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27. April 2011

"Liebe Freunde" vereint bei Tanz und Gesang

Gelungene "Soirée d’Amitié" in der Luttinger Möslehalle.

  1. „Over the Rainbow“: Von ihrer besten Seite zeigten sich Annika Heilmann, Tanja Zipfel und Ramona Bartsch (von links) Foto: Alfred Lins

  2. Ein Feuerwerk der Freude entfachten die Tänzer des Cercle Celtique. Foto: Alfred Lins

LAUFENBURG-LUTTINGEN. Mit "Soirée d’Amitié – Abend der Freundschaft" war ein Konzert- und Tanzabend überschrieben, den der Chor St. Martin Luttingen und die Tanzgruppe Cercle Celtique aus der französischen Partnerstadt Le Croisic am Ostermontag in der Möslehalle veranstalteten. In der Tat erfuhren die seit 38 Jahren bestehenden freundschaftlichen Bande an diesem Abend eine eindrucksvolle Bestätigung, und nicht zu Unrecht sprach Martine Alcon, Vorsitzende der französischen Tanzgruppe, in ihren Grußworten von einem kleinen "Baustein" auf dem Weg zu einem geeinten Europa.

"Seid gegrüßt, ihr lieben Freunde", lautete der schwungvoll vorgetragene Auftakttitel des Chors St. Martin unter der Leitung von Michael Ebner und am Klavier begleitet von Jonas Ebner. Zum Mitsummen animierte anschließend der Udo-Jürgens-Song "Ich war noch niemals in New York", und als versierte Solistin präsentierte sich Lissy Huber in "Can you feel the Love tonight". Ebenfalls von ihrer beiden Seite zeigten sich Tanja Zipfel, Annika Heilmann und Ramona Bartsch in "Somewhere over the Rainbow".

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Ihr überdurchschnittliches Können zeigten die 40 Sängerinnen und Sänger auch im zweiten Konzertteil. Die chorische Disziplin imponierte ebenso wie der harmonische Klangkörper. In alemannischer Mundart erklang zunächst das Schweizer Liebeslied "Du frogsch, was ich möcht’ singe", und es folgten in Französisch das Seemannslied "La Mer" mit Stefanie Wagner und Thierry de Winter als Solisten und das Trinklied "Tourdion". Begeisterung bei den rund 250 Zuhörern löste der abschließende Chor "Im Feuerstrom der Reben" aus der Operette "Fledermaus" von Johann Strauß aus.

Ein Spektakel boten die in Tracht auftretenden französischen Gäste mit Tänzen aus ihrer bretonischen Heimat. Sowohl die Darstellung der Geschichte von einem Salzbauern als auch die Gestaltung der Mitsommernachtsfeier auf dem Dorfplatz entfachten ein Feuerwerk der Freude und wurden zu Recht mit viel Beifall bedacht. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Le Croisic et Laufenburg" klang der Abend aus, ehe sich alle zum Rundtanz durch die Halle formierten.

Autor: Alfred Lins