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04. Juli 2012
Rückläufige Geburtenzahlen
Leitartikel: Kinder sind nicht planbar
Der Wohlstand eines Landes hängt nicht von einer möglichst hohen Kinderzahl ab
Und wieder sind in Deutschland weniger Babys auf die Welt gekommen. Und wieder sagt Familienministerin Kristina Schröder (CDU), was ein Familienpolitiker eben so sagt, wenn ein neuerlicher Rückgang der Geburtenzahl vermeldet wird: Man sei auf dem richtigen Weg, und man müsse nur Geduld haben, bis sich all die Neuerungen in der Familienpolitik auswirkten und sich deshalb dann mehr Frauen und Männer dafür entschieden, Mutter und Vater zu werden. Seltsam ist nur, dass die so eindringlich beschworene Zukunftsverheißung eine nicht ganz unwichtige Tatsache ausblendet: Sie ist längst widerlegt.
Mehr als 156 "ehe- und familienbezogene Maßnahmen", so steht es im Familienbericht der Bundesregierung, hat der Staat in den vergangenen Jahrzehnten geschaffen oder ausgebaut. Den Auftakt machte 1955 das Kindergeld, das zunächst nur für das dritte Kind gewährt wurde, bevor es nach 1975 den Familien auch für das erste zustand. Zweifellos haben viele dieser Maßnahmen Familien geholfen. Allerdings beschränkt sich die Familienpolitik nicht mehr darauf, denen etwas Gutes zu tun, die Kinder haben oder Kinder wollen. Seit einigen Jahren geht es ihr neben der Unterstützung für Eltern und der Förderung der Kinder auch um ein krudes bevölkerungspolitisches Ideal: Es sollen mehr Kinder auf die Welt kommen. Je klarer dieses Ziel scheitert, umso verbissener retuschiert die Familienpolitik ihren Misserfolg mit der Formel, wonach ganz gewiss und ganz bald mehr Nachwuchs in Deutschland geboren werde.
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Doch stellt sich wie gesagt der erhoffte Anstieg der Geburtenzahl nicht ein. Viele junge Frauen und junge Männer lassen sich eben in einer höchst privaten und für ihr Leben überaus wichtigen Frage nicht von irgendwelchen staatlichen Maßnahmen oder Anreizen dreinreden. Sie entscheiden sich für ein Kind, wenn sie – und niemand sonst – es wollen. Seitdem die Pille Sex und Fortpflanzung getrennt hat, seitdem Frauen nicht mehr in den alten Rollenklischees eingesperrt sind (früher hieß es: Du brauchst nichts zu lernen, du heiratest ja eh), seitdem die Industriestaaten in nur wenigen Jahrzehnten großen Wohlstand geschaffen haben, geht in allen modernen Gesellschaften die Geburtenzahl zurück. Darüber kann man lang und breit lamentieren. Ganz konservative Geister mögen nun die Emanzipation der Frau beklagen, wobei sie meist vergessen zu erwähnen, dass viele Beziehungen zerbrechen, weil der Partner kein Kind möchte. Alles Lamentieren allerdings ist sinnlos, weil es in einer liberalen Gesellschaft zum Glück niemanden gibt, der über den Lebensentwurf der Bürger zu Gericht sitzt oder gar irgendeine Handhabe hätte, sie in privaten Dingen zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen.
Diesen liberalen Fortschritt sollte auch niemand durch verquere ökonomische Hinweise in Frage stellen. Der Wohlstand eines Landes hängt nicht von einer möglichst hohen Kinderzahl ab. (Wäre es so, wäre Indien steinreich. Tatsächlich sind die meisten Inder bettelarm). Entscheidend ist vielmehr, dass die Kinder, für die junge Paare sich entscheiden, möglichst gut ausgebildet sind und später möglichst produktiv erwerbstätig sind. Anstatt erfolglose Bevölkerungspolitik zu betreiben, müssen Bund und Länder also das Bildungswesen verbessern und die Sozialversicherungen so auf den demografischen Wandel einstellen, wie dies beim gesetzlichen Rentensystem (Rente mit 67 für die 1964 und später Geborenen) schon gelang.
Auch steht eine Untersuchung darüber aus, wie sich die erwähnten 156 Maßnahmen auswirken – was also Familien nützt, was nicht und wo es vielleicht Mängel gibt. Vor lauter Zukunftsverheißung drückt sich die Familienpolitik um diese zugegeben knifflige Aufgabe. Sie ist allerdings im Interesse der Menschen unentbehrlich, die sich für das wunderbare Abenteuer Familie entscheiden.
Autor: Bernhard Walker
48 Kommentare
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Renate Urban
Registriert seit: 15.09.2010
Kommentare: 60
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04. Juli 2012 - 08:30 Uhr
Es sollen mehr Kinder auf die Welt kommen...
