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25. September 2011 05:41 Uhr
Papstbesuch
Live-Ticker: "Der Herr segne Sie alle" – Benedikt XVI. sagt auf Wiedersehen
"Vergelt's Gott - der Herr segne Sie alle" - mit diesen Worten hat sich Papst Benedikt XVI. in Lahr von seinen deutschen Gastgebern verabschiedet. Um 19.12 Uhr stieg der Pontifex in das Flugzeug, das ihn zurück nach Rom brachte. Höhepunkt des Papstbesuchs war die Messe mit 100.000 Gläubigen in Freiburg.
22.20 Uhr: "Wir haben uns als gute Gastgeber präsentiert", sagt Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon bei der abschließenden Pressekonferenz mit Erzbischof Robert Zollitsch. Mit der vorläufigen Bilanz der Gastgeber schließt das Team von badische-zeitung.de den Live-Ticker und bedankt sich für die Aufmerksamkeit.
20.40 Uhr: So sagte der Papst in Lahr auf Wiedersehen – ein Fotoalbum von den Kollegen in der Ortenau.
20.30 Uhr: Mehr als 1600 Journalisten haben über den Papstbesuch in Freiburg berichtet. Wo haben sie gearbeitet? Das erklärt BZ-Redakteur Frank Zimmermann.
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20.06 Uhr: Bilanz der Malteser: Bei den Einsätzen – der Vigil und der heutigen Messe mit dem Heiligen Vater – mussten die Malteser insgesamt 387 Mal Hilfe leisten. Bei den zumeist internistischen Krankheitsbildern gab es vor allem Unterkühlungen in den frühen Morgenstunden, Kreislaufprobleme durch die später sommerlichen Temperaturen sowie Unterzuckerungen, aber auch schwerere Erkrankungen, die in 33 Fällen zu einem Transport ins Krankenhaus führten. "Die Patientenzahlen liegen jedoch im erwarteten Bereich", so Christoph Klausmann, Leiter des Einsatzstabes der Freiburger Malteser. Die Fahrdienste der Malteser ermöglichten mehr als 600 Menschen mit Behinderung die Teilnahme an der Heiligen Messe in Freiburg. Nicht nur die Pilger, auch der Heilige Vater selbst, waren von den Maltesern begleitet worden. Im Gefolge des Papstes waren stets ein Malteser Arzt und zwei Rettungssanitäter.
20.01 Uhr: Wer wissen will, wo sich der Papst gerade befindet, kann die Seite flightradar24.com bemühen – und die Route des Fluges LH 3174 verfolgen (Danke für den Tipp auf Facebook!).
19.36 Uhr: Das Flugzeug hebt ab. Der Papst-Besuch in Südbaden ist zu Ende.
19.12 Uhr: Der Papst betritt das Flugzeug nach Rom. Seine letzten Worte vor der Abreise: "Vergelt's Gott - der Herr segne Sie alle."
19.09 Uhr: In seinen Abschiedsworten bedankte sich Benedikt XVI. bei allen Beteiligten dafür, dass er in Deutschland so freundlich aufgenommen wurde. Die Jugend ermuntert er, den "Weg des Glaubens" kraftvoll weiterzugehen. Auch die ökumenische Begegnung in Erfurt erwähnt der Pontifex positiv, ohne aber näher auf das Thema Ökumene einzugehen. Bereits am Samstag hatte der Papst dagegen in Freiburg einen Satz gesagt, der viele Protestanten enttäuscht haben könnte: "Unter den christlichen Kirchen und Gemeinschaften steht uns die Orthodoxie theologisch am nächsten."
19.07 Uhr: In Lahr wird Papst Benedikt XVI. von zahlreichen staatlichen und kirchlichen Würdenträgern verabschiedet – allen voran Bundespräsident Wulff und Bundesinnenminister Friedrich. Um 19.15 Uhr wird der Papst in dem Lufthansa-Airbus "Regensburg" den Flughafen Lahr verlassen und nach Rom zurückkehren.
19.05 Uhr: Auf dem Flugplatz in Lahr richtet Papst Benedikt XVI. einen Dank an den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, der ihn nach Freiburg eingeladen und bei seinem Besuch in Südbaden begleitet hat.
18.55 Uhr: Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon zieht Bilanz - und ist hochzufrieden: "Wir haben uns als gute Gastgeber präsentiert. Es war ein unglaublich tolles, heiteres und friedliches Fest. Man hat wirklich die fröhliche Atmospähre in der Stadt gespürt. Die ganze Vorbereitung war eine große Aufgabe, aber auch eine schöne. Es hat sich ausgezahlt,, dass wir alles so umsichtig und intensiv vorbereitet haben nur so war der gute Ablauf möglich. Ich möchte mich bei allen Helferinnen und Helfern, bei der Polizei und den Rettungsdiensten bedanken."
18.45 Uhr: Wir veröffentlichen die Rede des Papsts im Freiburger Konzerthaus im Wortlaut.
18.44 Uhr: Papst Benedikt XVI. ist auf dem Flughafen in Lahr angekommen, wo er von Bundespräsident Wulff empfangen wird. Der Bundespräsident hält nun eine Ansprache.
18.33 Uhr: Vatikan-Sprecher Federico Lombardi zieht eine positive Bilanz der Deutschlandreise: "Dem Papst geht es außerordentlich gut. Wir sind etwas erstaunt, wie gut er diese Reise überstanden hat." Kritische Laien reagierten dagegen nach Darstellung der Deutschen Presseagentur "tief enttäuscht" auf die Ansprachen des Papstes in Deutschland und riefen die Gläubigen zum Ungehorsam auf.
18.14 Uhr: Der Papst befindet sich auf dem Weg nach Lahr.
18.00 Uhr: Auf dem Lahrer Flughafen patrouilliert schon jetzt die Ehrengarde der Bundeswehr. Zum Abschied des Papstes herrscht ein größerer Presserummel als bei seiner Ankunft. Auf dem Vorfeld steht ein kleines Podest mit zwei Stühlen bereit - mutmaßlich für Benedikt XVI. und Bundespräsident Wulff, der den Papst verabschieden wird.
17.43 Uhr: Schrecksekunde: Als der Papst nach seiner Rede zum Ensemble schreiten will, gerät er an einer Stufe ins Straucheln. Fast wäre er gestürzt. Der Papst wird jetzt das Konzerthaus verlassen, um die Fahrt nach Lahr anzutreten. Von dort wird er in einem Airbus der Lufthansa nach Rom zurückfliegen.
17.27 Uhr: Standing Ovations im Konzerthaus – die Papstrede ist zu Ende. Es folgt klassische Musik.
17.14 Uhr: Auf die derzeit von einigen Politikern und Juristen geforderte Abschaffung von Staatsleistungen, Kirchensteuern und des deutschen Staatskirchenrechts ging der Papst nicht ausdrücklich ein. Die Kirche laufe immer wieder Gefahr, sich in der Welt einzurichten und sich den Maßstäben der Welt anzugleichen, warnte er. Dann gebe sie Organisation und Institutionalisierung größeres Gewicht als ihrer Berufung zur Offenheit. Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, müsse die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von der "Weltlichkeit der Welt" lösen.
