitz hielt sich in der Spitzengruppe auf und zog 250 Meter vor dem Ziel das Tempo an. Diesem Antritt konnte keiner folgen. Kolaczewitz hatte gleich einen Vorsprung von 20 Metern. Über 5000 Meter holte er sich Silber in 16:31,00 Minuten. Dank des starken Auftritts in Erfurt erhielt er eine Einladung für den Länderkampf Frankreich-Belgien-Deutschland-Niederlande im September in Frankreich.

Silber gab’s auch für Tanja Lang in der Klasse F40 über 1500 Meter in 4:57,87 Minuten. Im 800-Meter-Lauf wurde sie nach einem engen Zieleinlauf Fünfte. Sieben Läuferinnen kamen nahezu Kopf an Kopf über die Linie. Die vierte Medaille holte sich in der Klasse M65 Werner Beermann im Hochsprung. Mit der Höhe von 1,44 Meter, die er im zweiten Versuch meisterte, gewann er Silber. Fast hätte es zum Sieg gereicht. Er hatte nur einen Fehlversuch mehr als der Sieger.

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Starke Leistungen zeigten auch Ghislaine Schmidt (F45) und Heidi Sengül (F50). Schmidt wurde über 1500 Meter (5:25,00) und 5000 Meter (20:50,00) Sechste. Sie verbesserte dabei über 1500 Meter ihre eigene Bestzeit. Sengül lief beim 5000-Meter-Lauf in 20:17,00 Minuten durchs Ziel und schaffte Platz fünf. Hardy Flum hätte, mit Blick auf die Zeiten, eine gute Chance gehabt, in der Klasse M45 Vizemeister zu werden.

Knapp an einem Podestplatz vorbei schrammte Franz Didio vom ESV Weil in der Klasse M65. Im Weitsprung fehlten Didio als Viertem mit 4,46 Meter zehn Zentimeter zu Bronze, im Diskus waren es auf dem gleichen Rang nach 43,34 Metern 65 Zentimeter zu wenig.

Autor: neub