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22. Oktober 2011
Zuerst muss das Abschlachten der Tiere aufhören
Neben vielen Ursachen menschlicher Hungersnöte wurde von Bernhard Walter die Massentierhaltung als Hauptursache nicht angesprochen. Diese Wahrheit ist jedoch sehr unbequem, da sie ja dazu auffordert, auf den liebgewordenen Verzehr von Fleisch zu verzichten.
Bereits aus ökologischen Gesichtspunkten müsste dies Vergangenheit sein, denn 80 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche der Erde werden für die Tierhaltung beansprucht.
Experten haben auch errechnet, dass für die Erzeugung von einem Kilogramm essbarem Rindfleisch, neun Kilogramm Getreide und 32 000 Liter Wasser notwendig sind. Auf die Menschen umgerechnet, könnten dadurch nicht sieben Milliarden Menschen, sondern deutlich mehr satt werden.
Unabhängig davon, mit welchem Aufwand Tierleichen schmackhaft serviert werden, sie sind eindeutig als wesentliche Krankmacher für die heutigen Zivilisationskrankheiten identifiziert worden. Stellt doch die Erde durch ihre Vegetation und Früchten ein deutlich höheres, gesundes Maß und Quantität an lebenswichtigen Stoffen, Substanzen, Mineralien und Vitaminen zur Verfügung.
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Doch auch moralisch und ethisch gesehen ist der Verzehr von Mitlebewesen unbarmherzig, verantwortungslos und unwürdig. Dadurch offenbart der Mensch auch, dass er weder die Reife noch die Würde für eine friedfertige Lebensgemeinschaft entwickelt hat.
Nicht wenige namhafte Philosophen haben außerdem die These aufgestellt, dass nur wenn die Unbarmherzigkeit und das Abschlachten von Tieren ein Ende haben, es auch keinen Krieg mehr zwischen den Menschen geben wird.
Autor: Theodor Lay, Hohberg