17.10 Uhr: Papst Benedikt XVI. hat die katholische Kirche in Deutschland ermahnt, nicht auf weltliche Privilegien zu setzen und ihren Auftrag in der Welt konsequenter zu erfüllen. Zugleich wandte er sich bei seiner Rede im Konzerthaus gegen Forderungen nach einer oberflächlichen innerkirchlichen Reform und einer Anpassung an die Welt. Er rief die Gläubigen auf, sich selbst in ihrem Inneren zu ändern und Christus konsequenter nachzufolgen.
16.58 Uhr: Der Papst ist im Konzerthaus angekommen. Das Publikum begrüßt ihn mit Beifall.
16.50 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist enttäuscht, dass sich Papst Benedikt XVI. nicht deutlicher zur Ökumene bekannt hat. "Da hätte ich mir schon gewünscht, dass da zu diesen Fragen doch auch mal einige deutlichere Ansagen kommen, wie es weitergehen soll", sagte der Grünen-Politiker in der ARD.
16.45 Uhr: Der Papst hat sich auf den Weg zum Konzerthaus gemacht.
16.34 Uhr: Papst Benedikt XVI. ist zum ersten Mal offiziell mit den Richterinnen und Richtern des Bundesverfassungsgerichts zusammengetroffen. An dem Treffen im Priesterseminar nahmen insgesamt 8 der 16 Richter teil, darunter Gerichtspräsident Andreas Vosskuhle, Vizepräsident Ferdinand Kirchhof und Udo Di Fabio. Damit hat der Papst alle hohen Verfassungsorgane – Bundespräsident, Bundeskanzlerin und Bundestag – getroffen.
16.30 Uhr: In einer halben Stunde wird der Papst im Freiburger Konzerthaus erwartet. Dort trifft er sich mit engagierten Katholiken aus Kirche und Gesellschaft und hält eine Rede. Im Moment treffen die ersten der prominenten Zuhörer ein.
16.25 Uhr: Die innerkatholische Reformbewegung "Wir sind Kirche" hat in einer ersten Bilanz überwiegend mit Enttäuschung auf den Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. reagiert. Das Programm mit 17 Ansprachen und Predigten "war eine respektable Leistung des Papstes, doch leider kein Programm des Dialoges", erklärte die Organisation. Bei aller persönlichen Bescheidenheit des Papstes habe die Reise den Machtanspruch gezeigt, den die römisch-katholische Kirche weiterhin vertritt, hieß es.
15.46 Uhr: Die wichtigste Nachricht, die in der vorletzten Pressekonferenz im Pressezentrum an der Friedrichstraße verkündet wurde: "Dem Papst geht es gesundheitlich gut, es geht ihm außerordentlich gut." Dies bestätigte Pater Federico Lombardi, Pressesprecher des Papstes und Direktor des Vatikanischen Pressesaals. "Die Reise, die so intensiv war, hat er gut überstanden."
Sowohl Lombardi als Erzbischof Robert Zollitsch und Pater Hans Langendörfer, Generalkoordinator der Papstreise und Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, begrüßten, dass der Papst nach dem Mittagessen spontan ein paar Worte zur Deutschen Bischofskonferenz gesprochen und seine Solidarität zum Ausdruck gebracht habe. Lombardi erwähnte auch die Rede des Papstes zu den Seminaristen des Priesterseminars, in der er das Studieren als wichtig bezeichnet habe in einer Zeit, in der die Beziehung zwischen Glauben und Vernunft so fundamental sei.
Erzbischof Robert Zollitsch freut sich einmal mehr über die frohe Atmosphäre, mit der die Freiburgerinnen und Freiburger Papst Benedikt empfangen hätten. "Ich habe aus dem Papamobil heraus freudige Gesichter erlebt." Und weiter: "Wir hatten angekündigt, dass wir den Papst in Freiburg mit biblischer und badischer Gastfreundschaft begrüßen - und das ist auch so geschehen."
15.31 Uhr: Ein Großereignis mit 100.000 Besuchern – das erfordert einen immensen logistischen Aufwand und ein ausgeklügeltes Konzept für den Fall, dass etwas passiert. BZ-Redakteur Frank Zimmermann stellt das Medical Center vor.
15.09 Uhr: Auch auf dem Stühlinger Kirchplatz sind Wartezonen für Bahnreisende eingerichtet. Geduldig stehen die Pilger zwischen den Absperrgittern auf der Wiese, Helfer verteilen Wasser, aus Boxen schallt Musik, dann eine Durchsage: "Zug nach Seebruck, 694 Plätze, Box 21 Start". Helfer öffnen ein Gitter und Leiten die Menschen zum Bahnhof. Slatko Vranjkovic wartet auf seinen Zug nach Neustadt. "Ich hätte gedacht, das noch mehr Menschen kommen", sagt der 28-Jährige. Er sei katholisch und der Papst das Oberhaupt der Kirche, da sei klar, dass er zu Messe gehe. Sein Nachbar Stojan Cuvalo fand besonders berührend, dass dem Papst auch Babys zum Segnen gereicht worden seien, erzählt er, während er auf den Zug wartet.
14.49 Uhr: Rund um Flugplatz und Messe ist es fast leer. Ein paar Jugendliche trotten noch mit Sack und Pack Richtung Innenstadt. Auf der Straße sind die Männer von der Abfallreinigung schon auf Tour.
14.40 Uhr: Das Mittagessen im Priesterseminar ist vorbei. Und: Es hat den Gästen offenbar richtig gut geschmeckt. Die Bischöfe erhoben sich zu Standing Ovations für Küchenchef Michael Barz und sein Team, auch der Papst hat sich persönlich bei Barz bedankt. "Das war alles sehr emotional", sagte Barz gerade am Telefon, "deswegen kommen mir auch immer wieder die Tränen". Seit 6 Uhr standen der Küchenchef und seine Leute in der Küche des Priesterseminars, um dem Papst, seinem Gefolge und den Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz ein badisches Mittagsmenü zubereiten: Tafelspitz mit Kartoffeltalern und Gemüse (Rezept). Zum Nachtisch – der Pontifex gilt als Süßspeisenfan – servierte die Küche Zimtparfait. "Alles hat gut geklappt", so Barz. Dem Papst hat's gut geschmeckt. Zum Dank gab es ein gemeinsames Erinnerungsfoto, was Michael Barz stolz und glücklich macht, wie er sagt. In einer kleinen Ansprache im Speisesaal hat der Papst gesagt, dass sein Deutschlandbesuch sehr anstrengend gewesen sei, er sich aber im Priesterseminar in Freiburg durch die besondere Aura des Ortes getragen gefühlt habe.
14.33 Uhr: Auf dem Freiburger Hauptbahnhof ist die Situation derzeit sehr entspannt. Auf manchen Gleisen ist weniger los als an einem normalen Sonntag. "Ich habe mir das bei 30.000 erwarteten Reisenden anders vorgestellt", sagt eine Servicekraft von der Bahn. "Die Pilger kommen immer in Schüben, aber momentan nur in kleinen Gruppen." Ankommende Reisende werden auf die Stadtbahnbrücke geleitet. So läuft der Betrieb sehr ruhig ab.
