Digitales Lernen muss über Server erfolgen

Peter Focke

Von Peter Focke (Inzlingen)

Mi, 12. September 2018

Leserbriefe

Weit interessanter als diese Finanzierungsfragen ist doch, wie sich die Kultusministern die "inhaltlichen und pädagogischen Aufgaben" der Länder bei der Umsetzung des Digitalpakts vorstellen. Sollen digitale Lernprogramme online über Apps oder Links der Bildungskonzerne von den Schülern bedient beziehungsweise bearbeitet werden? Das widerspricht der Datenschutzgrundverordnung. Digitales Lernen müsste vielmehr über den Server der Schulen erfolgen und nicht online.

Es wäre auch im Interesse der Kultusminister, wenn sie sich dafür verantwortlich fühlten, was an Schulen unterrichtet wird, und dass nur die Schulen Zugriff haben auf Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler. Oder soll etwa ein monatliches PISA-Update durch Dienstleister auf Lernfortschritte oder -mängel verweisen? Die Schüler würden auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet. Peter Focke, Inzlingen