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13. September 2017

Leserbriefe

BÜRGERMEISTERWAHL

Treffmöglichkeit bieten
Zu "Stadtrundfahrt mit dem 45-jährigen Albrecht Fischer" vom Mittwoch, 6. September, meldet sich ein Leser zu Wort. Fischer hatte an einer Station auf eine E-Mail von ihm verwiesen, in der der Verfasser forderte, "Alkoholiker und Drogendealer" müssten "aus dem Stadtbild … entfernt" werden.

Da ich als Verfasser dieser E-Mail nicht in Gänze zitiert wurde, möchte ich an dieser Stelle verdeutlichen, dass dies ausführlich wie folgt gemeint war: Als besorgter Bürger meiner Geburtsstadt Herbolzheim hatte ich das Kriegerdenkmal als "Denkmal der Schande" bezeichnet. Dort verkommt der äußerst sensible Ort seit einigen Jahren als Platz für eine Parallelkultur. Größtenteils halten sich dort keine Gedenkenden oder Trauernden auf, sondern Trinkgelage und Drogendealgeschäfte sind Indizien für die Dekadenz und den Verfall in Herbolzheim. Dem sich dort aufhaltenden Klientel sollte man eine alternative Treffmöglichkeit anbieten, ähnlich einer Bahnhofsmission oder dem Emmendinger Haus Eliah. Hier wären auch die Kirchen gefragt – die nichts dafür tun. Anstatt scheinheilige Debatten zu führen, sollte man nicht den Eindruck erwecken, ich hätte ein abwertendes Menschenbild.

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Dennis Özkan, Herbolzheim

Autor: Dennis Özkan, Herbolzheim