Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

12. Juni 2017

Übernehmen Sie Verantwortung!

Ebenfalls mit dem Thema Notfallplan für Fessenheim setzt sie dieser Leserbrief auseinander.

Es scheint genauso wie in Tschernobyl zu laufen. Liest man den Artikel in der Badischen Zeitung über die fehlenden Notfallmaßnahmen bei einem Reaktorunglück in Fessenheim und anderswo, so verhalten sich wohl die Verantwortlichen der Stadt Freiburg und des Regierungspräsidiums ähnlich wie die Verantwortlichen in Tschernobyl.
1. Die Erstinformationen bei einem Unglück werden dazu genutzt, sich selbst und die eigene Familie in Sicherheit zu bringen.
2. Die restlichen Freiburger Bürgerinnen und Bürger werden in ihren Wohnungen und Häusern eingesperrt (Straßen, Autobahnauffahrten und Autobahnabfahrten werden laut Frau Klein vom Regierungspräsidium für die Bürgerinnen und Bürger gesperrt).
3. Notfallpläne und Infoveranstaltungen machen für die Bevölkerung laut Bürgermeisterin Stuchlik derzeit "keinen Sinn".
4. Die Stadt mit ihrem Oberbürgermeister geht lieber das Risiko ein, dass aus mangelnder Kenntnis über eine Gefahrenabwehr Tausende von Freiburger Bürger sich verstrahlen und zu Tode kommen.

Notfallübungen könnten ja das "schöne Image" der Stadt, den Tourismus und den Bauboom der Stadt stören. Das darf so nicht sein! Ich fordere daher den derzeitigen Oberbürgermeister Dieter Salomon auf, die Notfallpläne zur Chefsache zu machen. Übernehmen Sie Verantwortung. Wir haben Sie gewählt, damit Sie uns schützen und bestmöglich über Gefahrenabwehr informieren.

Werbung


Wolfgang Lipp, Freiburg

Autor: Wolfgang Lipp, Freiburg