Wir haben 3 Kinder und ich arbeitete ganztägig. Eine Tochter hat 3 Kinder (19, 15, 10), geschieden, arbeitet auch den ganzen Tag, oft 12 Std (leitender Posten), aber die Kinder waren oft bei einer Tagesmutter, ab 3 J. gingen sie den ganzen Tag in die Schule, vor dem Unterricht in die "garderie" von 7h bis Unterrichtsanfang und nach diesem bis 18h30. Ihr Ältester ist auf der Uni, die 2. macht nächstes Jahr Abi und die 3. kommt ins "collège". In Frankreich gibt es viel Kindergeld, aber vor allem viel Möglichkeiten, dass Frauen arbeiten gehen, während die Kinder entweder in die Schule gehen oder andersweitig beschäftigt sind. Ich bin jetzt Rentnerin, so dass die Jüngste oft mittwochs (noch schulfrei) bei mir ist. Unsere 3 Kinder haben wir nie wegen dem Kindergeld "in die Welt gesetzt", sondern weil wir sie wollten, ABER wussten, dass dies meinen Berufsweg nicht stoppt! Und wenn dann die Deutschen (i.A.) endlich kinderfreundlicher werden... denn das ist ein Riesenproblem sogar für Touristen, die mit mehreren Kindern nach D. kommen! -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2031
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04. Juli 2012 - 08:45 Uhr
Die Deutschen nehmen mit jeder Generation um ein Drittel ab. Einen gewissen Ausgleich schaffen die Migranten, besonders die aus dem islamischen Raum, die eine relativ hohe Geburtenrate haben.
Die These von Herrn Walker, dass die vorhandenen Kinder nur schön gebildet werden müssen, um unsere Wohlstandsgesellschaft (= Wissensgesellschaft) zu erhalten, hat Thilo Sarrazin vor anderthalb Jahren widerlegt. Er hat gezeigt, dass der Geburtenrückgang ausgerechnet bei den begabtesten Eltern, darunter bei der technischen Intelligenz, am stärksten ist. Daraus wurde die populistische Parole "Deutschland verdummt", die aber einen wahren Kern hat.
In einem Land, in dem die Homoehe der Liebling der Berichterstattung und der politischen Reformbemühungen ist, in dem Befürworterinnen der Mutterschaft und Familie wie Eva Herrman als Nazi gehetzt werden, darf man sich am Desinteresse der Bildungsschichten an Kindern nicht wundern. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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04. Juli 2012 - 09:32 Uhr
Herr Mattmüller,
Herr Sarrazin HAT nicht widerlegt, sondern Herr Sarrazin WURDE widerlegt:
http://www.heymat.hu-berlin.de/sarrazin2010 -
Herbert Pommerenke
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 994
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04. Juli 2012 - 11:32 Uhr
Der Artikel übt in manchen Zeilen Kritik an der Familienpolitik und das
zu Recht! Die Gründe für den Rückgang der Geburten liegen einzig und
alleine an unserer heutigen Gesellschaft und alles andere ist nichts wie
BLA BLA! Besonders viel BLA BLA von der früheren und jetzigen
Familienministerin von der Leyen und Schröder!
Die echten Gründe sind: Viel weniger Familien dafür hohe Zunahme
von Singlehaushalten, Familien mit 2, oder mehr Kinder gelten im
Ansehen schon fast als asozial, es sei denn sie gehören der Oberschicht
an. Vermieter von Wohnungen sind die Kinderfeindlichste Gruppe,
zumal die Mietpreise nicht bezahlbar sind.
Die Anforderungen der Arbeitgeber nach höchstmöglicher Mobilität in
Form von Arbeitszeit und Einsatzortswechsel.
Dazu und das zuletzt kommt die allgemein bekannte Tatsache, dass
gerade Deutschland nicht als Kinderfreundlich gilt.
Wir sollten uns alle an die eigene Nase greifen!! -
Bernardo di Francia
Registriert seit: 19.07.2010
Kommentare: 25
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04. Juli 2012 - 11:36 Uhr
Es ist tatsächlich nicht nur die Politik mit Geld und Sonderzulagen, die für Paare die Frage nach Kindern oder nicht entscheidet. Welcher normale Mensch "rechnet" sich wirklich aus, ob er sich mit einer Zulage mehr ein Kind leisten kann oder nicht?
Vieles liegt aber am Umfeld: Wer studiert und dadurch häufig erst später Verantwortung übernehmen muss für sich selbst, kommt später an den Punkt, über eine Partnerschaft, einen verlässlichen Beruf und dann die Frage nach Kindern nachzudenken. Oder nie, weil man sich mit 35 an einen Lebensstil gewöhnt hat, jetzt wo die Karriere läuft nicht in Elternzeit gehen will, weil die Nachbarschaft halt doch keinen Kinderlärm will, weil man sich keine grössere Wohnung leisten könnte, weil die Grosseltern als Hilfe und Babysitter nicht um die Ecke wohnen, weil viele vielleicht verunsichert sind, wie denn jetzt ein Kind erzogen werden muss (man hört da ja lauter unterschiedliche Meinungen und Ratschläge) - all das kann dazu führen, dass die, die sich Gedanken machen (können), eher später oder nie Kinder kriegen.
