Leserbriefe

Erwin Burkarth (Neuenburg )

Von Erwin Burkarth (Neuenburg )

Mo, 20. August 2018

Neuenburg

ERSATZ FÜR JAMHOUSE
Geeigneten Raum für Jugendliche finden
Leserbrief zum Bericht in der BZ vom 25. Juli "Abriss und Neubau", der eine möglichen Jugendtreff in der Realschule thematisiert.
Generell stellt sich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, den Jugendtreff Jamhouse in einem gewachsenen Stadtkern unterzubringen, es gibt sicher bessere Möglichkeiten für die Stadt, diesen mit einem nachhaltigen Konzept an einem geeigneten und nicht zentrumsnahen Ort unterzubringen. Die Verlegung des Jugendtreffs Jamhouse in einen vorhandenen Keller der Realschule ist sicher keine geeignete oder allenfalls nur eine vorübergehende Lösung, zumal dies auch für den Schulkomplex an sich meines Erachtens nicht von Vorteil wäre. Für den geplanten Bau eines Parkhauses und sonstige Bauvorhaben sind viele Millionen im Gespräch. Es sind tolle Sportanlagen, ein Hallenbad und weitere Einrichtungen in unserer Stadt geschaffen worden, wovon manch andere Städte nur träumen können. Auf Grund der hervorragenden Infrastruktur in unserer Stadt zieht es viele junge Familien mit Kindern nach Neuenburg, womit dann auch die Ansprüche auf einen Jugendtreff, auf den die Jugendlichen ein Anrecht haben, wachsen werden. Es sollte daher möglich sein, für die Jugend unserer Stadt in nicht zentrumsnahem und geeignetem Umfeld Raum für eine solche Begegnungsstätte zu schaffen, der von den Jugendlichen auch angenommen wird und in dem sie sich ungezwungen und ohne "eventuelle Beschwerden der Anwohner wegen Lärm" bewegen können.Erwin Burkarth, Neuenburg



GRILLPLATZ AUF SCHILZBERG
Bitte Beschluss überdenken
Leserbrief zum Artikel "Der Heitersheimer Jugendbeirat bekommt seinen Grillplatz" in der BZ am Dienstag, 3. Juli.
"Jetzt probieren wir’s einfach mal." Sollte diese Losung auch für künftige Gemeinderatsbeschlüsse gelten? Ich begrüße ausdrücklich, dass für unsere Jugendlichen Angebote wie zum Beispiel ein Grillplatz gemacht werden. Nur muss der Grillplatz auf den Schilzberg, wo Rehe ihre Jungen gebären, Hasen durch die Reben und Felder hoppeln, Vögel in den Bäumen brüten, auch Falken und so weiter, neuerdings sind auch Fledermäuse und Igel zu sehen. Bürgermeister, Stadträte, Bürger und vor allen Dingen die Jugendlichen sind doch alle Landschafts- und Umweltschützer, oder etwa nicht? Warum wird der Grillplatz nicht beim Jugendzentrum gebaut. Dort ist die Infrastruktur (Toiletten und so weiter) vorhanden. Eine Bitte an den Gemeinderat – überdenkt diesen Beschluss und verwendet diesen Platz zum Verweilen beim Feldkreuz und am Panoramaweg. Uwe Hiss, Heitersheim