14.30 Uhr: Auf einer großen Anzeigetafel vor dem Bahnhof können die abreisenden Pilger sehen, in welchen der acht Wartebereiche sie sich einordnen sollen. Getrennt wird nach Fahrtzielen sowie Nah- oder Fernverkehr. Überall sind Helfer, die meisten der aus Gittern gebildeten Wartebereiche auf der gesperrten Bismarckallee sind fast leer. Dort, wo mehr Andrang herrscht, werden abgezählte Gruppen kurz vor Abfahrt ihres Zuges in den Bahnhof geführt, so soll eine Überfüllung vermieden werden.
14:26 Uhr: Auch Helmut Maier (58), Sozialarbeiter aus Freiburg, hat die Eucharistiefeier besucht: "Seine Worte fand ich gut, ich zweifle jedoch an der Umsetzung. Sicherlich waren seine Worte sehr ermutigend, ich denke aber, es würden mehr Menschen mitziehen wenn die Kirche ihren Worten Taten folgen lassen würde. Die Organisation war beeindruckend, vor allem fand ich es bewundernswert, wie alle Besucher an der Kommunion teilnehmen konnten. Die Stimmung war schön friedlich und das Wetter perfekt."
14:25 Uhr: Auch zahlreiche Nicht-Katholiken haben die Heilige Messe besucht. So wie Thomas Lampe, (29), Mitarbeiter der Uni Freiburg. Sei Kommentar:
"Es war sehr interessant, gerade auch für mich als Nicht-Katholik. Die Botschaft des Papstes hat mir gefallen, gerade was die Toleranz derer angeht, die nicht in der Kirche, aber gläubig sind. Die Atmosphäre war schön. Eigentlich bin ich aber nur hergekommen, weil ich nur einen Kilometer entfernt wohne. Da konnte ich eine so große Veranstaltung nicht einfach ignorieren."
14:23 Uhr: Um bis zu 90 Prozent ist der Umsatz von Handel und Gewerbe in der Innenstadt am Tag des Papstbesuchs eingebrochen. Das teilte die Werbegemeinschaft "Z' Friburg in der Stadt" nach einer Umfrage bei ihren Mitgliedsfirmen mit. Am Samstag hatten die Geschäfte zu den üblichen Zeiten geöffnet. Doch die Resonanz sei mau gewesen. "Viele Freiburger und Kunden aus dem Umland, der Schweiz und dem Elsass mieden die Innenstadt komplett", heißt es. Laut Werbegemeinschaft sei das nicht verwunderlich, da die strengen Sicherheitsvorkehrungen mit Zonen und Zugangsvoraussetzungen den Eindruck erweckt hätten, die Innenstadt sei Sperrgebiet oder nur sehr erschwert zugänglich. Jetzt hoffen die Händler auf den Megasamstag mit Oktoberfeststimmung, der am 1. Oktober bis Mitternacht stattfindet.
14:22 Uhr: Am Tennenbacher Platz kehrt Markus Hofmann zum Mittagessen mit seinen Kollegen im Biergarten ein. Der Regens des Priesterseminars in Köln lobt die Organisation: Der Rückweg von der Messe sei sehr gut geplant und ausgeschildert gewesen. Sein Zug nach Köln geht erst gegen 19 Uhr. Er will sich noch die Papstrede am Nachmittag im Fernsehen anschauen. "Und wir wollten keinen Stress aufkommen lassen."
14.18 Uhr: "Ich bin nicht nur hier, um den Papst zu sehen. Es geht mir auch um die Atmosphäre, das ganze Drumherum. Und darum, dieses Zusammengehörigkeitsgefühl zu erfahren", sagt die 48 Jahre alte Karin Häusler nach der Papstmesse – und erklärt: "Ich bin extra aus der Nähe von Stuttgart angereist, um das zu erleben. Das gemeinsame Pilgern, das Gebet der vielen tausend Menschen, das tut mir gut."
14.10 Uhr: Und so sieht das Restprogramm aus: Derzeit erholt sich der Papst im Freiburger Priesterseminar. Gegen 16.20 Uhr steht der nächste Programmpunkt an. Benedikt XVI. trifft sich dann mit den Bundesverfassungsrichtern im Priesterseminar. Um 17.00 Uhr wird der Papst im Konzerthaus mit engagierten Katholiken aus Kirche und Gesellschaft zusammentreffen und eine Rede halten. Die Abschiedszeremonie auf dem Flughafen Lahr ist für 18.45 Uhr vorgesehen. Dort werden der Heiligen Vater und Bundespräsidenten Christian Wulff weitere Ansprachen halten. Um 19.15 Uhr hebt der Papst ab und fliegt von Lahr nach Rom. Damit endet seine Apostolische Reise 2011 nach Deutschland. Gegen 20.45 Uhr wird er auf dem Flughafen Rom Ciampino erwartet.
14:05 Uhr: Auch aus dem Fahrrad-Parkhaus im Kaufland haben die meisten Fahrradfahrer inzwischen ihre Velos abgeholt. Mehrere Hundert Fahrräder sind dort abgestellt worden. Der Verkehr ist zügig abgeflossen, nach Angaben der Sicherheitsleute gab es keine Zwischenfälle.
13.56 Uhr: Wir haben ein weiteres Fotoalbum von der Heiligen Messe mit dem Papst auf dem Flugplatzgelände. Die Bilder belegen einen stimmungsvollen Gottesdienst. Einen Überblick über alle Fotos zum Papstbesuch liefert die Seite www.badische-zeitung.de/papstfotos
13.51 Uhr: Doris Lilienweiß von der Münsterpfarrei gehört zu den 30 ausgesuchten Gottesdienstbesuchern, die von Papst Benedikt persönlich die Kommunion ausgeteilt bekamen: "Natürlich war es etwas ganz Besonderes, so Auge und Auge mit dem Papst", sagte sie danach. Dabei gehörte Doris Lilienweiß zu den wenigen Freiburgern, die während des Papstaufenthalts in Freiburg dem Pontifex nahe waren. Die frühere Hausleiterin des Collegium Borromäum wohnt mit ihrer Familie noch im Priesterseminar. "Natürlich war viel Polizei da, aber es herrschte auch eine ganz besondere Atmosphäre", berichtet sie. "Unter einem Dach mit dem Papst – das hat man wohl nur einmal Leben". Der ganze Besuch in Freiburg sei ohnehin ein Jahrhunderterlebnis, sagte sie nach dem Gottesdienst und vor der Rückkehr in der Sicherheitszone 1 plus.
13.45 Uhr: Das Areal auf dem Freiburger Flugplatz ist mittlerweile völlig leergefegt. Alle Pilger haben den Platz verlassen. Einzig die Feuerwehr und weitere Helfer räumen auf und sammeln Müll ein.