Ich kann nur sagen: Ausprobieren schlägt alles. Und wenn man die Kleinen rumwuseln sieht, zu sprechen beginnen hört oder nur mit ihnen kuschelt, sind alle Zweifel hinweggefegt. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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04. Juli 2012 - 12:12 Uhr
Herr Mattmüller, Ihnen geht es ja schon wieder nur um das "deutsche Volk".
Kinder werden nicht aus völkischen Überlegungen heraus gezüchtet, sondern jedes Paar entscheidet sich individuell für oder gegen Kinder, ja nach Gefühls- und wirtschaftlicher Lage. Ich kenne Paare, die wüssten gar nicht, wie sie finanziell über die Runden kommen sollten, hätten sie ein oder mehrere Kinder.
Sie sollten langsam mal der Realität ins Auge sehen und akzeptieren, dass das "deutsche Volk" völlig unwichtig ist.
Wir reden hier ja doch hoffentlich nicht über Rassen, oder? -
Karl Alfred Wolpert
Registriert seit: 02.03.2010
Kommentare: 1146
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04. Juli 2012 - 12:23 Uhr
Die armen Deutschen: früher Volk ohne Raum, heute Raum ohne Volk.
/Ironie aus -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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04. Juli 2012 - 12:45 Uhr
Ich halte, Herr Mattmüller, das "deutsche Volk" für eine völlig irrelevante Größe.
Ich halte humanistische Werte für relevante Größen. Diese schliessen allerdings z.B. Vorurteile und Pauschalisierungen aufgrund ein einzigen willkürlich gewählten Merkmals aus. -
Marc A. Willmann
Registriert seit: 04.07.2012
Kommentare: 262
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04. Juli 2012 - 13:11 Uhr
Guten Tag. Ich habe mir soeben den Link von Kai Fischer angesehen...sehr interessant.
Ich würde gerade Herrn Martin Mattmüller empfehlen, sich diesen Bericht anzusehen, besonders das Fazit. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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04. Juli 2012 - 13:18 Uhr
@ Harald Meierhofer:
"Ich halte, Herr Mattmüller, das "deutsche Volk" für eine völlig irrelevante Größe."
Herr Meierhofer, das "deutsche Volk" ist nicht nur eine irrelevante, sondern eine völlig illusorische bzw. imaginäre Größe.
Das, was wir heute Deutschland nennen, ist seit jeher ein Ein-, Aus-, Zu- oder Durchwandererland, unentwegt gab es hier Bewegung, Vermengung, Vermischung, Kulturaustausch, kulturelle Beeinflussungen und Veränderungen.
Eindeutig "deutsch" ist einzig und allein unsere gemeinsame Sprache.
Mir ist bekannt, dass gewisse konservative Kreise gerne irgendeinen fiktiven Tag X als Zäsur nehmen, und alle Menschen, die davor da waren, gelten als "Deutsche", und dem Rest bleibt der "Migranten"-Status.
Aber das ist in etwa so sinnfrei, wie wenn es hier plötzlich und unerwartet hieße:
"Alle Kommentatoren, die sich bis zum 31.12.2009 hier registriert haben, genießen besondere Rechte, alle später Hinzugekommenen werden nur geduldet und dürfen allenfalls unter Vorbehalt ihre Meinung äußern." -
Jens Müller-Storz
Registriert seit: 04.07.2011
Kommentare: 633
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04. Juli 2012 - 13:43 Uhr
Nach drei Anläufen habe ich nun aufgegeben, hierzu etwas zu schreiben. Es würde wegen "Angriffen auf einen Kommentator" sofort gelöscht werden.
JMS (2 Kinder und zufrieden damit!) -
Tanja Busse
Registriert seit: 13.03.2012
Kommentare: 55
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04. Juli 2012 - 13:48 Uhr
Was ist denn so schlimm daran, dass die Bevoelkerung in Deutschland schrumpft? Es gibt sowieso immer mehr Menschen auf der Erde. Ich habe jedenfalls nichts dagegen, wenn es weniger werden. Es gibt doch kaum ein Fleckchen in Deutschland das nicht besiedelt ist und man die Ruhe der Natur geniessen kann. Das "Problem" wird doch total ueberbewertet.
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Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1779
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04. Juli 2012 - 13:59 Uhr
Ein sinnbefreiter Artikel mit überwiegend genauso sinnbefreiten Kommentaren gespickt.
Entweder vermehrt sich der Mensch oder er vermehrt sich nicht. Daran kann die Politik zunächst nichts ändern, sondern kann nur passende Rahmenbedingungen schaffen.
