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16. März 2010
Der Heimatverein Kappel ist ein quicklebendiger Verein
Heimatverein Kappel plagen keine Nachwuchssorgen / Traditioneller Heimatabend vor dem Aus.
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GEEHRT wurden treue und aktive Mitglieder im Heimatverein Kappel. Hinten von links, Hermann Fehrenbach (15 Jahre), Lina Schweikert (25 J. passives Mitglied), Markus Winker (30 Jahre), Michael Winker (15J.), Regina Schmid (10 J.), Hans-Joachim Winterhalder (30 Jahre).Vorne von links Hannelore Winker (20J.) und Eva Winterhalter (15J.)Eventuell: Nicht anwesend waren Hilde Riesterer (20), Agnes Hummel (20) und Daniel Braitsch (20) Foto: maria-luisa hoch
LENZKIRCH-KAPPEL. Viele Vereine, insbesondere Trachtentanzgruppen plagen große Nachwuchssorgen – beim Heimatverein Kappel ist dies jedoch ein Fremdwort. Drei Tanzgruppen mit 75 Aktiven erfreuen ganzjährig Gäste und Einheimische. 33 Jahre nach seiner Gründung verfügt der Heimatverein Kappel über 200 Mitglieder und einen guten Zusammenhalt. Am Samstagabend wurde im "Pfauen" Rechenschaft abgelegt.
Der rege Vorstand um Markus Winker sorgt dafür, dass geprobt, getanzt, gefeiert und Kameradschaft gepflegt wird. Beeindruckt von den Berichten zeigte sich auch Bürgermeister Reinhard Feser. Er war stolz, dass der Heimatverein mit seinen Gruppen die Gemeinde weit über die Region hinaus repräsentiert. Das Bild der Trachtenträger sei eine Bereicherung, die Darbietungen, und hier vor allem die der Kinder, immer ein besonderes Ereignis. Dass bretonische Tänze mit Schwarzwälder Volkstänzen auch harmonisieren wird sich im August in der Partnerstadt Jugon-les-Lacs wieder zeigen.
Den Heimatabend wird es vermutlich bald gar nicht mehr geben, dafür soll dem Gast die Schwelle raus gehen zu müssen, um Schwarzwälder Tradition erleben zu dürfen, genommen. Tanzaufführungen der Kinder und Jugendgruppen in den Hotels "Vier Jahreszeiten", "Ruhbühl", "Saigerhöh’" und "Brugger am See" waren im Berichtsjahr nicht nur erfolgreich, sondern sorgten auch für Einnahmen.
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Regina Schmid, die über die Arbeit mit den 14 Kindern und 17 Jugendlichen berichtete, wusste auch vom Kinder- und Jugendtanzfest und einem Ausflug zum Baumkronenweg nach Waldkirch zu erzählen. Neue Trachten für den Nachwuchs schlagen jedes Jahr stark zu Buche, Ausflüge, Busfahrten und Abgaben erhöhen die Ausgaben. Deshalb sind Auftritte, Zuschüsse und Einnahmen aus dem Dorffest und Spenden dringend notwendig.
Britta Grüninger hatte für 2009 ein leichtes Plus in der Vereinskasse aufzuweisen. Wenn das Erntedankfest 2010 besser besucht wird, wäre das nicht nur finanziell, sondern auch für die Akteure schöner. "Wir hatten 2009 begeisternde Künstler, aber wenig Publikum", so Vorsitzender Markus Winker.
In der Tanzgruppe besteht ein Überschuss an Frauen, deshalb werden Männer gesucht. Im Verein gibt es auch einen Stamm von Mitgliedern, die als "Baugruppe" rührig sind, den Mühlenweg pflegen und andere Kappeler Vereine unterstützen, die Kameradschaft pflegen.
Schriftführerin Eva Winterhalter sorgte für viele Lacher, denn sie berichtete nicht nur von Auftritten, kirchlichen und weltlichen Festen, sondern auch über lustige Begebenheiten, die nur jemand mitbekommt, der immer mit dabei ist.
Der Heimatverein Kappel ehrte an diesem Abend treue und aktive Mitglieder: Hermann Fehrenbach 15 Jahre), Lina Schweikert (25 Jahre förderndes Mitglied), Markus Winker (30 Jahre), Michael Winker und Eva Winterhalter (15 Jahre), Regina Schmid, Hans-Joachim Winterhalder (30 Jahre), Hannelore Winker, Hilde Riesterer, Agnes Hummel und Daniel Braitsch (alle 20 Jahre).
Freiwillige, die stundenweise auf das Heimatstüble im Rathaus aufpassen könnten, werden gesucht, gerne würden Hannelore Winker und Eva Winterhalter eine Theateraufführung und ein Tanzfestival mit der Kindertrachtengruppe beim Dorffest planen. Teilnahme beim Neujahrsempfang in Freiburg und ein Campingwochenende sind vorgesehen.
Für die Heimatpflege macht sich Berthold Haury stark, er würde den Heimatverein gerne für ein neues Projekt "Brechlöcher" heranziehen. Bislang sind so der Mühlenweg, die Heimatstube und die Zipfelhofkapelle "entstanden".
Autor: Maria-Luise Hoch