13:33 Uhr: "Keine besonderen Vorfälle": So lautet die erste Bilanz der Freiburger Polizei zur Papst-Messe– ein bemerkenswertes Fazit angesichts der Tatsache, dass 100.000 Gläubige zum Flugplatz gepilgert waren. Lediglich einen Zwischenfall erwähnt die Polizei: Ein Pilgerweg – die Markwaldstraße – musste kurzzeitig gesperrt werden, weil dort ein Rettungshubschrauber landen sollte; eine Pilgerin benötigte aufgrund starker gesundheitlicher Probleme ärztliche Hilfe. Sie wurde dann aber doch mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
13.23 Uhr: Die Pilger strömen ohne großes Gedränge Richtung Bahnhof. An der Ecke Rennweg / Emmendinger Straße ist eine von mehreren Weggabelungen. Eine große Leuchttafel weist den Weg: Wer zu den Fernzügen will, wird geradeaus unter den Gleisen hindurch auf die Ostseite des Bahnhofs geleitet. Wer zur Höllentalbahn will, biegt hier schon rechts ab und läuft auf die Rückseite des Bahnhofs im Stühlinger.
13.22 Uhr: Die deutschen Bischöfe haben Papst Benedikt XVI. zum Abschluss seines Besuches eine eigens für ihn in Auftrag gegebene Komposition geschenkt. Bei dem Auftragswerk für Chor Bläser, Pauken und Orgel handele es sich um die Vertonung des Primizspruches des Papstes, teilt die katholische Bischofskonferenz mit. Die Primiz ist die erste Messe, die ein Priester feiert.
13:09: Auch die Bundespolizei, die für den Verkehr rund um den Bahnhof zuständig ist, meldet: "Bislang keinerlei Probleme."
13:07 Uhr: Die Polizei berichtet von keinen nennenswerten Zwischenfällen im Umfeld der Eucharistiefeier. Nach dem Ende der Heiligen Messe setzte "eine geordnete und störungsfreie Abwanderung von dem Veranstaltungsgelände" ein (Foto in unserem Live-Blog Papstfreiburg.de). Viele Gläubige blieben laut Polizei jedoch, um das weitere Programm zu verfolgen. Deshalb sei bis in den Abend mit Verzögerungen und Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs und des öffentlichen Nahverkehrs zu rechnen. Aus Sicherheitsgründen könnten einige Haltestellen des ÖPNV nicht bedient werden. Die Polizei rät weiterhin, das Stadtgebiet Freiburg weiträumig zu umfahren.
12.45 Uhr: Regionale Küche für den Papst: Beim gemeinsamen Mittagessen der deutschen Bischöfe mit Benedikt XVI. serviert die Küche des Freiburger Priesterseminars einen badischen Klassiker. Zu Kalbstafelspitz in Estragon-Soße werden buntes Gemüse und gebratene Kartoffeltaler gereicht. Als Vorspeise hat Küchenchef Michael Barz Geflügelterrine mit herbstlichem Salat in Himbeervinaigrette vorbereitet. Der päpstlichen Vorliebe für Süßspeisen kommt der Nachtisch Palatschinken entgegen.
12.37 Uhr: An der Ecke Berliner und Sundau Allee warten schon Busse auf die abwandernden Messe-Besucher. Sie sollen die Pilger zurück zu den Parkplätzen im Umland bringen. Ordner mit hörbar sächsischem Akzent weisen sie ein.
12.33 Uhr: Daniel Deckers von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", in Freiburg als Experte des SWR im Einsatz, verspricht einen "Paukenschlag" bei der Rede des Papstes im Konzerthaus Freiburg. Es geht wohl um kirchenpolitische Inhalte. Lassen wir uns überraschen. Die Ansprache beginnt um 17 Uhr.
12.30 Uhr: Berliner Allee/Ecke Lehener Straße: Hier läuft der Abmarsch der Pilger reibungslos. an der Lehener Straße endet auch die rote Zone. Viele schwingen sich auf ihr Fahrrad.
12:16 Uhr: Die Malteser haben bis zum späten Vormittag auf dem Flugplatz-Areal und der Neuen Messe 100 mal Hilfe geleistet. 60 Besucher kamen direkt ins Medical Center. Meist handelte es sich um leichte Fälle: Kreislaufprobleme, Blasen an den Füßen, verknackste Knöchel. Manche hatten auch einfach nur zu wenig gegessen und getrunken. In den Stunden vor der Messe mit Benedikt, etwa von 3 Uhr an, verteilten die Malteser 200 Thermodecken an Pilger, die die Nacht auf dem Gelände verbrachten und unterkühlt waren.
12.15 Uhr: "Der Papst hat durch seine Reise in Deutschland den Glauben zum Leuchten gebracht", schwärmt Judith Winter. Die 14-Jährige ist mit ihrer Ministrantengruppe aus Regensburg nach Freiburg gekommen. Einige Pilger haben Plakate mit Grüßen gemalt: "Papst Benedikt – Wir lieben Dich" steht auf einem roten Herz (Fotos von der Heiligen Messe). Die 42-jährige Birgit Fischer aus Mühlacker ist dagegen sichtlich enttäuscht: "Wir haben den Papst gar nicht gesehen, er war einfach zu weit weg."
12:13 Uhr: Lautsprecherdurchsagen auf dem Flugplatzgelände erläutern, welchen Ausgang die Pilger zu den jeweiligen Shuttle-Bussen nehmen müssen. Zitat eines Pilgers: "Das ist gut organisiert hier. Das können die Deutschen."
12:09 Uhr: Die Gläubigen verlassen das Flugplatzgelände. Nun wird sich zeigen, ob die Verkehrsstrategie der Stadt funktionieren wird. Das Konzept, dass möglichst viele Leute zunächst auf dem Flugplatz bleiben sollen, damit sich der Besucherstrom entdichtet, geht nach ersten Beobachtungen jedoch nicht auf. Kaum einer bleibt, die meisten Leute machen sich auf den Heimweg. Vielleicht auch, weil, das Nachprogramm zu spät begann. Trotzdem ist alles friedlich. Die Menschen beratschlagen sich, wie man nun möglichst schnell nach Hause kommt.
11.54 Uhr: Die Heilige Messe geht zu Ende. Die Gemeinde singt das Lied "Großer Gott wir loben dich". Anschließend: Blechbläsermusik und Applaus. Der Papst verlässt die Altarinsel. Nochmals Beifall.
11:52 Uhr: 175 Kommunionhelfern sollten bei dieser Heiligen Messe 100.000 geweihte Hostien in golden glänzenden Hostienschalen verteilen. Ausgegeben wurden die Schalen aus vier Zelten, die über das Areal verteilt sind. "Die Kommunion bei einer solch großen Veranstaltung erzeugt eine ganz besondere Form von Gemeinschaft – untereinander und natürlich auch nach oben zu Gott", erklärt Pater Thomas von der St.Martinskirche am Rathausplatz. Er ist schon seit 6 Uhr auf dem Gelände und hat alles für die Kommunion vorbereitet. Der 34-Jährige schätzt, dass etwa 80.000 Hostien letztlich verteilt worden sind.
11:48 Uhr: Der Papst und die Gemeinde beten das Angelus-Gebet: Der Engel des Herrn.Anschließend spendet der Benedikt XVI. den apostolischen Segen.
11.45 Uhr: Zwei ältere Damen bitten Polizisten des Kommunikationsteams auf dem Hauptgang auf dem Flugplatz um Hilfe. "Was können wir tun?", fragt einer der Beamten, ehe er von einer der Frauen eine Kamera in die Hand gedrückt bekommt. "Bitte fotografieren sie uns vor dem Altar." Der ist zwar mehrere hundert Meter entfernt, aber die Polizisten erfüllen den Wunsch – und nehmen sich auch viel Zeit für die beste Position. Derweil geht die Messe weiter.