Die Freude an den Kindern und das Wohl Deutschlands erkauft sich "das Individuum Mutter" mit niedrigerem Einkommen, wenn keine Vollbeschäftigung mehr möglich ist und einer geringeren Rente. Kinder sind bei Vermietern noch unerwünschter als Hunde und die Betreuungsplätze sind noch lange nicht in der Zahl vorhanden, wie es sein müsste. Stattdessen wird über Familiengelder etc. diskutiert, statt wirklich dort anzupacken, wo man es auch jungen Familien erleichtern kann, neben Ausbildung und Beruf auch Kinder zu bekommen und zu erziehen. Beim Thema "Kinder" war die größte Schlagzeile der letzten Tage noch, dass nun bereits ein Säugling einen Kinderausweis benötigt, welcher alle paar Monate mit einem neuen Foto versehen werden muss. Weitere Kosten, weitere Bürokratie, alles zum Wohle der Familie und der Kinder?
Gefühlsmäßig kann ich als Vater von drei wunderbaren Kindern jedem nur nahelegen, Kinder zu bekommen und die Freude mit den Heranwachsenden zu erleben. Aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht fällt es einem aber inzwischen schwer, diese Empfehlung auszusprechen.
Th. Heussmann -
Michael Berner
Registriert seit: 10.01.2011
Kommentare: 903
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04. Juli 2012 - 14:02 Uhr
Es wurde in den Kommentaren schon angesprochen: Die Entscheidung, Kinder zu bekommen ist in Deutschland sicherlich auch vom Umfeld abhängig und wie dieses auf Kinder reagiert! Wie oft hört man Argumente, dass man mit Kindern nichts mehr selbst unternehmen kann, dass man wegen Lärms etc. angeblafft wird, usw. Kinderfeindlichkeit ist so langsam sowieso in Mode gekommen, das Badeparadies macht es als prominentes Beispiel in der Region vor. 'Kinder Unerwünscht' heisst es oftmals und wird schon schräg angeschaut, wenn man in Restaurants mit Kindern auftaucht.
Was veranlasst die Mitbürger, so zu reagieren? Weil viele keine Kinder haben, fühlen sie sich vielleicht in der Mehrheit, von der aus es sich komfortabler rummeckern lässt? Ist es Neid, gespickt mit einer Portion Egoismus?
Man durfte sich als Eltern schon einiges anhören aber ich bereue es keine Sekunde, Kinder zu haben. Wer selbst keine hat, kann dieses Gefühl nicht verstehen und daher kommen wohl viele Reaktionen.
Zum Schluss noch an Frau Busse: Bitte lassen Sie sich doch einfach mal die Probleme einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft von jemand erklären, der Zeit dafür hat. Ihre naive Frage ist in der Zeit leider hier nicht zufriedenstellend beantwortbar. -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2031
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04. Juli 2012 - 14:21 Uhr
"Das, was wir heute Deutschland nennen, ist seit jeher ein Ein-, Aus-, Zu- oder Durchwandererland ..."
Die Zuwanderung vor 1960, Herr Maierhofer, geschah in verträglicher Größe und Qualität. So hat dem Oberrheingebiet nach dem 30-jährigen Krieg die Zuwanderung aus der Schweiz und Schwaben tatsächlich nicht geschadet; die paar Hugenotten, darunter die Vorfahren von Sarrazin, waren gebildet und die christlichen Polen im Ruhrgebiet bildeten keine Parallellgesellschaften, sondern assimilierten sich schnell.
[ed. - nicht belegbare Tatsachenbehauptung]
Herr Heussmann, Sie sagen
"Aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht fällt es einem aber inzwischen schwer, diese Empfehlung [Kinder zu kriegen] auszusprechen."
Nie in der Geschichte waren die Deutschen so wohlhabend und hatten es so leicht, ihre Kinder durchzukriegen. (Ich weiß, dass es in vielen Fällen noch schwer genung ist. Aber die von Ihnen und anderen erlebte Freude mit Kindern ist eine große Entschädigung. Nicht zuletzt haben Sie einmal die Chance (nicht die Sicherheit), im Altersheim von einer Person von außen besucht zu werden, die mit Ihnen spricht und schaut, was die anderen mit Ihnen machen. Das kann entscheident sein.) -
Elly Brodhag
Registriert seit: 18.11.2010
Kommentare: 325
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04. Juli 2012 - 14:28 Uhr
Herr Mattmüller, haben Sie auch Kinder?
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Tanja Busse
Registriert seit: 13.03.2012
Kommentare: 55
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04. Juli 2012 - 14:58 Uhr
Hr. Berner:
Sie halten meine Frage fuer naiv. Ich halte es eher fuer naiv an ewigen Wachstum ohne negative globale Konsequenzen zu glauben.
Im uebrigen mag ich Kinder sehr, auch wenn ich bisher keine eigenen habe. -
Herbert Pommerenke
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 994
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04. Juli 2012 - 15:01 Uhr
Herr Kai Fischer und Herr Meierhofer, Ihnen zu widersprechen ist eines
der leichtesten Übungen!
