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14. September 2010

Sperriger Name, schnelle Zeiten

Basler Marathon feiert mit fast 2500 Läufern Comeback.

LEICHTATHLETIK (mat). Nach vier Jahren endete am Sonntag in Basel eine Durststrecke. So lange mussten die Ausdauersportler der Region warten, bis sich wieder ein Ausrichter für einen Marathon in der Stadt am Rheinknie fand. Die Organisatoren des Basel City Marathons hatten 2006 Konkurs anmelden müssen. Nun hoben die Vermarktungsagentur IMG sowie der Laufsportverein Basel den Manor-Run-to-the-Beat-Marathon aus der Taufe. Immerhin 2461 Läuferinnen und Läufer ließen sich von dem etwas sperrigen Namen nicht schrecken und nahmen entweder den Marathon, Halbmarathon oder den Ekiden-Marathon (Staffel) in Angriff. OK-Chef Adrian Schlatter war mit der Resonanz zufrieden, auch wenn die versprochene musikalische Unterstützung durch Bands und DJs nur an einigen Stellen zu hören war. Ein echtes Klangerlebnis blieb damit aus.

Fast 500 Läufer beteiligten sich am Marathon, den der Pfullendorfer Andreas Schur in 2:38:04,3 Stunden als Schnellster zurücklegte. Der Allschwiler Triathlet Matthias Prévot, der 2006 den City Marathon gewonnen hatte, lief hinter Bernhard Eggenschwiler (Fehren/2:39:50,0) auf den dritten Platz (2:45:15,6). Aus der Region kam Markus Sick aus Müllheim auf Gesamtrang fünf (2:56:39,1). Unter die ersten 30 schafften es zudem Alexander Müller aus Efringen-Kirchen auf Platz 21 (3:08:54,0) und Tilmann Gerber aus Schopfheim auf Platz 24 (3:11:26,8).

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Bei den Frauen lief Désirée Germann aus Zürich in 3:11:31,1 Stunden die Marathon-Bestzeit. Achtschnellste war die für die Turnerschaft Langenau startende Ines Thurau-Gerber aus Schopfheim (3:28:23,2). Für einen Platz unter den Top 20 reichte es zudem Birgit Unger aus Steinen als 16. (3:42:43,0) und Anja Kohler aus Wallbach als 18. (3:43:21,3).

Die größten Gruppe stellten mit 800 Läufern die Teilnehmer am Halbmarathon. Hier hielt sich der Lörracher Vassili Kraus lange Zeit in der ersten Verfolgergruppe des französischen Siegers Fabien Brunner (Pfastatt) auf, der sich frühzeitig abgesetzt hatte und in 1:12:25,6 Stunden gewann. Am Ende reichte es für Kraus zu einem hervorragenden vierten Rang (1:15:47,4). Den Halbmarathon der Frauen entschied die Baslerin Jenniver Eyerman für sich (1:31:50,1).

Autor: bz