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21. Februar 2015

GESCHÄFTLICHES

  1. Simone Schönfuss Foto: Privat

Von der Domina zum Medium

LÖFFINGEN (cm). Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert mit der Seele beim Sterbeprozess? Werden wir alle wiedergeboren? Mit diesen und noch vielen weiteren Fragen beschäftigt sich Simone Schönfuss bei ihrem Vortrag am 7. März im Saal der Touristinformation in Löffingen. Die Löffingerin, die sich aufgrund ihres vielseitigen Interesses und ihrer weitgespannten Lebenserfahrung in keine Schublade einordnen lässt, sorgte vor einigen Jahren durch die Veröffentlichung ihrer Biografie als Domina ("Laut und deutlich") in Berlin nicht nur im Baarstädtle für Furore. Ins Gespräch kam sie später durch die geplatzte Vorstellung ihrer ersten Modekollektion "Amor Vita Est – Liebe ist Leben", die sie mit zahlreichen Prominenten und Hochschwarzwälder Bekannten in Berlin feiern wollte. Vom kurzfristigen Absprung ihres damaligen Hauptsponsors, der sie finanziell in eine Schieflage brachte, ließ sie sich nicht in ihrer Kreativität bremsen. "Das Thema ist immer noch aktuell", weist sie auf über 100 Entwürfe hin, die in diesem Jahr von einem Schnittmacher in digitale Schnittmuster umgesetzt werden.

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Die Finanzierung ihrer Modelinie, mit der sie das Selbstwertgefühl von Frauen ohne "Pariser Idealmaße" stärken möchte, ist dank ihrer Vielseitigkeit möglich. Denn die 52-Jährige ist inzwischen auch in Deutschland, der Schweiz und im Orient als gefragtes Medium unterwegs und bei der Suche nach vermissten Personen europaweit aktiv. Unter anderem ist sie bei der Organisationen Missing Children Switzerland registriert. Dass sie in der Lage ist, Botschaften von übernatürlichen Wesen wie Engeln, Geistern oder Verstorbenen zu empfangen und weiterzugeben "verdankt" sie ihrem Nahtod-Erlebnis, hervorgerufen durch ein Schädel-Hirn-Trauma nach einem Bootsunfall 1996 auf Kreta. Dieser veränderte ihr bis dahin illustres Leben grundlegend. Im Rahmen der anschließenden mehrjährigen Traumatherapie begann die ausgebildete Bürokauffrau und Finanzkontoristin, die auch eine zweijährige sozialpädagogische Ausbildung absolvierte, Bücher zu schreiben. Zunächst waren es Kinderbücher mit sozialkritischem Hintergrund, dessen Bogen sich von Behinderungen ("Der Regenwurm und die Schnecke") über Umweltprobleme ("Sonnenland") bis zu unterschiedlichen Menschen ("Casimir der Fischbarbier") spannte. Den Bootsunfall und ihre tiefgreifenden Lichterfahrungen, die ihr die Tür in die Welt der "nicht-physikalischen" Wahrnehmung öffnete, verarbeitete sie ebenfalls in einem Buch.

Vor wenigen Tagen wurde sie von der Hypnosepraxis Spandau, Mitglied im Dachverband für geistiges Heilen, als Energetische Meisterin mit umfassenden Kenntnissen im medialen Erarbeiten von Charakterprofilen und deren Persönlichkeitsmerkmale zertifiziert.

Am Samstag, 7. März, wird sie bei ihrem Einführungsvortrag "Der Tod ist Illusion" im Saal der Touristinformation unter anderem über ihr Nahtod-Erlebnis und ihre Erfahrungen mit der geistigen Welt berichten. Beginn ist um 14 Uhr.

Autor: cm