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08. Juli 2015

Hitzewelle

Wasser im nicht beheizten Kappler Freibad ist 26 Grad warm - Rekord

Die hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage haben im Freibad Lenzkirch für einen Ansturm gesorgt und im Freibad Kappel sind Bestmarken erreicht worden.

  1. Freibad Kappel Foto: Dennis Wipf

LENZKIRCH. In Kappel heizte die Sonne das Wasserbecken auf bislang nie erreichte 26 Grad auf. Am Sonntag füllten bis zu 700 Gäste die Liegewiesen und sorgten für einen Besucherrekord im Freibad Kappel, das ja nur mit Sonnenkraft beheizt wird.

Von dem ansonsten idyllischen, ruhigen Freibad, das zum Entspannen und Verweilen einlädt, war am Wochenende nichts zu sehen. Vielmehr gehörte das Kappler Freibad zu den bestbesuchten Bädern der Region. Menschenmengen strömten in das Freibad mit historischem Flair, um sich bei knapp 26 Grad Wassertemperatur zu erfrischen. Auch die Parkplätze waren überfüllt, sodass die frisch gemähten Wiesen und Felder in Zweierreihen bis zum Zipfelhof hinunter zum Parken mitgenutzt wurden.

Selbst ältere Kappler Bürger konnten sich nicht daran erinnern, das Bad jemals so gut besucht erlebt zu haben. Besucher aus Emmendingen, Freiburg, Zürich und selbst Stuttgart fanden den Weg ins Bad. "Ich komme schon seit 70 Jahren ins Kappler Bad, aber so viel war noch nie los", meinte Helmut Winker aus Kappel. Abends sorgte ein spontanes Gastspiel der Kappler Dorfblaari für Stimmung, berichtet Katrin Bolz vom Kioskteam.

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Badeaufsicht Birgit Drathschmidt erzählt, dass viele der auswärtigen Gäste, grundsätzlich vom Freibad und der Wasserqualität begeistert waren und meinten, wiederzukommen.

Die vielen Besucher sorgten dafür, dass am Kiosk sehr viel gekauft wurde. Die Pommes waren mittags schon aus, die heißen Würste am frühen Abend. Fast pausenlos herrschte Hochbetrieb im Bad und am Kiosk, "aber dennoch waren alle Leute sehr entspannt. Mit so viel Leuten hätten wir tatsächlich nicht gerechnet", meint Katrin Bolz.

Einen Sprung weiter nutzten viel Badegäste das Lenzkircher Freibad zur Abkühlung. "Das ganze Wochenende über herrschte Hochbetrieb, doch der Sonntag hat mit 800 Badegästen noch einmal alles rausgehauen. Die Leute waren trotz der Hitze super drauf und das Becken war voll. Auch die lange Schlange am Kiosk hat die Leute nicht abgeschreckt", so die Schwimmmeisterin Angela Fiedler.

Autor: Dennis Wipf