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09. Oktober 2013

13 der ausgesetzten Ziertauben sind im Tierheim

Um was für eine Taubenart es sich genau handelt, weiß auch die erfahrene Tierschützerin Karola Hannes nicht.

LÖFFINGEN (wun). Von den 40 Tauben, die am Samstag im Bereich der Löffingen Grünschnitt-Sammelstelle ausgesetzt worden sind, sind mittlerweile 13 in der Obhut des Tierschutzvereins. Einige sind bereits gestorben, andere ließen sich nicht einfangen und sind weggeflogen. Dabei handelt es sich aber nicht um Brieftauben, wie ursprünglich vermutet, sondern um Ziertauben, wie Kurt Dominke aus Reiselfingen, der seit 50 Jahren selbst Brieftauben züchtet und auch Mitglied im Brieftaubenverein Villingen-Schwenningen ist, gegenüber der Badischen Zeitung erklärte.

Das bestätigt auch die Vorsitzende des Löffinger Tierschutzvereins, Karola Hannes. Brieftauben seien organisiert und hätten von selbst wieder zurück in ihren Verschlag gefunden, erläuterte Hannes. Um was für eine Taubenart es sich aber genau handelt, weiß auch die erfahrene Tierschützerin nicht.

Von den Tauben, die sich nicht fangen ließen und weggeflogen sind, könnten einige auch in der Natur überleben, solange sie noch genug zu fressen finden, habe ihr der Tierarzt erklärt. Von den Tauben, die beim Tierschutzverein untergebracht sind, hat Karola Hannes veranlasst, dass eine Kotprobe an ein Institut nach Freiburg geschickt wird, um herauszufinden, ob die Tiere, die sich in einem erbärmlichen Zustand befunden haben und jetzt wieder aufgepäppelt werden, an einer Krankheit leiden.

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Autor: wun