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03. Februar 2012

Auch Herrchen stärken die Kasse

Von 6,55 Millionen Euro aus Steuern und Zuweisungen verbleiben der Gemeinde am Ende noch 3,12 Millionen Euro.

LENZKIRCH (rys). Zur Erledigung der kommunalen Aufgaben im laufenden jahr veranschlagt die Gemeinde Einnahmen und Ausgaben von je rund 13,53 Millionen Euro. 10,89 Millionen Euro sind dafür im Verwaltungshaushalt eingeplant.

Doch woher kommt das Geld, das die Gemeinde ausgeben möchte ? Ein Großteil kommt aus den Steuern. Die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe müssen über die Grundsteuer A 46 200 Euro einzahlen. Von den Häuslebesitzern fließen mit der Grundsteuer B 807 000 Euro aufs Gemeindekonto. Nachdem die Konjunktur gut läuft, sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit 2,4 Millionen Euro kalkuliert. In den vergangenen zehn Jahren nahm die Gemeinde durchschnittlich zwei Millionen Euro ein. Blickt man nur auf die vergangenen fünf Jahre, so sinkt die durchschnittliche Gewerbesteuereinnahme auf 1,87 Millionen Euro ab. Mit weniger Einnahmen aus der Gewerbesteuer muss die Gemeinde Lenzkirch künftig ohnehin rechnen, denn in die Neubauten der Testo AG in Titisee zieht Leben ein und damit bekommt auch die Stadt Titisee-Neustadt in den Genuss von Gewerbesteuerzahlungen der Testo AG.

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Von den monatlichen Steuerabzügen des Fiskus bei Löhnen und Gehältern fließt ein Teil über den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer wieder zurück ins Haslachstädtchen. Hier rechnet die Gemeinde mit 1,67 Millionen Euro. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer bringt 235 100 Euro in die Kasse der Gemeinde.

Andere Steuern und steuerähnliche Einnahmen sind mit 169400 Euro verbucht. Darunter fällt die Hundesteuer. 18 400 Euro überweisen Herrchen oder Frauchen für ihren Vierbeiner ans Rathaus. Die Zweitwohnungssteuer bringt 135 000 Euro ein und die sonstigen steuerähnlichen Einnahmen sind mit 16 000 Euro veranschlagt. Knapp 1,1 Millionen Euro stammen aus Schlüsselzuweisungen des Landes und über den Familienlastenausgleich werden Einnahmen von 158 800 Euro erwartet.

Allerdings verbleiben der Gemeinde diese Einnahmen von 6,55 Millionen Euro nicht ganz, den die Ausgaben belaufen sich auf 3,37 Millionen Euro. So muss sie 473 200 Euro an Gewerbesteuerumlage zahlen. Die Finanzausgleichsumlage verschlingt sogar 1,16 Millionen Euro und für die Umlagen an Gemeinden und Gemeindeverbände stehen weitere 1,72 Millionen Euro auf der Ausgabenseite.

Somit bleiben der Gemeinde aus den Einnahmen aus Steuern, allgemeinen Zuweisungen und allgemeinen Umlagen von 6,55 Millionen Euro dann nur noch 3,12 Millionen Euro übrig.

Autor: rys