Frage: Was macht das deutsch sein aus im Gegensatz zu anderen Völkern?
Die gesamte Welt beneidet die deutschen Tugenden!
Die gesamte Welt schaut aber immer misstrauisch auf die Deutschen!
Sind also Ihre Ausdrücke wie Irrelevante Größe, Vermengung, Ein, Aus,
und Durchgangsland noch nachvollziehbar?
Etwas muss uns deutschen doch in den Genen verhaftet sein das
andere nicht haben.
Ob es nun GUT, oder NICHTGUT ist lassen wir dahingestellt bleiben. -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2031
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04. Juli 2012 - 16:25 Uhr
Frau Brodhag,
ich habe zwei. Und Sie? was sagen Sie zum Thema?
Reden wenigstens Sie. Ich werde editiert, wenn ich die entscheidenden Argumente bringe. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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04. Juli 2012 - 16:55 Uhr
Herr Pommerenke, wenn Sie die Existenz eines "typisch deutschen" Gens postulieren, implizieren Sie, dass es auch so etwas wie "undeutsch" gibt.
Da bewegen Sie sich auf einem Pflaster, dessen Farbe an Fäkalien erinnert.
Ich weiss nicht, ob Sie diese Implikation bemerkt oder gar gewollt haben. Ich unterstelle Ihnen zunächst mal ein Versehen. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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04. Juli 2012 - 16:58 Uhr
Herr Pommerenke,
Sie schreiben:
"Etwas muss uns deutschen doch in den Genen verhaftet sein das
andere nicht haben."
Wieso "muss"?! Nur weil Sie es gerne so hätten?
Vielleicht gelingt es Ihnen ja irgendwann einmal, sich von dem Gedanken eines "genetisch bedingten Deutschseins" zu verabschieden. Mit derlei bodenlosem Unsinn sollte man sich nicht zu lange befassen.
Menschen und Schimpansen haben zu 98,7% dasselbe Genom. Meinen Sie etwa, die übrigen 1,3% machen den Unterschied zwischen deutschen und nichtdeutschen Menschen aus???
Übrigens:
Dass Widersprechen für Sie eine leichte Übung ist, zeigen Sie ja immer wieder gerne. Nur leider kommt da gerade sachlich-argumentativ so GAR nichts von Ihnen....... -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1073
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04. Juli 2012 - 17:00 Uhr
"JEDEM nur nahelegen, Kinder zu bekommen "
Mit Gruss Herr Heussmann, ich habe 3 Kinder und 6 Enkel, " bekommen" haben sie weder ich noch meine Söhne.
Bitte nicht mit "Korinthenk...... regaieren !
H.S. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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04. Juli 2012 - 17:00 Uhr
Herr Mattmüller, Sie verwechseln, wer was geschrieben hat. Das mir von Ihnen zugeschriebene Geschriebene habe ich nicht geschrieben.
Ansonsten finde ich die These ziemlich gewagt, was die Zuwanderung betrifft.
Leider hat die Redaktion wieder einmal ein schnelles Zucken im Zensurfinger gehabt. Vielleicht können Sie ja nochmal in Form einer Meinungsäußerung den gelöschten inhalt wiedergeben. Achten Sie auf die Verwendung von Phrasen wie "Ich denke...", "ich meine...", "meiner Meinung nach..." oder "Meiner Einschätzung nach..." -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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04. Juli 2012 - 17:03 Uhr
@BZ: Ist es ihnen nicht zu blöd, in Kommentaren, die ja ihrem ureigenen Wesen nach immer eine *Meinung* abbilden, "nicht belegbare Tatsachenbehauptungen" zu löschen?
[Nein, Herr Meyerhofer, das ist uns nicht zu blöd. Und wenn Sie den Unterschied zwischen einer Meinungsäußerung und einer nicht belegbaren Tatsachenbehauptung nicht kennen - Sie finden zu diesem Thema sicherlich genügend Material zum Recherchieren.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion] -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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04. Juli 2012 - 17:19 Uhr
Mal was für unsere "Deutschen":
"... Und jetzt stellen Sie sich doch mal Ihre Ahnenreihe vor – seit Christi
Geburt. Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl, braun wie ne
reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Und dann kam
ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie, das war ein ernster Mensch, der ist
noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition
begründet. – Und dann kam ein griechischer Arzt dazu, oder ein keltischer
Legionär, ein Graubündner Landsknecht, ein schwedischer Reiter, ein Soldat
Napoleons, ein desertierter Kosak, ein Schwarzwälder Flözer, ein wandernder
Müllerbursch vom Elsass, ein dicker Schiffer aus Holland, ein Magyar, ein
Pandur, ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler, ein böhmischer
Musikant – das hat alles am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und
Kinder gezeugt – und – und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der
Beethoven, und der Gutenberg, und der Matthias Grünewald, und – ach was,
schau im Lexikon nach. Es waren die Besten, mein Lieber! Die Besten der Welt!
Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt – wie die
Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen,
lebendigen Strom zusammenrinnen. Vom Rhein – das heißt: vom Abendland.
Das ist natürlicher Adel. Das ist Rasse. Seien Sie stolz darauf, Hartmann – und
hängen Sie die Papiere Ihrer Großmutter in den Abtritt. Prost."
General Harras aus Carl Zuckmayers "Des Teufels General" -
Peter Disch (BZ)
Registriert seit: 03.06.2009
Kommentare: 625
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04. Juli 2012 - 17:22 Uhr
@ Harald Meierhofer:
Nein.
auch in Meinungsbeiträgen müssen als Fakten ausgegebene Zahlen nachprüfbar sein. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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04. Juli 2012 - 17:23 Uhr
Danke, Roman!!!
:-) -
Elly Brodhag
Registriert seit: 18.11.2010
Kommentare: 325
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04. Juli 2012 - 17:59 Uhr
@Herr Mattmüller:
Ich habe zwei. Aber was soll ich reden, wir zwei sind zu gegensätzlicher Meinung - ihre ist mir zu sehr in eine für mich nicht akzeptable Richtung gerichtet.
Btw. Ich finde die "Herdprämie" ein herabwürdigendes Wort. Zum anderen sollte jeder Frau freigestellt sein, ob sie ca. 3 Jahre oder länger für ihre Kinder zu Hause bleiben oder gleich wieder arbeiten will und ihr Kind in eine Kita oder zu einer Tagesmutter gibt. -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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04. Juli 2012 - 20:01 Uhr
@ Herr Riedle
Manche Leute haben es halt mit Zahlen (Datum) nicht so! Siehe die Einlassung von Herrn Disch, welche Bezug zum Zahlenverständnis des genannten Kommentators nimmt.
Ich vermute das genannte Erdmännchen ist Opfer eines Zahlendrehers:
2012 / 1220
Zur Ehrenrettung für das Erdmännchen: Die Quersumme ist bei beiden Zahlen identisch! -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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04. Juli 2012 - 22:14 Uhr
"Nein, Herr Meyerhofer, das ist uns nicht zu blöd. Und wenn Sie den Unterschied zwischen einer Meinungsäußerung und einer nicht belegbaren Tatsachenbehauptung nicht kennen - Sie finden zu diesem Thema sicherlich genügend Material zum Recherchieren.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion"
Die Redaktion? Dass haben doch Sie geschrieben Frau Sillgitt, oder?
[Nein, hat sie nicht. Das war der Moderator!] -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2031
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04. Juli 2012 - 22:29 Uhr
Herr Meierhofer,
meine Antwort an Sie (14:21 Uhr) hätte an Herrn Fischer gehen müssen, Entschuldigung.
In meinem Absatz, der editiert wurde, war tatsächlich eine unbestimmte Zahl enthalten (wie z.B. Duzende, Hunderte, Millionen). Wenn diese Zahl falsch oder gar lächerlich gewesen wäre, hätten Sie, Herr Fischer, Herr Weingardt und andere das sicher gesagt.
Der Editierbeauftragte hat eine überragende Stellung: Er kann löschen und nacher auch noch Interpretationen über das abgeben, was kaum jemand zu sehen bekam.
Ich würde es besser finden, wenn zu beanstandende Beiträge stehen blieben und der zu beanstandete Autor eine begrenzte Sperre bekäme, die öffentlich gemacht würde. Dann könnte der Leser sich sowohl ein Bild über den beanstandeten Autor machen als auch über den Editierbeauftragten. -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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04. Juli 2012 - 22:37 Uhr
"Der Editierbeauftragte hat eine überragende Stellung: Er kann löschen und nacher auch noch Interpretationen über das abgeben, was kaum jemand zu sehen bekam.
Ich würde es besser finden, wenn zu beanstandende Beiträge stehen blieben und der zu beanstandete Autor eine begrenzte Sperre bekäme, die öffentlich gemacht würde. Dann könnte der Leser sich sowohl ein Bild über den beanstandeten Autor machen als auch über den Editierbeauftragten."
@ Herr Mattmüller
Meine vollste Zustimmung! Nicht nur Sie werden gelöscht, editiert oder event. gesperrt für Kommentare die nicht gegen die Netiquette verstoßen haben! Auch so linke Socken wie ich ;-)!
Herr Disch schrieb das mal der Tagesform des jeweiligen Redakteurs bzw. Redakteurin zu! "Tagesform", ein Wort, das man sich auf der Zunge zergehen lassen muss!
Freier Journalismus und Zensur nach "Tagesform"!
Gibt´s auch nur bei der BZ!