11:38 Uhr: Die Gemeinde singt das Lied "Wo Gott ist, da ist Zukunft" – es ist das offizielle Mottolied zum Papstbesuch, komponiert von dem 23-jährigen Musikstudenten Luis Reichhard aus Köln (MP3 zum Anhören auf der Webseite der Erzdiözese).
11:37 Uhr: Raphael Vees war als Vertreter der Malteserjugend mit dem Papst auf der Bühne. Unser Video:
11:36 Uhr: Einige Pilger verlassen die Eucharistie vorzeitig. Vor allem ältere und Menschen mit kleinen Kindern. "Wir wollen nachher nicht tot getrampelt werden. Die Predigt haben wir außerdem gehört, das reicht", sagt ein Mittzwanziger, der seinen Namen nicht nennen will. Ein weiteres Grund für den vorzeitigen Aufbruch: die Temperaturen. "Es ist einfach zu heiß", sagt eine junge Freiburgerin aus den Stadtteil Betzenhausen und blickt auf den Säugling vor sich im Kinderwagen. "Wir hätten einen Schirm mitbringen sollen, aber wir halten es einfach nicht mehr aus."
11: 35 Uhr: Nun wird die Heilige Kommunion erteilt.
11:32 Uhr: Auf dem Flugplatzgelände werden kostenlose Mineralwasserflaschen an die freiwilligen Helfer verteilt. Randbeobachtung: Die Flaschen ziert das Konterfei des Papsts.
11.24 Uhr: Der Papst und die Kardinäle zelebrieren die Heilige Messe. Alle singen das "Vater Unser" auf Latein und wünschen sich Frieden.
11.15 Uhr: Erzbischof Robert Zollitsch betont die Rolle der kirchlichen Wohlfahrt für die Gesellschaft. "Caritas steht nicht nur für Nächstenliebe, Hilfe und Solidarität. Caritas steht für die entscheidenden Werte, die aus dem Glauben an Jesus Christus erwachsen und von denen unsere Gesellschaft lebt" sagt Zollitsch. Die Kirche und die Christen leisteten einen unschätzbaren Wert für unser Zusammenleben.
11.08 Uhr: Ministranten schwärmen aus mit weißen Regenschirmen. Überall, wo Schirme zu sehen sind, wird nachher die Kommunion gespendet.
11.00 Uhr: Nun sind die offiziellen Besucherzahlen da: Nach Angaben der Erzdiözese Freiburg nehmen derzeit 100.000 Gläubige an dem Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. teil. In den vergangenen Wochen waren rund 90.000 Pilger erwartet worden. Als der Papstbesuch in Freiburg amtlich wurde, gingen die Planer sicherheitshalber von 300.000 Teilnehmern aus.
10.59 Uhr: Papst Benedikt XVI. hat die katholische Kirche in Deutschland zur Umkehr und Erneuerung aufgerufen. "Christliches Leben muss stets neu an Christus Maß nehmen", so Benedikt. Der Papst mahnt eine weiterhin treue Verbundenheit der Kirche in Deutschland mit dem Heiligen Stuhl an. Dann werde sie für die weltweite katholische Gemeinschaft ein Segen bleiben. "Macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr fest in Christus geeint seid", ruft er den Gläubigen zu.
10.57 Uhr: 450 Sängerinnen und Sänger umrahmen die Messe mit dem Papst musikalisch. An der Gestaltung des Gottesdienstes wirkt der gemeinsame Chor der Freiburger Dommusik mit; er setzt sich zusammen aus Domsingknaben, Mädchenkantorei, Domchor, Domkapelle, Choralschola und Kantorenschola. Ergänzt werden die rund 350 Sänger durch weitere hundert Vokalisten.
10.53 Uhr: "Menschen, die unter unserer Sünde leiden und Sehnsucht nach dem reinen Herzen haben, sind näher am Reich Gottes" als die Routiniers, erklärt Benedikt. Das bedeute aber nicht, dass alle, die in der Kirche lebten und für sie arbeiteten, eher als fern von Gott einzustufen wären. "Ganz und gar nicht", fügt der Papst an.
10.50 Uhr: Benedikt geißelt religiöse Routine in der Kirche. "Nicht auf das Reden, sondern auf das Tun kommt es an, auf die Taten der Umkehr und des Glaubens", sagt Benedikt.
10.48 Uhr: "Gott achtet unsere Freiheit. Er zwingt uns nicht", so der Papst weiter.
10:47 Uhr: Fotos von der Heiligen Messe mit dem Papst (wird aktualisiert).
10:45 Uhr: Der Papst predigt. Er dankt allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche engagieren.
10.42 Uhr: Papst Benedikt XVI. hat in seiner Predigt eine von Gott gegebene Freiheit des Menschen betont, zwischen gut und böse zu wählen. Gott habe seiner Macht selbst eine Grenze gesetzt, indem er die Freiheit seiner Geschöpfe anerkennt, sagte Benedikt.
10.32 Uhr: Auf der freien Fläche des sogenannten Monte Scherbolino schräg hinter der Altarbühne sieht man vier Beamte der berittenen Polizei mit ihren Pferden vorbeireiten. Sie haben sicher einen tollen Blick von dort.
10.30 Uhr: Die Objektive der Fotografen klicken, als ein Pfarrer mit weißem Messgewand, grüner Stola und einer Mütze mit Natotarnfarben-Look an der Pressetribüne vorbeigeht.
10.29 Uhr: Rechts von der Altarinsel stehen der Bannerträger der Grabritter und Vertreter von Studentenverbindungen in vollem Wichs.
10.27 Uhr: Während der Lesung wird über dem Papst ein schützender Sonnenschirm aufgebaut – in Weiß, versteht sich.
10.20 Uhr: Die Sonne steigt höher, damit steigen auch die Temperaturen. Helferinnen gehen durch die Reihen und verteilen Wasserflaschen.
10.16 Uhr: Es ist ein wunderbares Bild: Die weiße Altarinsel vor dem Hintergrund des Grüns des Mooswaldes und unter strahlend blauen Himmel.
10.16 Uhr: Der Papst beginnt mit der Heiligen Messe. Davor gibt es einen kurzen Eucharistie-Knigge: Ein Geistlicher bittet die Pilger, während des Gottesdiensts keine Fahnen zu schwenken und von Beifallbekundungen abzusehen.
10.14 Uhr: Die Madisonallee ist komplett leer.
10.13 Uhr: Pilger im Frühnebel. Ein Fotoalbum zeigt, wie sich das Flughafen-Areal am frühen Morgen gefüllt hat.
10:11 Uhr: Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, begrüßt und Pilger und Papst Benedikt XVI. Warmer Applaus: "Das ist Weltkirche und die dürfen wir heute mit Ihnen, Heiliger Vater, erleben."
