Weitsprung

Lukas Kerzendörfer vom TuS Lörrach-Stetten holt Titel

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 11. Juli 2018 um 12:27 Uhr

Leichtathletik (regional)

Unangefochten in Baden: Auch bei der badischen Leichtathletik-Meisterschaft gewann Lukas Kerzendörfer vom TuS Lörrach-Stetten souverän den Weitsprung-Titel.

Neun Medaillen – so lautet die Ausbeute des Leichtathletik-Bezirks bei der badischen Meisterschaft (Aktive/U 20/U 18). Keine Blöße gab sich Lukas Kerzendörfer (TuS Lörrach-Stetten), der wie erwartet den Weitsprung der U 18 gewann und damit den einzigen Sieg verbuchte.

Der Achtbeste Deutschlands

Erneut erzielte er eine herausragende Weite und unterstrich, dass er derzeit in seiner Altersklasse der unangefochtene Weitspringer in Baden ist und sogar zu den zehn besten in Deutschland zählt. An seine 6,92 Meter, die er in Walldorf gleich im ersten Versuch erzielte, kam die Konkurrenz nicht annähernd heran, Marius Elflein (LG Karlsruhe) folgte als Zweiter mit komfortablem Abstand (6,32 m).

Kerzendörfer, der auch Achter über die 100 Meter (11,70 Sekunden) wurde, blieb nur sieben Zentimeter hinter seiner Bestmarke und gewann damit nach dem Landesmeistertitel auch die "Badische". Beim Sprint "passierte ihm leider ein Missgeschick, der Startblock rutschte weg, sodass er nicht sein normales Leistungsniveau erreichte", so TuS-Trainer Regina Geissler. Am Wochenende geht es zur baden-württembergischen Mehrkampfmeisterschaft nach Weingarten.

Silber für den Weiler Rast und Schnura aus Grenzach

Kerzendörfers Teamkollege Kevin Denz kam ebenfalls im Weitsprung zu einer Medaille, mit 6,31 m als Zweiter der U 20. Bronze gab es für den Murger unter vier badischen Startern im Stabhochsprung (3,50 m).

Einen beachtlichen Wettkampf lieferte Marius Rast vom ESV Weil (U 18). Er gewann mit persönlicher Bestleistung die Silbermedaille im Kugelstoßen. Seine Weite: 14,09 m, mit der ihm sogar nur 28 Zentimeter zum Titel fehlten. Für den TV Grenzach starteten Tim Brenneisen und Tim Schnura im Hochsprung (U 18), nur vier Athleten waren am Start. Doch die beiden Grenzacher schaukelten sich zu einem guten Wettkampf hoch, bis zur Höhe von 1,80 m verzeichneten sie nur drei respektive zwei Fehlversuche. Beide blieben bei 1,75 m, für Brenneisen (3.) war das persönlicher Bestwert, den Schnura (2.) nur um einen Zentimeter verfehlte.

Michaela Kapp (TV Wehr/U 18) hatte etwas Pech, sie stellte ihre Hochsprung-Bestmarke (1,60 m), die sie vor einem Jahr an gleicher Stelle aufgestellt hatte, ein: Doch dreimal scheiterte sie an den 1,64 m. Für sie gab es Bronze – wie auch für Teamkollegin Amelie Höpfl, als Dritter unter vier Starterinnen über 400 m der U 18. Höpfls 63,13 Sekunden waren klar neue Bestzeit für sie. Medaillen sicherten sich auch Felix Gran (2./U 18) mit 40,61 m (PB) im Diskuswurf sowie Dominique Indlekofer (beide TuS/U 18), die mit 32,64 m Dritte mit dem Speer wurde.

Bei den Aktiven waren zwei Hohenfelser am Start: Platz vier ging an Speerwerferin Jennifer Buckel aus Albbruck (38,49 m). Yannik Probst lief über 400 m (52:11 Minuten) auf Rang fünf.
Weitere Platzierungen, U 20

Pascal Kempf (4./800m), Hanna Palmbach (7./Diskus), Felix Gran (10. – Kugel). U 18: Lilly Palmbach (5./Hoch; 11./110mH), Pia Bach (12./Weit; 14./100m), Lina Meyer (7./Speer), Dominique Indlekofer (alle TuS Lörrach-Stetten/12./100m; 6./Kugel), David Bendig (5./400m), Tim Hartinger (8./110mH), Susan Kaiser (8./Kugel), Alina Müller (alle TV Wehr/ 4./400 m; 14./100mH), Fabian Klein (TV Schwörstadt/9./Weit; 16./100m).