P.S.: Damit möchte ich in keinster Weise Herrn Disch angreifen! -
Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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04. Juli 2012 - 22:44 Uhr
Wie lachhaft die Zensur hier manchmal gehandhabt wird, hat sich in dem Artikel von Herrn Röderer gestern gezeigt. Immerhin, schönen Dank an Frau Sillgitt für die erfolgreiche De-Eskalation. Da könnte sich so mancher Zensur-Inquisitor eine Scheibe abschneiden!
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Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2031
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04. Juli 2012 - 22:50 Uhr
Herr Weingardt,
auch "linke Socken" wie Sie sagen manchmal etwas richtiges und wertvolles. Deswegen bin ich für Meinungsfreiheit. Da man oft erst nach Monaten oder Jahren erkennen kann, wer recht hat, sollte keine Meinung unterdrückt werden.
Beispiel für eine wertvolle Aussage einer Linken, ja, Linksradikalen:
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." (Rosa Luxemburg) -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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04. Juli 2012 - 22:57 Uhr
@ Herr Mattmüller
Mein Lieblingszitat von Che (auch nicht gerade ein Erz-Konservativer) passt hervoragend zu den Löschungspraktigen unliebsamer Kommentare bei der BZ:
"Sie können alle Blumen abschneiden, den Frühling aber können sie nicht aufhalten."
„Podran cortar todas las flores pero nunca terminaran con la primavera.“
Ihnen noch einen schönen Abend
P.S.:
"...auch "linke Socken" wie Sie sagen manchmal etwas richtiges und wertvolles."
Lassen Sie "manchmal" weg und ersetzen es mit "fast immer", dann stimmts! ;-)) -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2031
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04. Juli 2012 - 23:13 Uhr
Herr Weingardt,
Sie mit Ihrem unverwüstlichen Glauben an sich selbst ("fast immer"):
Schön, dass Che Guevara auch etwas gescheites gesagt hat. Schade, dass sein Satz im sozialistischen Kuba nicht durchgehalten wurde.
Ein weiterer Spruch aus der kubanischen Revolution, den ich liebe, ist:
patria o muerte
(Ich las früher ab und zu die Granma weekly review, wenn Sie wissen, was das ist. ("Granma" ist eben nicht "Großmutter", sondern das Zentralorgan der KP Kubas.))
Gute Nacht! -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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05. Juli 2012 - 07:02 Uhr
@ Herrn Heussmann
>>"....Aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht fällt es einem aber inzwischen schwer, diese Empfehlung auszusprechen......"
Ich muss wieder einmal den Begriff "Spassgesellschaft" anführen.
Der Staat trägt sicher nicht unwesentlich dazu bei, dass "Spass", in welcher Form auch immer, einen viel zu hohen Stellenwert in Deutschland erhalten hat.
Dies ist einer sinnvollen Familienplanung sicher nicht förderlich.
Auch der ab und an auftretende Kinderwunsch von homosexuell (M/M oder W/W) zusammenlebenden Paaren, der ja inzwischen toleriert und teilweisse gefördert wird, wirkt sicher nicht positiv auf die "Statistik".
Solange "Party" , "Chillen" und "Urlaub" die erstrebenswertesten Ziele in der Republik sind, siehts schlecht mit dem Nachwuchs aus. Da helfen auch die paar Kröten Förderung des Staates nicht. -
Anton Fischer
Registriert seit: 03.07.2012
Kommentare: 22
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05. Juli 2012 - 09:07 Uhr
"Solange "Party" , "Chillen" und "Urlaub" die erstrebenswertesten Ziele in der Republik sind, siehts schlecht mit dem Nachwuchs aus. Da helfen auch die paar Kröten Förderung des Staates nicht"
@Herr Huber
das sehe ich fast genauso! Es ist ja nicht immer so, dass man sich Kinder nicht leisten kann, sondern einfach nicht will! Weil die Prioritäten heute anders gesetzt werden.
Auch das ganze Getöns was heute um Kinder gemacht wird - das gab es früher nicht. (Vereine, Schule, Förderung, Beratung, Leistungsdruck, Gleichmachung) Das ist Stress für Kinder u. für Eltern -das da viele "keinen Bock" drauf haben, kann ich dann auch verstehen.
(komme aus einer gr. Familie und habe selbst Kinder) -
nathalie dauber
Registriert seit: 29.07.2009
Kommentare: 39
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05. Juli 2012 - 09:25 Uhr
Mir stellt sich zu dem Artikel nur eine frage..
