Frau Merkel redet viel, setzt aber nichts um

Christine Hermann, Müllheim

Von Christine Hermann & Müllheim

Di, 22. September 2015

Leserbriefe

Zu: "Merkel warnt Bürger vor Fremdenhass", Agenturbeitrag (Politik, 1. September):

Mit einiger Befremdung las ich den Bericht. Mir fiel gleich das Wort "merkeln" ein: Warum wohl ist dieses entstanden? Weil Frau Merkel viel redet und ankündigt, aber die Dinge nicht umsetzt. Hat sie nicht mit ihrer Kopf-in-den-Sand-stecken- Politik diesen Hass der Bürger selbst verursacht? Wenn sie sich an das Gesetz gehalten hätte (GG §16 a Asylrecht), wäre dies nicht passiert. Ich verweise auch auf den Flüchtlingsgipfel im Juni 2015, wo bereits sichere Herkunftsländer bestimmt wurden . Wir haben einen sehr guten Bundestagsabgeordneten namens Armin Schuster, der uns erklärt hat, wie die Bundesregierung und die Länder handeln müssen, um mit diesem Flüchtlingsproblem besser umzugehen. Nichts von dem scheint bei Frau Merkel angekommen zu sein. Sie muss darüber nachdenken, wie sie die internen Informationsstrukturen verbessert – einfach etwas besser organisieren! Christine Hermann, Müllheim