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11. Januar 2012

Islamische Hochschule will Salman Rushdie nicht

Ein geplanter Besuch des Autors Salman Rushdie sorgt für Ärger in Indien. Die einflussreiche islamische Hochschule Darul-Uloom-Deoband forderte die Regierung in Neu Delhi auf, dem indischstämmigen Briten und Verfasser des Romans "Die satanischen Verse" die Einreise zu verweigern. Kleinere politische Parteien unterstützten die Forderung. Der Vizekanzler der Darul-Uloom-Deoband, Maulana Abul Qasim Nomani, sagte, mit dem Besuch würde "Salz in die Wunden der Muslime" gerieben. Viele Muslime lehnen Rushdies Roman als blasphemisch ab.

Der Autor will ab Ende nächster Woche an einem Literaturfest in der nordwestindischen Stadt Jaipur teilnehmen. Die Nachrichtenagentur IANS berichtete, die Organisatoren des Literaturfests hielten an ihrer Einladung für Rushdie fest.

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Autor: dpa