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13. Oktober 2017

Kurgarten steht auf der Wunschliste ganz oben

Kappel meldet seine Wünsche für den Lenzkircher Gemeindehaushalt 2018 an / Ortsvorsteher Berr leitet erstmals die Sitzung.

  1. Hübscher soll der Kurpark Kappel im Bereich des Pavillons werden, wünscht sich der Ortschaftsrat für 2018. Foto: Ralf MOrys

KAPPEL. Nach seiner Vereidigung als Ortsvorsteher leitete Roland Berr auch gleich die erste Sitzung des Ortschaftsrats Kappel. Orland Meyer unterstütze ihn. Zuerst ging es um die Haushaltswünsche 2018 an den Gemeindehaushalt Lenzkirch. Die Wunschliste war schnell zusammengestellt. Sie umfasst sechs Punkte: Grabstein Pfarrer Störkle auf dem Friedhof umsetzen und Kapelle fertig streichen; Aufhübschung des Musikpavillons im Kurpark; Parkplätze anlegen auf Gemeindegrundstück gegenüber dem Kindergarten und der Hochfirsthalle; Ausbesserung und Herrichten der Bähnleradweg-Strecke vom Bahnhof Grünwald nach Lenzkirch; Herrichten des Parkplatzes Franzosenkreuz und Streichen der Holzfassade des Feuerwehrgerätehauses Kappel. In den nächsten Tagen wird Ortsvorsteher Berr einen Termin mit Bürgermeister Reinhard Feser wahrnehmen und das Rathaus holt Kostenvoranschläge ein, damit Zahlen für die Haushaltsplanung auf dem Tisch liegen. Angesprochen wurden auch, dass in Kappel ausgeblichene Verkehrsschilder ausgetauscht werden sollten. Dafür ist der Bauhof zuständig. Für neue Straßennamenschilder gibt es ein Budget im Haushalt. Hier wünscht sich der Ortschaftsrat einen Austausch, um einheitliche Schilder in ganz Lenzkirch und den Ortsteilen zu haben. Keine einfache Materie war der Bauantrag, den Ortsvorsteher Roland Berr, als seinen ersten offiziellen Tagesordnungspunkt in seiner ersten Ortschaftsratssitzung zu behandeln hatte. Er werde sich "reinfuchsen", sagte er. Knackpunkt des Bauantrags von einer Doppelgarage, einem Carport und einem Windfang war der Abstand des Carports zur Straße mit nur 53 Zentimetern. Das sei nicht vereinbar mit der Regelung, dass Zäune erst in 60 Zentimeter Abstand von der Straße und nicht höher als ein Meter errichtet werden dürfen. Da das Regelwerk, der Bebauungsplan Brände, nicht zur Hand war, folgte der Ortschaftsrat dem Vorschlag von Bürgermeister Reinhard Feser, das zu überprüfen bis zur Sitzung des Gemeinderats Lenzkirch. Einstimmig fiel der Beschluss, dem Bauantrag das Einvernehmen und die notwendigen Befreiungen zu erteilen, außer für den Carport.

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In der Hochfristhalle werden die Handwerker von Maler- und Gipserbetrieben später anfangen, gab Berr bekannt. Sie beginnen am 6. November und sind bis zum 16. November zugange. Bis dahin kann die Halle wie bisher von den Vereinen genutzt werden. Die Vereine treffen sich außerdem beim Ausräumen, um mit Ortsvorsteher Berr eine Lösung für neue Schränke zu finden. Die Schränke für Sportmaterialien gehen auf Kosten des Sportvereins Kappels.

Autor: Eva Korinth