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31. Januar 2012

Leserbriefe

BIKE-ARENA

Hier geht es nicht um einen Lebensmittelmarkt
Zum Artikel "Thema kommt vor Runden Tisch" über die Informationsveranstaltung des Gewerbevereins Kirchzarten zu den Plänen einer Bike-Arena am Giersberg (BZ vom 28. Januar):
Nun wissen wir es. Die Weissagung kam aus St. Peter. Im Falle eines Bürgerentscheids geht es zugunsten der Bike-Arena am Giersberg aus. Herr Ruf, hier haben wir es nicht mit einem Lebensmittelmarkt in einem Industriegebiet zu tun. Oh nein, hier geht es um einen liebgewonnen Kapellenberg mit all seiner einzigartigen Schönheit und seinem spirituellen Wert.

Ja, es lohnt sich, dafür zu kämpfen. Ich möchte ihnen raten, treten sie nicht als Hellseher auf, sondern bleiben sie bei ihren Leisten oder in ihrem Falle, backen sie weiterhin so gute Brötchen, denn davon verstehen sie etwas.

Eine langjährige Kundin der Firma Edeka Ruf.
Walburga Mayer, KirchzartenDie IGG war nicht eingeladen

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Es verwundert mich, dass sich der Gewerbeverein einseitig über ein Vorhaben informiert, obwohl es mittlerweile bekannt ist, dass sich die Gegner einer Bike Arena in der Interessengemeinschaft Giersberg (IGG ) zusammengefunden haben. Für diese lag keine Einladung vor. Zu einer Versachlichung der Diskussion, wie es immer wieder gefordert wird, trägt diese einseitige Information sicher nicht bei.

Nun soll endlich ein Runder Tisch ins Leben gerufen. Mehr als überfällig, nachdem sich auch schon Bürgermeister Hall als Befürworter der Bike-Arena geoutet hat. Ich begrüße diesen Runden Tisch, er wurde Zeit.

Was ist nicht begrüße, ist die nun die ins Spiel gebrachte Verschiebung der Arena nach Süden, damit der Stationenweg nicht betroffen ist. Aus der Skizze im Beitrag der Badischen Zeitung wird deutlich, welchen Eingriff, trotz gegenteiliger Beteuerung der Initiatoren, der Bau einer Bike-Arena in den Giersberg bedeutet. Dieses Naherholungsgebiet für Wanderer, Familien, spielende Kinder, Kleingärtner, Kneippvereinsmitglieder und Biker so einseitig zu Gunsten einer Gruppe zu verändern, kann nicht Ziel einer Veränderung sein, das Miteinander in einem so sensiblen Gebiet zu fördern. Durch eine mögliche Verschiebung in Richtung Bickenreute wird das Problem auch nicht gelöst. Die Bickenreute ist Bestandteil des Naherholungsgebietes Giersberg und sollte ebenfalls nicht verändert werden.

Eike von Gierke, Kirchzarten

Autor: Walburga Mayer, Kirchzarten