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05. Oktober 2016

Leserbriefe

BURKA-VERBOT
Toleranz wird mit Ignoranz verwechselt
Zum Artikel "Schuster driftet ab" (BZ vom 30. September)
Die Diffamierungen des Lörracher SPD-Kreisvorstandes versuchen, den CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster in eine unmoralische, rechtspopulistische oder gar rassistische Ecke zu schieben. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Vanessa Edmeier verwechselt anscheinend Ignoranz mit Toleranz . Sie entfacht eine weitere, unnütze Heuchelei hinter der Burka-Debatte. Was ist denn, außer in gradueller Hinsicht, der Unterschied zwischen weiblicher Beschneidung und dem Tragen eines Niqab? In beiden Fällen laden Männer das Problem ihrer sexuellen Verfügbarkeit auf die Frauen ab und verstümmeln sie physisch und psychisch. Auch die Beschneidung kann sozusagen freiwillig sein, da die Mädchen ohne diese Tortur als unehrenhaft gelten und ausgestoßen werden. Wenn wir sogar die unter Umständen volkswirtschaftlich unsinnige Frauenquote per Gesetz erzwingen können, warum dann nicht die Burka verbieten? Armin Schuster kommt mit seiner Forderung seiner Führungsaufgabe – "die Richtung des Gebotenen und den Umfang des Verantwortbaren aufzuzeigen" – gewissenhaft nach. Klaus Dietz, Rheinfelden

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Autor: Klaus Dietz, Rheinfelden