10.05 Uhr: Der Papst und die Zelebranten sind über die Seite eingezogen und nicht von unten über die große Treppe. Das war für den 84-jährigen Benedikt nach den vergangenen strapaziösen Tagen wohl doch zuviel. Bei den Proben waren beide Varianten eingeübt worden.
10.04 Uhr: An der Rückseite der Altarinsel ist eine Hebebühne angebracht, damit konnte der Papst auf die 10 Meter hohe Altarinsel gefahren werden
10.01 Uhr: Die Heilige Messe beginnt mit Chorgesang und Orgelmusik.
9.57 Uhr: Rotteckring, Schwarzwaldstraße, Günterstal-Straße – im Moment geht nichts für die Autofahrer. Die Innenstadt Freiburgs ist abgesperrt. Das soll noch mindestens zehn Minuten der Fall sein.
9.55 Uhr: Die Leute strömen immer noch auf das Areal, die Eingänge bleiben offen, bestätigt Robert Eberle, Sprecher der Erzdiözese. Es sind wohl auch etliche Pilger ohne Ticket gekommen. Für sie habe es ein vereinfachtes Verfahren an den Eingängen gegeben: Postleitzahl und Namen nennen – und hinein!
9.54 Uhr: Einige Leute vor Ort sind ungehalten. Sie dachten, sie hätten einen Sitzplatz, aber auf die Bänke passen in Richtung Altar nur zehn Pilger. Vorab war die Rede von 20 Pilgern, die auf die Bank passen, aber eben nur Rücken an Rücken.
9.50 Uhr: Bilder, Bilder, Bilder: Alle Fotoalben zum Papstbesuch sammeln wir in einem Dossier unter www.badische-zeitung.de/papstfotos
9.45 Uhr: Das Papamobil fährt weiter durch die Menschenmenge. Mit auf dem Fahrzeug sitzen Erzbischof Robert Zollitsch und Privatsekretär Georg Gänswein. Die Pilger im Block B1 stehen auf den Bänken, starren auf die Leinwand und warten, bis der Papst an ihnen vorbeifährt. Es ist eine besinnliche Atmosphäre. Sonnenstrahlen wärmen die Pilger in Freiburg an diesem Sonntag. Trotz der Menschenmassen ist es recht still auf dem Flugplatzgelände, die Menschen unterhalten sich ruhig und zurückhaltend.
9.36 Uhr: Das Papamobil fährt aufs Areal ein. "Benedetto"-Rufe. Beifall. Pilger laufen in Richtung Papamobil.
9.26 Uhr: Auf der Altarbühne stehen schon die Bischöfe und Priester bereit. Der Ehrengast-Bereich mit den schwarzen Plastikstühlen ist noch halbleer. Jetzt wird nachverdichtet – mit normalem Kirchenvolk.
9.24 Uhr: Ein paar versprengte Pilger eilen noch herein. Aber der Zustrom lässt nach.
9.07 Uhr: Die Zähringer Pilger warten in Sektor B1. Die Sonne steigt, die Temperatur und die Spannung auch. Es ist ziemlich still geworden. Bald kommt Benedikt.
9.02 Uhr: "Der Teilnehmer ist gerade nicht erreichbar...?" Offensichtlich nutzen viele Pilger auf dem Areal ihr Handy und simsen und telefonieren fleißig. Das Mobilfunknetz reagiert mit den ersten Aussetzern.
9.01 Uhr: Die 400 Sängerinnen und Sänger und Musiker legen los. Das Einsingen hat begonnen. Es ist jetzt langsam richtig voll. Die Stimmung ist erwartungsvoll. Es sind auch wieder sehr viele junge Menschen hier auf dem Platz.
9.00 Uhr: Wie auch am Samstag ist die Stimmung auch auf den Wegen zum Areal friedvoll und gelassen. Eine Pilgergruppe aus Italien singt, man grüßt sich gegenseitig. Dass die Straßen, auf denen die Pilger zur Messe laufen, voller Menschen sind, stört niemanden.
8.55 Uhr: Jetzt ist klar: Die Eingänge zum Flugplatzareal bleiben unbegrenzt geöffnet. Ursprünglich sollten sie um 9 Uhr geschlossen werden. Klar ist aber auch: Wer dann noch kommt, wird den Papst aus einiger Entfernung sehen und nicht mehr besonders nahe an den Altar herankommen.
8.50 Uhr: Auf dem Parkplatz in Neuershausen ist die Hälfte der 1300 Parkplätze belegt. Die Helfer von der Freiwilligen Feuerwehr March und zwei DRK-Kräften aus St. Blasien, die bereits seit Mitternacht vor Ort sind, genießen es nun, in der Sonne zu sitzen und zu entspannen.
8.43 Uhr: Der Bänke für die Gläubigen sind bereits gut gefüllt. Es gibt nur noch wenige Sitzplätze. Die Pilger werden zusammenrücken müssen. Pro Bank sollen 20 Pilger Platz haben. Auf vielen sitzen aber weniger Menschen – und trotzdem sind die Bänke voll. Und immer noch strömen Menschen in Richtung Messe, vor allem aus Richtung Norden. Es dauert zehn bis 15 Minuten, um von den Eingängen bis zur Mitte des Areals zu kommen.
8.42 Uhr: Freiburg bekommt offenbar gute Noten als Gastgeberstadt: "Der Vatikan ist begeistert", berichtet Robert Eberle, Sprecher der Erzdiözese: Der Empfang am Münster, die stimmungsvolle Vigil im Licht tausender Kerzen und heute der Gottesdienst mit der großen Altarbühne, das macht bei den Gästen aus Rom offenbar Eindruck.
8.40 Uhr: Bis 8 Uhr haben sich 45.000 Pilger auf dem Gelände am Flughafen eingefunden, berichtet die Polizei.
8.38 Uhr: Papstfans, die den Weg aufs Flugplatzgelände nicht finden, können den Heiligen Vater live im TV sehen. Ab 9.20 Uhr überträgt der SWR den Gottesdienst.
8.30 Uhr: Der erwartete Ansturm von 10.000 Parkplatzsuchenden in Malterdingen und Teningen ist ausgeblieben. Insgesamt hatten die beiden Gemeinden 5.000 Parkplätze zur Verfügung gestellt – allein 3.500 im Teninger Industriegebiet Rohrlache bei der Firma Graf und der Spedition Fross. Ab Mitternacht waren die Plätze geöffnet.
8.25 Uhr: Der Fahrer eines roten Golfs ist sauer. Dort wo die Sundgaualle die Paduaallee kreuzt ist die Straße gesperrt, er muss sich einen anderen Weg zur Arbeit suchen. "Das ist doch zum Kotzen", faucht er eine Polizeibeamtin an. Die Beamtin bleibt ruhig, erklärt dem zornigen Mann, dass er einen Umweg fahren müsse. "Dass Leute so ausfallend werden, ist heute bislang ein Einzelfall", sagt die Polizistin. Auch sonst laufe es an dieser Stelle recht ordentlich mit dem Verkehrskonzept. "Ab und zu gibt es einen kleinen Rückstau, aber das hält sich in Grenzen. Ich verstehe die Menschen ja auch, wenn sie sich ärgern. Es ist Sonntag, sie müssen zum Schichtdienst und dann ist der Arbeitsweg gesperrt. Aber hier läuft es insgesamt ganz gut."
