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21. August 2010

Mit dem Pferd im Naturpark

Ein Lob vom Fachmann: Wanderreiter finden im Südschwarzwald ein gute Infrastruktur vor.

  1. Wanderreiter machen Station beim Rogg Foto: Horst A. Böß

LENZKIRCH. Das Wanderreiten im Südschwarzwald – gefördert durch den Naturpark – wird immer beliebter. Eine Station ist dabei der Kreuzhof von Andrea Spall in Lenzkirch. Vor kurzem war eine besondere Gruppe zu Gast: Eine Leserreise für Reiter des Reitermagazins Pegasus fs.

Hoch zu Ross kamen die 15 Teilnehmer im Alter zwischen 26 und 75 Jahren. Sie stammen aus Bonn, Frankfurt, Basel, Saabrücken, Idstein und Freising. Geritten wurden Araber, Haflinger, Fjordpferde, Freiberger, Deutsches Warmblut und Quarterhorse. Begleitet wurde die Gruppe von einem Trossfahrzeug mit Transportanhänger mit allem, was für die Versorgung der Pferde notwendig ist, und dem Gepäck der Reiter.

Die Gruppe war unter der Führung vom Robert Claus unterwegs, der die Leserreisen des Magazins organisiert und seit 15 Jahren Reitertouren ausrichtet. Für ihn ist es wichtig, neue Regionen zu erreiten und unbekannte Strecken in Deutschland vorzustellen.

Erstmals war er im Südschwarzwald unterwegs und gleich begeistert. "Es gib eine gute Infrastruktur für Wanderreiter. Die Gasthöfe für die Reiter liegen in einer Distanz von 20 bis 25 Kilometern von einander und man trifft nur nette Gastgeber", sagt Claus. Für ihn ist es wichtig, dass die Reiter Spaß haben und immer etwas Neues gezeigt wird. Er bereitet die Touren mit der Karte vor, reitet sie aber nicht zuvor ab. Die genaue Strecke wird immer aktuell ausgesucht: "So ist das Reiten auch mit etwas Abenteuer verbunden". Neben der Förderung des Wanderreitens in Deutschland ist es ihm aber auch wichtig zu zeigen, das die Reiter keine Flurschäden hinterlassen und dass die Reitverbote in den Ländern überflüssig sind und abgeschafft werden können.

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Die Gruppe traf sich zum Start der einwöchigen Tour im Brunnmatthof in Albbruck-Unteralpfen. Die erste Etappe endete in Gündelwangen. Nach dem Kreuzhof in Lenzkirch war der Weberhof in der Bruderhalde bei Titisee nächstes Ziel. Am nächsten Tag ging es bis zum Bartlehof in Schönenbach und von dort aus zur Krunkelbachhütte hoch über Bernau. Die letzte Etappe führt zurück nach Unteralpfen.

Von ihrem Aufenthalt im Lenzkircher Kreuzhof war die Gruppe übrigens so angetan, dass sie die höchste Bewertung abgab, vier von vier Punkten.

Autor: bz