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21. März 2017

Omar Tareq baut seine Serie aus

Laufenburger auch bei Lörracher Grüttlauf nicht einzuholen / 58 Sekunden hinter seiner Bestzeit / Ladenberger bei den Frauen vor Koglin.

  1. Kam auch in der Flachebene gut zurecht: Simone Ladenberger von der TSG Schopfheim Foto: Uwe Rogowski

  2. Platz für Jutebeutel gesucht: Seriensieger Omar Tareq vom TuS Lörrach-Stetten Foto: Uwe Rogowski

LEICHTATHLETIK (uwo/BZ). Er war ganz locker. Omar Tareq hatte sich auf der dem Start- und Zielbereich gegenüberliegenden Bahn im Grüttstadion in aller Ruhe und umfangreich aufgewärmt, er hatte sich gedehnt und mit den ballspielenden Kindern geflachst. Als die rund 200 Teilnehmer des Grüttlaufs über zehn Kilometer dann längst vollzählig auf den Start warteten, kam Tareq (TuS Lörrach-Stetten) angeschlendert, lächelte, suchte einen Platz für seinen Jutebeutel und reihte sich am Startstrich ein. Ganz vorn, und dort blieb er bis zum Schluss.

Denn eine gute halbe Stunde später hatte der Laufenburger seine Reihe an Siegen um eine Episode erweitert. Schon nach der ersten von vier Runden à 2,5 Kilometer war er allein auf weiter Flur, nach zehn Kilometern lag der Titelverteidiger noch 18 Sekunden vor dem Zweiten, Sebastian Karl von der LG farbtex Nordschwarzwald und Balthasar Larisch (SV Waldkirch/+1,43 Minuten).

Bei Lörracher Stadtlauf zuletzt geschlagen?

Tareqs Bestwert aus dem Jahr 2015, als er in 32:03 hinter dem Bad Säckinger Felix Köhler Zweiter wurde, blieb unerreicht, was aber kaum verwunderte. "Der Wind war zu stark", sagte Tareq, der bei seinem dritten Sieg in den letzten vier Jahren 33:01 benötigte. Derzeit scheint er kaum zu schlagen zu sein: Beim Lörracher Stadtlauf im Juni 2016 war er in der näheren Region, soweit es sich recherchieren lässt, zuletzt besiegt worden. Seitdem folgten Siege beim Wehratallauf, Waieländer Volkslauf, bei der Bezirkswaldmeisterschaft, beim Britzinger Silvesterlauf und vor zwei Wochen beim Rheinfelder Halbmarathon.

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Vassili Kraus (TuS/4.), der sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz steigerte, blieb in 35:10 etwas über seiner 2016er-Zeit (34:46). Der zweimalige Grütt-Sieger (2006, 2011) hat sein Trainingspensum allerdings heruntergeschraubt. Triathlet Daniel Wiesner vom Triteam Hochrhein, der unter anderem schon den Ironman Hawaii bewältigt hat, landete unter 111 Startern erneut in den Top-Zehn: In 35:44 wurde er Sechster.

Schnellste Frau war Simone Ladenberger von der TSG Lauftreff Schopfheim, die es an sich hügeliger mag, auf der Lörracher Flachebene aber unangefochten blieb: In Abwesenheit von Jeannine Kaskel (TV Bad Säckingen), die in den letzten acht Jahren viermal gewann, lief Ladenberger in einer für sie guten Zeit (43:45) über den Zielstrich – 28 Sekunden vor Sonja Koglin (TuS Lörrach-Stetten).

Klassensieger, M 30: Kraus. M 35: Ronnie Weissenfeld (Lörrach). M 40: Andreas Böhler (St. Louis). M 45: Daniel Lipp (SG Rheinfelden). M50: Hartmut Pichol (Aquabasilea). M 55: Thomas Wahls (Lauffreunde Wehratal). M 60: Harmut Eckert (LT Albbruck). W 30: Steffi Kölblin. W 35: Michaela Vormoor (beide Lörrach). W 40: Ladenberger. W45: Carmen Kleinhans (Klemms Lauffreu(n)de). W 55: Heike Dieterich (LCM Rheinfelden). W 65: Irmi Klemm (TSG LT Schopfheim). W 70: Erika Marquardt (SC Weil).

Autor: uwo, bz