8.20 Uhr: Dominik Haas ist auf dem Weg zum Papst. Der 15-Jährige ist aber nicht nur aus Glaubensgründen hier, er will auch das Event Papstbesuch miterleben. "Ich finde es auch faszinierend, wie eine Person so viele Menschen anziehen kann", sagt er. Dominik Haas ist für das Wochenende aus Karlsruhe angereist, war auch bei der Jugendvigil am Samstagabend. "Die war wirklich gut gestaltet", findet er. Er glaubt aber auch, dass es in seiner Altersgruppe eher wenige gibt, die sich wirklich für den Papst interessieren: "Die Themen die angesprochen werden, sind oft keine wirklich jungen Themen", sagt er.
8.19 Uhr: Der letzte Bus in Richtung Freiburg hat das Gewerbegebiet Breisgau in Bremgarten verlassen. Den Pilgern, die darin sitzen, wurde gesagt, dass es nicht sicher ist, dass sie noch rechtzeitig beim Messe-Areal in Freiburg ankommen,bevor es geschlossen wird. Diese reagierten überraschen, bestanden aber darauf, es trotzdem zu versuchen. Die SBG zieht derweil ein Fazit: 85 Busse standen bereit. Manche fuhren nur einmal, manche mehrmals, aber keiner war voll, so dass jeder Pilger einen Sitzplatz bekommen hat und ohne große Wartezeiten von Bremgarten aus weiterfahren konnten.
8.16 Uhr: Imposant: Rund 100 Ritter und Damen des päpstlichen Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ziehen in vollem Ornat durch den Mittelgang nach vorne Richtung Altarbühne.
8.15 Uhr: Der Moderator auf dem Flugplatz-Areal wirbt für die Papstbänke. Er witzelt: "Eine wiegt 140 Tonnen". Sie sollen nach dem Papstbesuch für 410 Euro pro Stück verkauft werden. Tatsächlich wiegt eine Papstbank nur rund 200 Kilo.
8.12 Uhr: Das erste Fotoalbum des Tages füllt sich – so wie das Flugplatzgelände. Dort sind einige Pilger schon lange vor Sonnenaufgang eingetroffen.
8.05 Uhr: Jetzt strömen die Pilger auf den Flugplatz. Gut erkennbar: die vielen Ministranten in ihren Kutten. Ein Helfer sagt, das System sei ein bisschen chaotisch, aber weil die Pilger so freundlich und friedlich sind funktioniert es doch.
8.04 Uhr: Die VAG hat in Freiburg sämtliche Wagen und alle Fahrer im Einsatz, die zur Verfügung stehen, erzählt Fahrdienstleiter Dietmar Gemander. Allein auf der Linie 1 verkehren 42 Trams.
8.03 Uhr: In Breisach hat sich das Bild nicht verändert. Auf den Parkplätzen bei den Aldi- und Lidl-Märkten sowie bei der Winzergenossenschaft ist kaum etwas los. In den Zügen nach Freiburg sitzen weniger Passagiere als an normalen Werktagen.
8.03 Uhr: Auch auf der Eschholzstraße gibt es für die zahlreichen Radler und Fußgänger nur eine Richtung: Das Flugplatzgelände. Viele sind allerdings mit sehr kleinem Gepäck unterwegs. Ob sie wohl genug Wasser dabei haben? Die Wetterprognose sagt jedenfalls wieder einen sonnigen, warmen Tag voraus. Erwartet werden bis zu 25 Grad.
8.00 Uhr: Obwohl noch vereinzelte Nachzügler die beiden Sonderparkplätze bei Buchenbach und Stegen anfahren, scheint die morgendliche motorisierte Pilgerwelle aus dem Freiburger Osten jetzt abzuebben. In einer ersten Bilanz lässt sich feststellen, dass lediglich ein geschätztes Fünftes der zur Verfügung gestellten Flächen belegt wurde. Obwohl etliche Pilger auf Shuttle-Busse und die Stadtbahn umsteigen mussten, gab es für die Organisation des Großereignisses nur Lob. "Alles klappt hervorragend", hört man allenthalben.
8.00 Uhr: Im Gewerbegebiet Breisgau in Bremgarten wurden bisher 350 Autos abgestellt – 9650 der zur Verfügung gestellten Parkplätze sind damit freigeblieben. Der größte Andrang herrschte zwischen 6 und 7 Uhr. Mittlerweile kommen nur noch ganze wenige Pilger an.
8.00 Uhr: In Teningen und Malterdingen stehen maximal 250 Autos von Pilgern. 1.000 Plätze sind vorhanden. Bisher hat es keine Probleme mit dem Weitertransport der Pilger nach Freiburg gegeben. Die Busse sind teils halbvoll losgefahren. Eingeplant waren 40 Busse. Die Einsatzleitung hat ihre Zahl auf 25 reduziert. Besondere Vorkommnisse hat es keine gegeben. Der am weitesten angereiste Pilger stammt laut Auto-Kennzeichen aus Neuss in Nordrhein-Westfalen. Die meisten Pilger kamen aus Baden- Württemberg, Rheinland- Pfalz und Bayern.
7.58 Uhr: Die Polizei meldet: Die Nacht von Samstag auf Sonntag verlief aus Sicht der Sicherheitskräfte ohne jegliche besondere Vorkommnisse.
7.52 Uhr: Einige Pilger auf dem Flugplatz in Freiburg haben ganze Schlafsäcke um sich gewickelt, andere Hüllen sich in Thermodecken und halten sich an Pappbechern mit heißem Tee fest. Rot die Nasen, klamm die Hände.
7.48 Uhr: Einige Jugendliche kommen von der Messe herüber zum Flugplatz, einige ziehen Trolleys durch das nasse Gras hinter sich her, andere sind schwer mit Rucksack und Schlafsack bepackt. Viele tragen Tracht, lassen sich vor dem improvisierten Glockenturm fotografieren – den dunklen Augenringen zum Trotz, die die Nacht in ihren Gesichtern hinterlassen hat.
7.42 Uhr: Auch in Breisach treffen nun die Pilger ein. Von den Parkplätzen aus geht es dann per Pedes zum Bahnhof und von dort mit dem Zug weiter nach Freiburg. Für manche bedeutet das einen längeren Spaziergang. Vom Parkplatz der Winzergenossenschaft bis zum Bahnhof brauchen Fußgänger etwa eine halbe Stunde.
7.41 Uhr: Die Pilgergruppe aus Zähringen kommt am Eingang des Flugplatzgeländes an.
7.39 Uhr: Ein Bild wie am autofreien Sonntag in den 1970ern: Menschenmassen zu Fuß auf der mehrspurigen Westrandstraße.
7.30 Uhr: Die Straßenbahnen der Linie Littenweiler – Landwasser sind rappelvoll. Eine fährt an der Haltestelle Oberlinden einfach durch. Auf der B 31 stadteinwärts reiht sich auf der Höhe der Ganter-Brauerei Bus an Bus.
