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17. Juli 2012
Lilli Eise braucht viel Geduld
Tischtennisspielerin wartet bei Jugend-EM auf ihren Einsatz.
TISCHTENNIS (mat). Die deutschen Tischtennisspielerinnen fegen bei der Jugend-Europameisterschaft im österreichischen Schwechat förmlich über die Platte. Nach drei klaren Gruppensiegen und einem 3:0-Erfolg im Achtelfinale gegen Lettland gewannen die deutschen Schülerinnen am Montag Vormittag auch das Viertelfinale gegen Ungarn mit 3:0. Das Halbfinale am frühen Abend gegen Russland war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.
Lilli Eise freilich freut der Erfolg nur mittelbar. Die Spielerin des ESV Weil wurde von Bundestrainerin Dana Weber bislang nicht berücksichtigt. "Eigentlich hatten wir das ja erwartet", sagte am Montag Mutter Simone Eise. Schließlich ist es die erste EM-Teilnahme für die 14-jährige Weilerin, die zum jüngeren Jahrgang 1998 gehört. "Eine Yuan Wan, die heute zu den Teamstützen zählt, saß im vergangenen Jahr auch nur auf der Bank", sagt Simone Eise. Neben Wan (Busenbach) und Alena Lemmer, der Nummer zwei der europäischen U-15-Rangliste aus Baunatal, kam die vierte Teamspielerin Jennie Wolf (Busenbach) bislang nur einmal im Doppel zum Einsatz.
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Natürlich brennt ihre Tochter auf einen Einsatz. Und am Mittwoch darf sie sicher an den Tisch, wenn in Schwechat die Einzel-, Doppel-, und Mixed-Konkurrenz startet. "Leicht wird das für sie aber nicht", warnt Simone Eise vor hohen Erwartungen. "Im Gegensatz zu den Anderen fehlt Lilli die Matchpraxis."
Autor: mat



