Leserbriefe

Wolfgang Scharf (Grenzach-Wyhlen)

Von Wolfgang Scharf (Grenzach-Wyhlen)

Do, 16. August 2018

Grenzach-Wyhlen

WALDWOCHEN
Der Froschteich wäre ausgetrocknet
Zum BZ-Artikel "Waldwochen begeistern die Kinder" in der Ausgabe vom 11.August meint dieser Leser:
Ihren Artikel "Waldwochen begeistern die Kinder" habe ich mit Interesse gelesen. Ich finde es positiv, dass man den Kindern das Leben im Wald näherbringt. Jedoch musste ich feststellen, dass das Führungspersonal wenig Fingerspitzengefühl für die momentane Wetterlage zeigte. Wenn schon wenig Wasser – glücklicherweise überhaupt noch – zu dem Froschteich (in der Nähe des Dängeligeistbrunnen) fließt, wäre es angebracht, alle Hindernisse aus dem Bachbett zu entfernen, damit möglichst viel Wasser schnell zum Froschteich kommt.

Aber man baut während der Waldwoche einen Staudamm, wie aus dem abgedruckten Bild zu ersehen ist. Weiterhin wurde festgestellt, dass während den Waldwochen versucht wurde, das abfließende Wasser aus dem Brunnentrog darin zu hindern unter dem großen Stein in den Abflusskanal zu kommen. Die Spalte rund um den großen Stein waren mit Steinen, Kies, Holzstücken und Sand verstopft. Glücklicherweise ist das nicht gelungen, denn sonst wäre der Froschteich ausgetrocknet.

In dem Froschteich leben jetzt noch Kaulquappen und Jungfrösche sowie Libellenlarven.

Wolfgang Scharf, Grenzach-Wyhlen