Wenn es immer weniger Kinder in Deutschland gibt warum bekomme ich dann keinen Kita Platz? Warum muss ich mich schon bevor das Kind überhaupt gezeugt wird schon um die Betreuung nach dem ersten lebensjahr kümmern? Die selbe frage stellt sich auch mit sämtlichen Kursen die man mit seinem Baby besuchen könnte.. Pekip babyschwimmen etc.. Wenn man sich nicht direkt aus dem Kreißsaal anmeldet hat man schon verloren.. -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2031
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05. Juli 2012 - 14:12 Uhr
Frau Dauber,
scheuen Sie sich nicht, in der ersten drei Jahren Ihres (besser: Ihrer) Kinder zu Hause zu bleiben. Dann erledigt sich das Problem mit der Kita. Auch Babyschwimmen ist verzichtbar, Anton Fischer hat das im Grunde schon gesagt. Nehmen Sie das von der Merkel in Aussicht gestellte Betreuungsgeld ruhig in Anspruch. Dass die Bezeichnung "Herdprämie" herabwürdigend ist, hat Frau Brodhag schon geschrieben.
Lassen Sie sich nicht schocken, wenn Eva Herman als Mutterkreuzträgerin diffamiert wird, weil sie für die Betreuung der Kleinkinder zuhause eintritt.
Sie werden Ihre Kinder als Glück erleben, mit und ohne Kita. Dass Deutschland lieber sehr große Summen im ESM verbrät als Kinder zu fördern, darf Sie nicht abhalten. Wir hören doch auch sonst nicht auf die Merkel. Also warum vor dem Kinderkriegen erst auf den Staat starren? -
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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05. Juli 2012 - 14:26 Uhr
@ Frau Dauber: Suchen Sie sich einfach eine Kinderfreundliche Gemeinde/Stadt. Mein Beispiel vom Kaiserstuhl: Tochter mit 1,5 Jahren zur Kita angemeldet, 2 Wochen später Zusage gehabt. Sohn im Kinderturnen, Schwimmkurs und Fussball ohne Wartezeiten. 6 Spielplätze über die Gemeinde verteilt, 1 Kindertagesstätte mit 4 Gruppen, 3 Kindergärten, Schule, Schwimmbad, über 40 Vereine, Einkaufsmöglichkeiten 8wobei Schlecker nun weggefallen ist) und zum Pendeln Zuganschluss alle 30 min. nach Frbg. Mieten/eigentum einiges günstiger wie in der Stadt. Gratis dazu viel Natur und weder Fahrrad- noch Öko-Terror.......
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nathalie dauber
Registriert seit: 29.07.2009
Kommentare: 39
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05. Juli 2012 - 14:40 Uhr
Nun Herr Mattmüller leider reichen die 150 Euro betreuungsgeld nicht aus um Zuhause zu bleiben! Desweiteren gehöre ich durchaus zu den Frauen die ihre Arbeit sehr gerne machen.. Fälschlicherweise war ich allerdings der Meinung das die Kinderbetreuung schon machbar sein würde..
@Herr Basket es stimmt das es mit Sicherheit anderswo besser läuft als in der Stadt.. Da ich nun aber schon sieben Jahre meines arbeits (von der Schulzeit wollen wir mal gar nicht sprechen) mit pendeln verbracht habe lege ich mittlerweile Wert auf kurze strecken.. Ich habe ja noch ein halbes Jahr zeit um eine Kinderbetreuung zu finden die auch unseren arbeitszeiten entgegenkommt.. Und wie man so schön sagt die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! -
Christina Link
Registriert seit: 03.07.2012
Kommentare: 14
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05. Juli 2012 - 18:31 Uhr
@ Tanja Busse. Sie haben vollkommen Recht, die Deutschen sind schon lange zu viel! In anderen Ländern wie z.B Finnland, Schweden, Norwegen lebt nur ein Bruchteil von unserer Bevölkerungs-Zahl. . . es gibt Platz, genügend Jobs, Wohnungen. . . tritt sich nicht ständig auf die Füße wie bei uns. . . man hat Luft zum atmen. . . weniger Lärm, ich wünschte in Deutschland hätten wir auch wieder so viel Platz zum Leben!
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Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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05. Juli 2012 - 19:03 Uhr
@ Christina Link
>>"man hat Luft zum atmen. . . weniger Lärm, ..."
eine sehr, sehr egoistische und kurzsichtige Einstellung -
Christina Link
Registriert seit: 03.07.2012
Kommentare: 14
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05. Juli 2012 - 19:28 Uhr
@Karl-Heinz Huber
Ich bin lieber egoistisch und frei als ein Leben unter Artgenossen zu leben. . .das so wenig Platz hergibt. . . dass man sich wie ein Hering in der Büchse fühlt! Ich bin stolz ein "Bevölkerungs-Politischer-Blindgänger zu sein ;-) -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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05. Juli 2012 - 19:37 Uhr
@ Christina Link
Sie haben des Aspekt der Kurzsichtigkeit vergessen. -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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05. Juli 2012 - 20:37 Uhr
@ Herr Huber
Dass ich mit Ihnen mal einer Meinung bin...;-)
Es geschehen halt doch noch Zeichen und Wunder! -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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06. Juli 2012 - 07:44 Uhr
@Roman Weingardt
>>"Dass ich mit Ihnen mal einer Meinung bin....."
ja, auch das kommt vor ;-)
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