7.30 Uhr: Walter Arndt vom Ordnungsamt der Gemeinde Kirchzarten stellt zufrieden fest, dass in der Nähe des Bahnhofs und auf den Durchgangsstraßen nicht wild geparkt wurde. "Wir haben vorsorglich Halteverbotsschilder aufgestellt, weil nicht abschätzbar war, wie viele Pilger ihr Fahrzeug in Kirchzarten stehen lassen werden und die Bahn nach Freiburg nehmen", sagt Arndt.
7.28 Uhr: Über dem Flugplatz in Freiburg hängt Nebel, das Gras ist feucht. Von der Bühne weht das Mottolied "Wo Gott ist, da ist Zukunft" zu den Pilgern herüber.
7.20 Uhr: Eine Jugendgruppe aus der Oberpfalz hat nach sechsstündiger Fahrt den Parkplatz nahe Stegen erreicht. Bevor die Gläubigen den Shuttle-Bus besteigen, wird nochmal am Auto gevespert.
7.00 Uhr: Für Friedrich Hauser (72) lief die Fahrt nach Freiburg problemlos. Der Fahrer des Unternehmens Petrolli Reisen aus Niedereschach hat seinen Bus voller Pilger pünktlich nach Freiburg gebracht. Um 6.17 Uhr war er da, 13 Minuten früher als geplant. "Die Fahrt war ganz entspannt. Es gab keinen Stau, die Verkehrssituation in und um Freiburg war absolut in Ordnung für mich", sagt er. Er selbst wird sich den Papst aber nicht anschauen. Während seine Busgäste sich voller Elan auf den Weg in Richtung Flugplatz machen, will er sich erst mal ausruhen. "Ich bin um 2.30 Uhr aufgestanden. Ich geh jetzt erst mal schlafen", sagt er. Dass er damit eine Chance verpasst den Papst zu sehen, ist ihm egal. "Wenn ich den Papst wirklich mal brauche, dann besuche ich ihn einfach in Rom".
6.54 Uhr: In Zähringen sammelt sich eine Pilgergruppe, die sich zu Fuß auf den Weg zur Papst-Messe macht. Gleich geht’s los Richtung Flugplatz.
6.48 Uhr: Am Sammelparkplatz im Gewerbegebiet Breisgau in Bremgarten ist es nach wie vor sehr, sehr ruhig. Zwischen 3 und 5.30 Uhr ist nicht ein einziger Pilger hier angekommen. Auf dem riesigen Parkplatz wurden bisher vielleicht 150, maximal 200 Autos abgestellt. Die Helfer vor Ort werden langsam unruhig. Sie fragen sich: Was, wenn der Ansturm erst gegen 8 Uhr einsetzt? Von Bremgarten aus brauchen die Busse 30 bis 45 Minuten bis Freiburg, ein Fußmarsch ab der Berliner Allee schließt sich an – aber von 9 Uhr an soll niemand mehr auf das Gelände am Freiburger Flughafen gelassen werden, auf dem der Papst die Messe zelebriert.
6.32 Uhr: In der Nähe des Freiburger Eisstadions sind einige Pilger unterwegs. Manche mit Wanderstöcken, anderen singen das Mottolied des Papstbesuchs "Wo Gott ist, da ist Zukunft"- allerdings nur den Refrain, die Strophen bringt der Impromptu-Chor nicht zusammen.
6.30 Uhr: Auf dem Areal beim Flughafen, auf dem der Papst gegen 10 Uhr die Messe zelebriert, kommen immer mehr Pilger an.
6.28 Uhr: Auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei meldet eine Nacht ohne jegliche Vorkommnisse.
6.12 Uhr: In der Freiburger Waldseestraße werden in knapp 20 Minuten 13 Busse erwartet, die Pilger in die Stadt bringen.
6.10 Uhr: So langsam werden es mehr Pilger, die auf Freiburgs Straßen unterwegs sind. Eine vorfreudig-gelassene Stimmung liegt in der Luft.
5.54 Uhr: Auf dem Parkplatz im Gewerbegebiet Breisgau nahe Bremgarten läuft alles reibungslos. Die Pilger, die sich hier sammeln und dann in Shuttle-Bussen nach Freiburg gebracht werden, trudeln langsam ein. Busse stehen reichlich bereit – und viele von ihnen sind auch noch leer.
5.46 Uhr: Die Polizei meldet eine "absolut ruhige Nacht". Auch auf den Straßen rund um Freiburg gibt es offenbar keinerlei Probleme.
5.00 Uhr: Eine noch etwas müde freiwillige Helferin aus München erklärt am Parkplatz in Stegen einem Gottesdienstbesucher den Weg. "Ich will nicht nur dem Papst zuschauen sondern mich auch nützlich machen", sagt sie. Mit 20 Gleichgesinnten übernachtete sie im Freiburger Ursula-Gymnasium.
5 Uhr: Freiburg – die Innenstadt ist fest in der Hand der Stadtreinigung. Laubbläser und Kehrmaschinen entfernen, was von der Nacht übrig geblieben ist. Viel ist es im Vergleich zu sonstigen Wochenenden nicht – denn es waren deutlich weniger Nachtschwärmer unterwegs als sonst üblich.
4.50 Uhr: "Noch sind mehr Busse als Pilgerautos da", umschreibt ein Feuerwehrmann aus Kirchzarten die augenblicklich Situation am Parkplatz Stegen.
4.45 Uhr: Ein Polizist an der Kontrollstelle vor dem Kappeller Tunnel berichtet, dass immer mehr Autofahrern die Fahrt nach Freiburg wegen fehlender Berechtigung verweigert werden muss.
4.35 Uhr: Die Höllentalbahn fährt fast leer von Himmelreich kommend im Bahnhof Kirchzarten ein. Ein knappes Dutzend Reisender steigt zu.
3.00 Uhr: Auf dem riesigen, mit Strahlern ausgeleuchteten Parkplatz zwischen Ebnet und Stegen kommen die ersten Gottesdienstteilnehmer an. 28 Shuttle-Busse zur Stadtbahnhaltestelle Laßbergstraße stehen bereit.
2.45 Uhr: An der B31-Ausfahrt bei Kirchzarten verwehrt eine Polizeisperre die Weiterfahrt zum Freiburger Flugplatz. Nur wer eine Sondergenehmigung vorweisen kann darf durch den Kappeler Tunnel weiterfahren.
2.30 Uhr: Der Bahnhof in Kirchzarten ist noch menschenleer. Die noch leere Wiese zwischen dem Gewerbegebiet Himmelreich und dem Ortsanfang von Buchenbach ist in gleisendes Scheinwerferlicht getaucht. Beim Bahnhof Himmelreich werden am Gleis nach Freiburg die letzten Drängelgitter aufgebaut. Ein Feuerwehrmann geht davon aus, der Ansturm von Pilgern frühestens um 4 Uhr einsetzen wird.
Autor: Alexandra Sillgitt, Andreas Peikert, Frank Zimmermann, Ingeborg Grziwa, Peter Disch, Sebastian Wolfrum, Joachim Röderer, Jochen Voigt, Oliver Huber, Markus Hofmann, Simone Höhl, Bernhard Seitz, Manfred Frietsch, Bernd Landwehr, Aribert Rüssel, Karl Heidegger, Franz Schmider, Michael Neubauer, Thomas Goebel und unseren Agenturen
