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17. Februar 2017 14:51 Uhr

Fasnächtlicher Altentag in Lenzkirch

Bis ins hohe Alter hinein närrisch sein

"Die haben und machen auch auf der Bühne noch eine bessere Figur, als viele andere, die ihre Töchter sein könnten." So lobte ein Besucher des fasnächtlichen Seniorennachmittags in der Lenzkircher Festhalle die Auftritte.

  1. Moderator Hartwig Frank mit den jungen Lenzkircher Dengele und Heuhopper. Foto: Wolfgang Scheu

  2. Die Country Girls der Seniorentanzgruppe mit Leiterin Niebling. Foto: Wolfgang Scheu

  3. Schunkeln und Singen war angesagt beim fasnächtlichen Seniorennachmittag in Lenzkirch. Foto: Wolfgang Scheu

  4. Die Jüngsten im Turnverein traten auch auf. Foto: Wolfgang Scheu

  5. Cowgirls beim Tüchertausch. Foto: Wolfgang Scheu

  6. Die DRK Gymnastikgruppe mit Leiterin Geisenberger. Foto: Wolfgang Scheu

  7. Gute Laune beim närrischen Seniorennachmittag in Lenzkirch. Foto: Wolfgang Scheu

  8. Erika Wohllaib bei ihrem "200-pfundigen" Vortrag. Foto: Wolfgang Scheu

  9. Junge Heuhopper beim fasnächtlichen Altentag. Foto: Wolfgang Scheu

  10. Moderatr Hartwig Frank mit jungen Dengele und Heuhoppern. Foto: Wolfgang Scheu

In der Tat, die gute Luft des Kurortes wirkt nicht nur bei den Gästen. Was die Senioren und Seniorinnen auf die Bühne brachten, begeisterte die vielen Besucher, die die Halle in bunten Kostümen mit viel guter Laune bevölkerten. Die Fasnet ist alterslos, dass es der traditionelle Seniorennachmittag ist, daran erinnert vielleicht der kleine Rollator-Parkplatz rechts neben der Bühne. Von den Senioren kann man in Sachen Spaß und Freude noch einiges lernen. Sinnloses Saufen braucht es nicht, auch bei Kaffee und Kuchen – wie immer vom Frauenverein und Kindergartenförderverein serviert – kann sich eine fröhlich närrische Stimmung bestens entwickeln.

Die Akkordeongruppe "Junges Blut" machte den musikalischen Auftakt, bevor Bürgermeister Reinhard Feser die Narrenschar offiziell begrüßte. So manche Oma und mancher Opa schaute stolz auf die Bühne, als sie sahen, wie die Enkel oder gar Urenkel beim Einmarsch der kleinen Dengele, Heuhopper und Strohberghexen, die Fasnet fortsetzen. Der "200-Pfundige" Vortrag von Erika Wohllaib zeigte eindrucksvoll, dass die Büttenrede nicht nur im Rheinland zuhause ist. Ihre alltägliche Geschichte vom Abnehmen (über diejenigen die "zu faul sind zum Essen...") wurde mit viel Energie vorgetragen, der begeisterte Applaus war entsprechend groß.

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Die gute Laune der Damen von der DRK-Gymnastikgruppe mit Leiterin Geisenberger steckte an, munter tanzten sie mit ihren bunten Fahnen auf der Bühne. Den Applaus genossen sie ebenso wie die "Country Girls" der Seniorentanzgruppe mit Leiterin Niebling an der Spitze, die zu flotten Rhythmen gerne eine Zugabe zum Besten gaben. Mit Eifer präsentierten die Jüngsten des Turnvereins im Finale des bunten Nachmittags als Piraten ihren einstudierten Tanz unter der Leitung von Melanie Schneider und Nadine Scherer.

Zwischen den Auftritten wurde geschunkelt und gesungen, die flotten Stücke von Markus Winker und Michael Hozik rissen mit. Gekonnt das Zusammenspiel von Trompete und Akkordeon, Michael Hozik wechselte auch zur Begleitung mit dem E-Bass. Der jüngste Hästräger war der kleine Mick von "Häsgotti" Maike Kramer – aber, was zählt, ist die Freude an der Fasnet. Und die war reichlich vorhanden.

Hartwig Frank bestand die Feuerprobe als Moderator des Nachmittags mit Bravour, zusammen mit Bürgermeister Reinhard Feser fand er die passenden Worte des Danks an alle Mitwirkenden. Besonders erwähnt wurden die Kuchenspender und das bewährte Küchenteam um Christine Strübe und Petra Rombach. Der Seniorennachmittag fand wieder hervorragenden Anklang und bietet vergnügliche Stunden für Jung und Alt.

Autor: Wolfgang Scheu